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The Dark Knight Rises Filmkritik

23. Jul 2012
Bewertung der Filmkritik: 4 von 5 Sternen
Filmkritik von Josef Gruebl , LOVEFiLM
The Dark Knight Rises

Der Fledermausmann ist am Ende.

Diese Nachricht hörte man in den Tagen nach der US-Premiere von The Dark Knight Rises oft, fast immer im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Amoklauf von Aurora. Ein junger Mann drang während einer Mitternachtsvorstellung des Films in ein vollbesetztes Kino ein und schoss wild um sich, angeblich behauptete er, er sei der Joker. Ob sein schreckliches Morden Auswirkungen haben wird, auf die Rezeption des Films oder gar auf die Produktionspolitik Hollywoods, lässt sich noch nicht sagen. Sicher ist aber nur eins: Batman ist am Ende. Der Film setzt einen düsteren Schlusspunkt unter ein Epos, das von vornherein als Trilogie angelegt wurde. Aus. Ende. Vorbei.

Regisseur Christopher Nolan hat dem Fledermaus-Stoff bereits in Teil eins (Batman Begins) alles Comic-hafte ausgetrieben, er stellte den zuletzt lächerlich gewordenen Helden (Batman & Robin mit George Clooney!) wieder auf festen Boden. Der von Christian Bale verkörperte Titelheld brachte neuen Schwung ins Batman-Universum, aus dem Maskenmann mit Latex-Brustwarzen wurde ein tiefgründiger Racheengel. In der Fortsetzung aus dem Jahr 2008 legte Nolan noch eine Schippe drauf: The Dark Knight war actionreicher, komplexer und subversiver als alles bisher Dagewesene, der Film gilt nicht nur wegen Heath Ledgers grandioser Verkörperung des Jokers als moderner Klassiker.

So etwas noch einmal zu steigern, ist natürlich sehr, sehr schwer. Die Erwartungshaltung des Publikums ist gigantisch, da kann man eigentlich nur verlieren. Christopher Nolan wagt es mit The Dark Knight Rises trotzdem: Das Ergebnis ist tolles Blockbuster-Kino, das zwar nicht ganz an den hochgelobten Vorgänger heranreicht, aber trotzdem alles andere als eine Enttäuschung ist. Die Geschichte setzt acht Jahre nach dem Ende von The Dark Knight ein, Gotham City hat sich seitdem stark verändert. Ein Gesetz verbietet die vorzeitige Entlassung von Straftätern, jährlich wird ein Harvey Dent-Gedächtnistag gefeiert. Dass der ehemalige Bezirksstaatsanwalt zwei Gesichter hatte (Two-Face!) ist den Bürgern ebenso wenig aufgefallen wie das Verschwinden von Batman.
 

The Dark Knight Rises: Anne Hathaway

Dieser wird, wie auch schon in den beiden Vorgängerfilmen, von Christian Bale gespielt. Es dauert aber ein Weilchen, bis er als Bruce Wayne das Fledermauskostüm wieder anlegt. Der scheue Milliardär lebt allein auf seinem Landsitz, sein Bein ist steif, die Geliebte tot, der Lebenswillen dahin. Als die kesse Juwelendiebin Selina Kyle (Anne Hathaway) bei ihm einsteigt, kommt Bewegung in sein Leben: Bruce Wayne möchte die von ihr gestohlene Kette (ein Erbstück seiner Mutter!) wieder zurück. Dafür muss er aber sein selbst auferlegtes Exil verlassen… Zur gleichen Zeit versammelt sich im Untergrund eine neue Bedrohung, der fiese Bane mit seinem Maskengesicht (Tom Hardy) wird Gotham City verängstigen wie kein Bösewicht zuvor.

,,Wir kommen als Befreier und geben den Menschen die Kontrolle zurück'' behauptet Bösewicht Bane.

Dass er es auch auf den Titelhelden abgesehen hat, fällt diesem viel zu spät auf: Bane bedient sich an Bruce Waynes Vermögen und Fuhrpark, auch ein geheimes Kernfusionsprojekt bringt er unter seine Kontrolle. Als er Batman dann auch noch verdrischt und in ein Gefängnis-Loch irgendwo in Zentralasien verfrachtet, ist der Tiefpunkt erreicht. Dieser Bane ist kein herkömmlicher Terrorist: „Wir kommen als Befreier und geben den Menschen die Kontrolle zurück.“ Er lässt die Kriminellen frei, überfällt die Börse und stellt die Reichen vor ein Schiedsgericht. Das erinnert an den Geist der Französischen Revolution, ist aber dank der Occupy-Bewegung aktueller denn je. Nolan greift gesellschaftliche Stimmungen auf und packt sie in einen millionenschweren Blockbuster. Das soll ihm erst mal einer nachmachen!

