Psychose Drama - ergreifend !
Wie in einem Spiegel Kritik
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30. August 2011
Ich fand diesen Film, welchen ich mir über die Bücherei meiner Arbeitsstelle ausgeliehen habe, sehr sehenswert.
Es geht um eine Familie welchen zurückgezogen in einem Haus am Meer (einsame Ostseeinsel)ihre Zeit verbringt. U.a. dabei ist die Tochter Karin, welche an einer Psychose leidet und schon vorher (vor Filmanfang) daran erkrankt war. Sie scheint auf dem Weg der Besserung zu sein, nach einem Aufenthalt in einer Pasychiatrie, wo sie u.a. Elektroschocks bekam. Ihre Mutter litt an der gleichen Krankheit, ist aber inzwischen verstorben. Ihr Vater konzentriert sich eigentlich nur aufs Bücherschreiben und begeht eigentlich damit auch eine Weltflucht. Nach einem Ereignis, was ich hier aber nicht verraten will, möchte er sein Leben ändern. Währenddeseen gerät Karin immer mehr den Sog einer Scheinwelt. Sie kann sich nicht entscheiden auf welcher Seite sie leben will, noch nicht...Zum Schluß kommt so ungefähr was von der Handlung her kommen mußte (ohne zuviel zu verraten...).
Aufjedenfall sehenswert !!!
Anmerkung: Wir haben Glück dass wir in der heutigen Zeit leben. Es gibt Möglichkeiten diese Krankheit besser zu behandeln, am besten zweispurig: Medis und Psychotherapie.
ps: Ich arbeite selber als Krankenpfleger in so einem Bereich. In der Forensik, wo Pat. mit §63 unterbracht sind, weil sie Straftaten in einem nicht zurechnungsfähigen Zustand gemacht haben. Auf unserer Station befinden sich nur Psychoseerkrankte Patienten. Sie werden dort therapiert und ich beschäftige mich mit ihnen, z.B. bei Ausgängen oder Gruppenspielen, Gesprächen u.a.
Auch meine Frau arbeitet in diesem Bereich, aber mit einem anderen Klientel. Nämlich mit persönlichkeitsgestörten Patienten. Außerdem bietet sie noch Beratung und Seelsorge an, da sie nebenbei in TA (Transaktionsanalyse) eine langjährige Ausbildung macht.

