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Der Lorax Filmkritik

18. Jul 2012
Bewertung der Filmkritik: 3.5 von 5 Sternen
Filmkritik von Josef Gruebl , LOVEFiLM
Der Lorax

Save the Planet! Wer hätte gedacht, dass diese Botschaft auch einmal in Hollywood ankommen würde?

Den Amerikanern sei Umweltschutz suspekt, hieß es lange Zeit; ihre Vorliebe für spritfressende Autos, Klimaanlagen oder Einweg-Verpackungen unterstrich dieses Vorurteil. Mag sein, dass das noch auf einige Gesellschaftsschichten zutrifft, in Hollywood aber stehen die Zeichen schon seit Jahren auf grün: Davis Guggenheim gewann für seine Klimawandel-Doku Eine unbequeme Wahrheit vor fünf Jahren einen Oscar, der Über-Blockbuster Avatar war ein Appell für Artenvielfalt und die Ice Age-Filme warnen trotz (oder gerade wegen) ihrer familiengerechten Verpackung vor der stetigen Erwärmung unseres Planeten.

Der Lorax

Genres Zeichentrick
Laufzeit 89 Minuten Altersfreigabe oA

Save the Planet: Das ist auch die Botschaft, die hinter der Kinderbuchverfilmung Der Lorax steht. Der 3D-Animationsfilm fordert seine Zuschauer ziemlich deutlich dazu auf, sorgsam mit der Natur umzugehen. Die Geschichte spielt in einer poppig bunten Stadt namens Thneedville, aus der jegliche Natur vertrieben wurde. Selbst die Pflanzen sind aus Plastik, Frischluft wird in Kunststoffflaschen verkauft. Für den zwölfjährigen Ted ist das normal, ihn interessiert viel mehr, wie er das Herz seiner Angebeteten Ashley erobern kann. Als sie ihm erzählt, dass sie davon träumt, einmal einen richtigen Baum zu sehen, sieht Ted seine Chance gekommen.

Ted macht sich auf die Suche nach dem mysteriösen Einsiedler Once-ler, der weit außerhalb der Stadtmauern in einer öden Brachlandschaft lebt. Der Once-ler weiß, was mit den Bäumen geschehen ist und erzählt Ted in einer langen Rückblende seine Geschichte: Als junger Mann macht er eine Erfindung, für die er die sogenannten Truffula-Bäume fällen muss. Diese stehen in einem völlig unberührten Tal, das Lebensraum für eine vielfältige Fauna ist. Inmitten dieses Paradieses lebt auch der Lorax, ein schrulliger Geselle mit imposantem Schnauzbart. Der Lorax passt auf die Bäume und die im Wald lebenden Tiere auf, kann sich aber trotz aller Warnungen nicht gegen die Gier des erfolgreichen Geschäftsmannes Once-ler durchsetzen…

Der Lorax

Der Lorax ist eine Erfindung des amerikanischen Kinderbuchautors Dr. Seuss. In Deutschland sind seine Bücher kaum bekannt, in Amerika kennt und liebt sie jedes Kind. Das ist auf den ersten Blick recht erstaunlich: Der giftig grüne Grinch entpuppt sich als Weihnachtshasser, während einem die Anarcho-Mieze „Cat in the Hat“ mit ihrer Hyperaktivität gewaltig auf die Nerven geht. Elefant Horton ist zumindest „nur“ ein spinnerter Einzelgänger, Publikumslieblinge sehen aber irgendwie anders aus. Dass sie es trotzdem sind, liegt daran, dass Dr. Seuss‘ Bücher originell, feinfühlig und ziemlich lehrreich sind. Er verpackt Themen wie Konsumkritik oder Artenvielfalt in kindgerechten Geschichten.

"Ich spreche für die Bäume, weil die Bäume keine Sprache haben", sagt der Lorax ? mit Danny DeVitos Stimme.

