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The Amazing Spider-Man Filmkritik

29. Jun 2012
Bewertung der Filmkritik: 3 von 5 Sternen
Filmkritik von Josef Gruebl , LOVEFiLM
The Amazing Spider-Man

Wenn man als pubertierender junger Mann von einer Spinne gebissen wird, kann das Leben ganz schön durcheinander geraten.

Insofern waren wir überaus erleichtert, als sich vor zehn Jahren endlich ein Spielfilm dieser Erfahrung annahm, die für viele Männer noch Jahre später als traumatisierend empfunden wird. Tobey Maguire wurde mit Spider-Man das Leitbild einer ganzen Generation - nicht nur für die ihm äußerlich so ähnlichen Nerds, sondern für junge Männer auf der ganzen Welt. In Spider-Man 2 aus dem Jahr 2004 und Spider-Man 3 (2007) schlüpfte er erneut in den Superheldenanzug, danach war erst einmal Schluss. All die jungen Menschen, die mit sich und ihrer Identität haderten, mussten sich neue Vorbilder suchen.

Das hat jetzt ein Ende: Der Spinnenmann ist zurück, The Amazing Spider-Man erzählt seine Geschichte noch einmal von vorne. Also wird das Publikum erneut Zeuge, wie sich der schüchterne Peter Parker von Schulhofrowdys verprügeln lässt, wie er das Mädchen seiner Träume aus der Ferne anhimmelt und wie es zur berüchtigten Spinnenbiss-Passage kommt. Die Zuschauer leiden mit, als Peters Onkel Ben ermordet wird, als Peter zu seinen ersten zaghaften Sprungversuchen ansetzt und wie es zur Konfrontation mit einem grünen Bösewicht kommt. Gebusselt wird natürlich auch – dieses Mal aber nicht kopfüber, sondern ganz konventionell. Allerdings kann man als Spinnenmann die Frauenwelt ganz anders umgarnen...

Alle wichtigen Fragen geklärt? Nicht ganz: Die lauteste Frage kommt dieses Mal von den Zuschauern selbst. „Warum muss man einen Film noch einmal drehen, wenn das Original gerade einmal zehn Jahre alt ist und als Meisterwerk des Genres gilt?“ Diese Frage hallt seit Bekanntwerden des neuen Spider-Man-Films durch das Netz, zum Kinostart wurde sie noch einmal richtig laut. Es ist natürlich ein berechtigtes Argument, gleichzeitig verkennt es ein wenig die Mechanismen der Blockbuster-Maschine Hollywood. Da Superhelden-Filme im riskanten Filmgeschäft die einzigen Produktionen sind, die als sichere Bank gelten, entstehen eben immer mehr davon, in immer kürzeren Abständen.

Beispiele gefällig? So ist Christopher Nolans dritter Batman-Film The Dark Knight Rises noch gar nicht angelaufen, da wird beim produzierenden Studio Warner Brothers bereits ein sogenanntes Reboot vorbereitet. Auch Superman bekommt gerade einmal sieben Jahre nach seinem letzten Flug ein Facelift: Im Juni 2013 wird er als „Man of Steel“ und mit der Unterstützung von Stars wie Russell Crowe oder Kevin Costner wiederauferstehen. Das Kino ist eben eine riesige Recycling-Maschine, nicht nur bei Superheldenfilmen. Jede Generation bekommt seine eigenen Musketiere, seinen eigenen Dracula, sein eigenes Schneewittchen. Wieso sollte das bei Superhelden anders sein?

The Amazing Spider-Man

Aber zurück zu The Amazing Spider-Man: Die Grundgeschichte ist dieselbe, in den Story-Details unterscheidet sich der Film von Regisseur Marc Webb (500 Days of Summer) dann aber doch sehr deutlich von Sam Raimis Film. So wurde Peter Parkers Job bei der Tageszeitung „Daily Bugle“ herausgelassen, statt mit einem Chefredakteur schlägt er sich nun mit einem Officer der New Yorker Polizei (Denis Leary) herum. Dass dieser gleichzeitig der Vater von Peters Freundin ist, macht die Sache nicht leichter. Apropos Freundin: Auch sie wurde ausgetauscht, statt in die künstlerisch-introvertierte Mary Jane (im Original von Kirsten Dunst gespielt) darf sich Peter jetzt in die taffe Gwen (Emma Stone) verlieben. Und das ist schon mal ein Gewinn.

Mein Dad lässt 500 Polizisten nach dir suchen, meint Gwen zu Peter. Doch er lächelt nur...

