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Rubbeldiekatz Filmkritik

13. Dez 2011
Bewertung der Filmkritik: 3 von 5 Sternen
Filmkritik von Josef Gruebl , LOVEFiLM
Rubbeldiekatz

Amerikanische Forscher haben eine Katze erfunden, die keine Allergien mehr auslöst. Das deutsche Kino hält dagegen und präsentiert einen Stubentiger, der weder schmutzt, staubt oder lärmt.

Rubbeldiekatz heißt der Film, dem sich selbst hochsensible Allergiker gefahrlos nähern können. Woran das liegt, verraten wir Ihnen am Ende dieser Kritik, eins aber schon mal vorweg: Die titelgebende Katze kommt nur am Rande vor und wird zum Glück auch eher gestreichelt als gerubbelt. Ausgedacht hat sich das Ganze die in Tierfragen vertraute Drehbuchautorin Anika Decker (Keinohrhasen, Zweiohrküken) und der ebenfalls tierliebe (weil von einem Bauernhof stammende) Regisseur Detlev Buck (Männerpension, Knallhart).

Die beiden erzählen die Geschichte des mäßig erfolgreichen Schauspielers Alexander Honk (Matthias Schweighöfer). Der ist mit sich selbst zufrieden („Ich bin ein guter Schauspieler!“), über ein Engagement an einer kleinen Theaterbühne ist er aber noch nicht hinausgekommen. Dort spielt er Abend für Abend die Hauptfigur in „Charleys Tante“, zur Freude seiner älteren (und ausschließlich weiblichen) Fans. Seinem Bruder und Manager Jürgen (Regisseur Buck in einer knackigen Nebenrolle) reicht das nicht: Er leitet Alexanders Theaterfotos an eine Casting-Agentur weiter, die gerade Schauspieler für einen großen Hollywoodfilm sucht. Dummerweise ist Alex auf den Bildern nur als Tante zu sehen...

Etwa zur gleichen Zeit erwischt Filmstar Sarah Voss (Alexandra Maria Lara) ihren Freund in flagranti mit einer anderen Frau. Völlig fertig reist sie zu den Dreharbeiten ihres nächsten Films nach Berlin, wo sie von ihrer zickigen Agentin (Sunnyi Melles) und einer hysterischen Fotografenmeute erwartet wird. Bei einem Spaziergang im winterlich verschneiten Tiergarten lernt sie zufällig Alex kennen: Der hat eine kleine Nebenrolle beim Film ergattert und feiert das mit seinen beiden Brüdern (Detlev Buck, Maximilian Brückner) sowie ihrem Freund Jan (Denis Moschitto). Alex‘ gute Laune ist ansteckend – und so nimmt Sarah ihn mit in ihr Hotel. Ein klassischer One Night Stand, könnte man meinen.

Erst am nächsten Tag kapiert er, wen er da erobert hat: Bei der ersten Drehbuchbesprechung erscheint plötzlich Sarah, die die weibliche Hauptrolle in diesem Hollywood-Nazifilm spielt. Von da an überschlagen sich die Ereignisse: Der Regisseur des Films (eine überdrehte Tarantino-Kopie) findet Gefallen an Alex (der notgedrungen in Frauenklamotten erschienen ist) und wertet seine/ihre Rolle deutlich auf. Sarah und Alex werden also Kolleginnen, freunden sich an und ziehen nachts um die Häuser. Als wäre das noch nicht kompliziert genug, bekommt es der Filmstar wider Willen mit einem aufdringlichen Verehrer (Hitler!) sowie seiner eifersüchtigen Ex (Susanne Bormann) zu tun. Und dann ist er natürlich auch noch verliebt in Sarah, kann ihr seine Liebe aber nicht gestehen.

Rubbeldiekatz

Wir können auch anders: So lautete der Titel eines frühen Filmerfolgs von Detlev Buck. Dass er es immer noch kann, beweist er mit dieser temporeich inszenierten Verwechslungskomödie. Sehr viel anders als thematisch ähnliche Rollentauschfilme wie Tootsie oder Mrs. Doubtfire ist Rubbeldiekatz allerdings nicht geworden. Der Film richtet sich ans ganz große Publikum, der trockene Humor der frühen Buck-Komödien würde die an Mainstream-Filme gewohnten Zuschauer wohl abschrecken. Und so mischt der Regisseur verschiedene Genres – auf dass für jeden etwas dabei ist: Sein Film ist Travestie, Romanze, Satire und Buddy Movie zugleich. Dieser filmische Stubentiger greift tief in die Klischeekiste, ist dabei durchaus lustig, bleibt letzten Endes aber so stubenrein wie harmlos. Ein Antiallergikum könnte man dazu auch sagen.

Wir besitzen im Film eine Katze namens Rubbel ? zwangsläufig muss der Film auch so heißen, meint Matthias Schweighöfer.