Diese sind auch in Hollywood gefragt: Der Grinch, Ein Kater macht Theater und Horton hört ein Hu waren allesamt Hits. Auch Der Lorax konnte in den US-Kinos auf ganzer Linie überzeugen: Seit seinem Kinostart im März 2012 spielte er 213 Millionen Dollar ein. Regisseur Chris Renaud (Ich – Einfach unverbesserlich) bleibt dem Geist von Dr. Seuss‘ Geschichte treu (sofern das bei einer gereimten Bildergeschichte überhaupt möglich ist), neben der Ökobotschaft setzt er auf Spaß und Abenteuer. Die 3D-Effekte sind fantasievoll eingesetzt, auf rasante Verfolgungsjagden lässt er besinnliche Momente folgen. Für die älteren Zuschauer gibt es ein paar Filmzitate zu erraten, ihre jüngeren Begleiter dürften mit Teds cooler Oma oder den süßen Bar-ba-loots viel Spaß haben.

Der Lorax

Die Inszenierung mag vielleicht etwas zu routiniert daherkommen, zu etwas Besonderem wird der Film aber durch die Besetzung der Hauptfigur: Danny DeVito spricht den Lorax nicht nur in der englischen Originalfassung, sondern auch in der spanischen, italienischen, russischen und deutschen Synchronfassung. Eine Sisyphusarbeit für den beliebten Schauspieler und Regisseur, der außer Englisch keine dieser Sprachen beherrscht. Mit Sprachtrainern und viel Geduld meisterte er aber auch diese Aufgabe, der schräge Akzent passt zu dieser Figur. „Ich bin der Lorax, ich spreche für die Bäume“, sagt er im Film einmal. „Ich spreche für die Bäume, weil die Bäume keine Sprache haben.“ Da trifft es sich gut, dass der Lorax weltweit mit einer Stimme spricht.

Der Lorax Filmkritiken

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LOVEFiLM Kritik Der Lorax

  • 3.5 Sterne von 5  

    Nach Josef Gruebl aus LOVEFiLM

    Mein Freund, der Baum: LOVEFiLM-Kritik zum Animationsfilm »Der Lorax«

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Beste Kritik Der Lorax

  • Ein guter Film

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 28. Sep 2012

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Wir haben den Film im Kino gesehen. Er war sehr lustig, und er hat auch eine Botschaft: Habe Achtung vor der Natur und vor allen lebenden Wesen!
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Alle Kritiken

(41)
  • Die Figuren sind so süß!

    Bewertung - 3.5 Sternen  
    Nach ein mitglied , 08. Mai 2013
    Schön unterhaltsam. Die Geschichte ist anfangs etwas albern, aber wird dann schnell richtig cool. Teilweise leider am Anfang sind die gesungenen Texte nicht zu verstehen. Aber sonst die klassische 'Rettet die Natur' Pointe. Cool ist, dass das das nur durch die Einsicht geschieht!!!
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  • Schlagwort Industrialisierung und Umweltschutz

    Bewertung - 3.5 Sternen  
    Nach Heremus (4 Kritiken) , 30. Apr 2013
    An Eltern, ein schöner Film zum Schlagwort Industrialisierung und Umweltschutz, alles anschaulich dargestellt. Ein Film für die etwas jüngeren Kinder, durchaus Schön, Bund und liebevoll. Jedoch auch teilweise etwas zu einfach gestrickt für ältere Menschen.
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  • Toll und Sehenswert

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 25. Apr 2013
    Toller und sehenswerter Film. Auch Kinder (ab ca. 5 Jahren) können den eigentlichen Sinn des Filmes gut verstehen. Die Gags sind witzig und bringen die Kids als auch die Erwachsenen zum Lachen. Sehenswert...
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  • Kinderfilm für das gute Gewissen

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach K_K (2 Kritiken) , 19. Apr 2013
    Schöner Film für Kinder. Lustig und vor allem, alles vor dem Hintergrund, bzw. mit der Moral auf die Natur zu achten.
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  • Massenware ohne Liebe zum Detail.

    Bewertung - 2.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 05. Apr 2013
    Einer von mittlerweile dutzenden gesichtslosen Animationsfilmen. Mit wenig Liebe zum Detail produziert, reiht er sich in die Massenware ein. Wenige Lacher, schnell vergessen, so lohnt sich der Film nicht wirklich.
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