Gwen erfährt schon früh von Peters Doppelleben – und eilt ihm in entscheidender Sekunde zur Hilfe. Dieses Mal bekommt es Spider-Man mit einem Stammzellenforscher (Rhys Ifans) zu tun, der sich im Laufe des Films in eine riesige Eidechse verwandelt. Diese sieht aus wie eine Mischung aus Godzilla und Lurchi, bei den einwandfrei choreographierten Kämpfen scheppert es aber trotzdem ganz gewaltig. Das liegt auch daran, dass der neue Spider-Man deutlich anders angelegt ist: Andrew Garfield, den meisten Zuschauern als Zuckerberg-Freund in The Social Network bekannt, ist nicht ganz so sanftmütig wie Tobey Maguire. Er ist jünger, dreister, angriffslustiger. Und vermutlich der Spider-Man für eine neue Generation.

Welcher Spider-Man ist besser: Der alte oder der neue? Entscheiden Sie selbst: Wir haben
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Spider-Man 2 haben wir natürlich auch: Jetzt ansehen!

Filmkritik von Josef Grübl für LOVEFiLM

The Amazing Spider-Man Filmkritiken

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LOVEFiLM Kritik The Amazing Spider-Man

  • 3 Sterne von 5  

    Nach Josef Gruebl aus LOVEFiLM

    LOVEFiLM-Kritik zu »The Amazing Spider-Man« mit Andrew Garfield und Emma Stone

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Beste Kritik The Amazing Spider-Man

  • Grossartiger Reboot

    Bewertung - 4.5 Sternen  
    Nach bengdroid (3 Kritiken) aus Essen , 04. Jul 2012

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Andrew Garfield ist ein auch ein überzeugender Spider-Man wie Tobey Maguire.

    Rhys Ifans als The Lizard macht seine Rolle als Schurke genial wie auch in Hannibal Rising.

    Emma Stone als Gwen Stacy 'perfekte Wahl' ;)

    und so ganz abgekommen ist der Film auch nicht von Spiderman 3!!!! Welcher Charakter war schon bei Spiderman 3 zu sehen???? Na Klar!!!!Dr. Curtis 'Curt' Connors.

    ENDE

    So ab Ins Kino mit euch ;)
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Alle Kritiken

(113)
  • Na ja, kann man sich sparen

    Bewertung - 2.5 Sternen  
    Nach Riedler (4 Kritiken) , 22. Mai 2013
    Als absoluter Spider-Man-Fan war dieser Film ein muss. Leider haben sich die Erwartungen nicht bestätigt. Dieses Remake braucht man nicht. Schade. Gerade die Figur des Lizard hat man sehr gut umgesetzt. Aber bleibt auch das einzige Highlight des Films. In den Extras wird darauf hingewiesen, dass man bei der Verfilmung auf viele Details geachtet habe. So auch die Moves von Spider-Man, die man detailgetreu wiedergeben wollte, und auch geschafft hat. Aber das hat man in den Filmen von Raimi bereits auch schon gesehen. Ist daher als weitere Verfilmung unnötig.
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  • Durchaus gelungen

    Bewertung - 3.5 Sternen  
    Nach ein mitglied , 20. Mai 2013
    Wenn man die ersten drei Spiderman-Filme ausblendet eine durchaus ansehnliche Comicverfilmung. Vor allen die POVs beim 'durch die Stadt schwingen' haben mir in den ersten Teilen eher gefehlt.
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  • Remake unnötig

    Bewertung - 2.5 Sternen  
    Nach ein mitglied , 17. Mai 2013
    Die Notwendigkeit für eine weitere Verfilmung der Spiderman - Thematik ist schwerlich mit diesem Film zu verargumentieren. Die Effekte sind zwar gut, aber das war es denn auch.
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  • Schlecht ist was anderes - perfekt aber auch

    Bewertung - 3.5 Sternen  
    Nach Kevin052 (4 Kritiken) , 12. Mai 2013
    Die Story ist an sich nicht schlecht und auch die Hintergründe gefallen. Positiv ist, dass man hier nicht krampfhaft vom 'Original' Spiderman klaut. Was mir leider überhaupt nicht so gut gefallen hat waren teilweise die Effekte. Bei der ein oder anderen Stelle sah man zu deutlich, dass die Szene von einem Computer stammt. Dass das besser geht hat man bei den anderen Spiderman Teilen gesehen. Dafür gibt es leider einen halben Punkt abgezogen. Dennoch bin ich auf die Fortsetzung gespannt! Ein Tipp noch: Guckt den Abspann zu Ende! Denn da gibt es einen kleinen Vorgeschmack auf den zweiten Teil!
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  • Unnötiges Remake! Sam Raimis Film gucken!

    Bewertung - 1.5 Sternen  
    Nach Emundem (1 Kritik) , 09. Mai 2013
    Völlig überflüssiges Remake - macht nichts grundsätzlich anders als Spiderman mit Tobey Maguire (deshalb kann man auch nicht von einem Reboot sprechen), nur macht er es bei weitem nicht so gut! Sogar wie Onkel Ben stirbt ist von Sam Raimis Film abgekupfert! Andrew Garfield ist ein netter Junge, aber an Tobey M. kommt er nicht ran. Die einzigen Lichtblicke sind die bezaubernde Emma Stone und der großartge Dennis Leary.
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