Was aber bedeutet eigentlich der Titel? Da sind sich Stars und Macher gar nicht so einig: „Wir besitzen eine Katze namens Rubbel – zwangsläufig muss der Film so heißen. Geht doch nicht anders“, meint Matthias Schweighöfer, der übrigens eine ziemlich gutaussehende Frau abgibt. Sein Filmbruder Maximilian Brückner ist da anderer Meinung: „Zack-zack heißt das halt. Mach hinne.“ Und was sagt der Regisseur dazu? „Der Ursprung des Ausdrucks ist jüdisch“, erklärt Detlev Buck. „Das Geld von jüdischen Kaufleuten war in ein Katzenfell eingenäht. Und wenn man ein schnelles Geschäft macht, dann rubbelt man die Katze, das Katzenfell. Ist also historisch.“ Wie auch immer: Der Titel prägt sich ein – und wenn er nur die Hälfte des Keinohrhasen-Publikums anlockt, ist er auch noch ein Riesenerfolg.


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LOVEFiLM Kritik Rubbeldiekatz

  • 3 Sterne von 5  

    Nach Josef Gruebl aus LOVEFiLM

    LOVEFiLM-Filmkritik zu »Rubbeldiekatz« mit Matthias Schweighöfer

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Beste Kritik Rubbeldiekatz

  • Rubbeldikatz, rubbeldikatz am Borsingplatz.

    Bewertung - 2.5 Sternen  
    Nach Slax (5 Kritiken) aus Herzogenrath , 07. Dez 2011

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Ach Rubbel die Katz… ok auch gut dann halt das.

    Matthias Schweighöfer verkleidet sich als Frau, nimmt so an einem Casting für einen Hollywoodfilm teil und bekommt die Rolle natürlich. Am Tag zuvor hat er mit der Hauptdarstellerin geschlafen die ihn später am Set mit Perücke und Titten natürlich nicht mehr wiedererkennt. Er verliebt sich in sie und sie findet sein weibliches Ich auch super. Soweit die innovative und glaubwürdige Story.

    Natürlich wird in Deutschland ein Nazifilm gedreht und da darf Hitler nicht fehlen. So komisch das auch klingen mag, aber Hitler wertet den Film enorm auf und bekommt auch die meisten Lacher. Na gut vielleicht liegt es auch an Max Giermann der ihn verkörpert, es gibt aber auch genug gute Gags ohne ihn. Es ist eine Komödie da kann man eine schlechte Story schon mal verzeihen wenn der Humor stimmt und das tut er hier. Allerdings ist da noch die Romantische Komponente die ziemlich übertrieben, schmalzig und irgendwie unpassend ernst daherkommt.

    Neben den bekannten deutschen Schauspielern haben sich auch ein paar Promis eingeschlichen: Eva Padberg (Model), Klaas Heufer-Umlauf und Palina Rojinski (beide neoParadise bzw. MTV Home) spielen nur wenige Minuten mit und fallen weder positiv noch negativ auf. Letztere kennt vermutlich sowieso niemand.

    War der Film denn jetzt gut? Jein. Lustig ist er durchaus, wenn einem das reicht kann man sich den Film mal durchaus mal anschauen. Tendenziell ist es wohl einer dieser Frauenfilme. Wenn die Sneak nicht wäre, hätte ich den Film wohl nie gesehen.
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Alle Kritiken

(119)
  • Wenig Einfälle, viele Längen

    Bewertung - 2.0 Sternen  
    Nach wolfstor (5 Kritiken) , 01. Mai 2013
    Hm...was soll man sagen. Ich finde Schweighöfer super, schaue mir eigentlich jeden Film von ihm an. Und das ist auch schon der einzige Grund, sich 'Rubbeldiekatz' anzuschauen. Was bleibt noch: lahme Als-Frauen-Verkleider-Komödie mit wenig originellen Einfällen und vielen Längen.
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  • Unverklemmt. Spritzig

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach Seefritz (3 Kritiken) , 28. Apr 2013
    Unterhaltsam von Anfang bis Ende. Eine der wenigen deutschen Filmkomödien mit Hollywood-Esprit, nur nicht so verklemmt wie die meisten. Gern wieder.
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  • Humor OK, Storry eher schlecht als recht

    Bewertung - 2.5 Sternen  
    Nach ein mitglied , 26. Apr 2013
    Der Humor war ganz gut gelungen. Nicht gefallen hat mir die Story, die billig von den SChweiger-Filmen (Keinohrhasen usw.) abgekupfert wirkte. So waren dann auch die romantischen Szenen zu scnulzig ausgefallen. Kann man gesehen haben, muss man aber nicht.
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  • Untere Durchschnitt...

    Bewertung - 1.0 Stern  
    Nach ein mitglied , 20. Apr 2013
    Der Film war total langweilig, langatmig und es gab nur wenige lustige Scenen. Ich kann die gute durchschnittliche Bewertung nicht nachvollziehen...
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  • Gähn !!!

    Bewertung - 0.5 Sternen  
    Nach kraschm (2 Kritiken) , 23. Mär 2013
    Stinklangweilig und schlechte (bzw. gar keine) Komik. Hatte mehr erwartet. Eigentlch mag ich deutsche Komödien, aber die ist richtig schlecht !
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