The Dark Knight Rises: Tom Hardy

Es geht um die globale Finanzkrise, um Ungerechtigkeit und Terrorangst. Ziemlich viel Stoff für einen Film – und darin liegt auch das einzige Manko von The Dark Knight Rises: Nolan will zu viel, trotz einer Laufzeit von 165 Minuten wirkt sein Film überfrachtet. Wichtige Nebenfiguren wie der aufrechte Polizist John Blake (Joseph Gordon-Levitt) oder der getreue Butler Alfred (Michael Caine) gehen etwas unter, Bruce Waynes Affäre mit Miranda Tate (Marion Cotillard) kommt ebenso unvermittelt wie sie auch wieder zu Ende ist. Das Zuviel an Themen wurde dem Regisseur aber auch bei The Dark Knight vorgeworfen; der Film ist so angelegt, dass man auch beim zweiten oder dritten Sehen noch etwas entdeckt. Und was Batmans Ende betrifft: Christopher Nolan hat seinen Ausflug ins Batman-Universum mit diesem Film beendet, Hollywood wird den dunklen Ritter aber (ähnlich wie The Amazing Spider-Man) schon bald wieder auferstehen lassen.

Christopher Nolan kann noch mehr als Batman: Wir empfehlen Ihnen Nolans Kinohit:

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LOVEFiLM Kritik The Dark Knight Rises

  • 4 Sterne von 5  

    Nach Josef Gruebl aus LOVEFiLM

    Batman Ends: LOVEFiLM-Kritik zu »The Dark Knight Rises«

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Beste Kritik The Dark Knight Rises

  • Wieso der Film nicht zu leihen ist (für meine Vorkritikschreiber)

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 17. Jan 2013

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Wieso kann ich einen Warner Home Entertainment Titel nicht auf meine Leihliste setzen, obwohl dieser Titel bald zum Verleih erhältlich ist? Um Ihnen weiterhin die Ersterscheinungen des Filmstudios Warner Home Entertainment auf DVD und Blu-ray in unserem Verleihsortiment anbieten zu können, dürfen wir aus vertraglichen Gründen die Titel erst 60 Tage nach offiziellem Verleihdatum für Ladengeschäfte an unsere Kunden versenden. Leider ist es ebenfalls vorher nicht möglich, den Titel in der Leihliste vorzumerken.
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Alle Kritiken

(63)
  • Ende Gelände?

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Couchpotatoe (41 Kritiken) , 23. Mai 2013

    SPOILERWARNUNG AnzeigenVerbergen

    Batman 'stirbt' und Gotham muss in Zukunft alleine zurecht kommen? DAS glaube ich ja nun nicht. Zorro, das Phantom und auch Batman sind UN-STERB-LICH. Aber wenn Batman weiter existiert, sollte er sich eine neue Höhle suchen. Unter diesem neuen Waisenhaus ist es zu unsicher. Unzählige Augenpaare könnten zur falschen Zeit aus dem Fenster gucken.
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  • HUT AB!Sehr gut gemachter Film.

    Bewertung - 4.5 Sternen  
    Nach Fabi64 (4 Kritiken) , 23. Mai 2013
    Die wohl beste Comicverfilmung die ich je gesehen habe. Spannend vom Anfang bis zum Ende,super Bild. Schade nur,dass die deutsche Tonspur nur in Dolby-Digital vertont ist.(Wie so oft bei WB).
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  • Batman die letzte?

    Bewertung - 4.5 Sternen  
    Nach ein mitglied , 21. Mai 2013
    Wieder ein sehr guter Film aus der Batman-Trilogie von Christopher Nolan. Der Film hat alles was man braucht, einen fiesen Schurken, eine schöne Gegenspielerin und eine gute Story, die manchmal jedoch ein bisschen langatmig wurde (speziell die Szenen im Verließ). Er reicht jedoch nicht an den The Dark Knight mit Heath Ledger ganz heran der hier den Höhepunkt der Serie darstellt.
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  • Batman´s last Stand !!

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Blowingdad (2 Kritiken) , 21. Mai 2013
    Also ich fand den Abschluss Cool !! Schade bloß das es das gewesen sein soll mit Christian Bale und Batman?? Es ist ein echter Batman Film vor allem Liebhaber des Genres Es hätte vielleicht ein weniger Story sein können aber wer richtig überlegt ist es nur eine Konsequenz der Reihe. Also auf jeden Fall was für BATMAN Fan´s Coole Story
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  • Hoffentlich wird Robin besser!

    Bewertung - 2.0 Sternen  
    Nach MaxMustermann (10 Kritiken) , 19. Mai 2013
    Nach dem ganzen 'Heip' der im vorfelde gemacht wurde . . . nee, sorry! Es lebe 'The Dark Night' und Heath Ledger. (Nur die Besten sterben jung!)
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