Als Action-Film ok, als Teil der Reihe weniger
Underworld: Awakening Kritik
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17. September 2012
Der Film als solcher ist nicht schlecht, es gibt gute Action, Spannung und zwei hübsche Hauptdarstellerinnen, leider vermisse ich den storymäßigen Bezug zu den Vorgängern etwas. Man bedient sich des Zeitsprunges, indem man Selene von einem sinistren Forschungsinstitut gefangen nehmen ließ und in einen Frostschlaf versetzte, aus dem sie nach 12 Jahren auf wundersame Art und Weise wieder aufwacht. Was nun kommt, ist ja klar, sie bricht aus und haut dabei natürlich auch lauter Sicherheitstypen aka Kanonenfutter mit links um. Doch dann taucht da plötzlich ein junges Mädchen auf, was sich als ihre Tochter herausstellt und dazu noch besondere Fähigkeiten aufweist. Klar, daß die Bösen hinter ihm her sind und sich somit die Story auf die Befreiung konzentriert.
Leider erklärt der Film die Beweggründe der Bösen nur unzureichend, auch wird nicht erklärt, wie das alles überhaupt kommen konnte und so weiter. Zudem endet der Film nach einer eher kurzen Spieldauer etwas abrupt, damit dürfte natürlich wieder Raum für mehrere Fortsetzungen und vielleicht auch Vorgeschichten sein.
Was mich auch stört, daß der Film eigentlich so gut wie keinen Bezug auf das mystische Element um Vampire und Lykaner nimmt, eher hat man sich Richtung Resident Evil/Ultraviolt orientiert. Etwas einfallslos, bietet die Underworld-Reihe an sich doch genug Raum für Eigenentwicklungen. Na ja.
Trotzdem noch sehenswert, wenn auch mit Abstrichen.