West Is West Details

West Is West
Format: FSK: 6 DVD
Darsteller: Om Puri, Linda Bassett, Aqib Khan, Emil Marwa, Vanessa Hehir, Jimi Mistry, Lesley Nicol, Ila Arun, Vijay Raaz, Nadim Sawalha, Raj Bhansali, Zita Sattar
Regisseur: Andy Deemmony
Genre: Komödie - Sonstiges
Studio: good!movies
Originaltitel West Is West
Titel Discs
West Is West
6 Hauptfilm

DVD Details

Laufzeit: 1 Stunde 39 Minuten
Erscheinungsdatum: 12. Okt 2012
Sprache: Deutsch
Untertitel: Englisch
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Beste Kritik West Is West

  • Fortsetzung von "East is East" mit Landeskunde: Punjab

    Bewertung - 4.5 Sternen  
    Nach filmfan (593 Kritiken) aus Stadt Mansfeld-Lutherstadt , 27. Jul 2012

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Elf Jahre nach EAST IS EAST erfahren wir mehr über die Familie Khan. Ella und George sichtlich gealtert sind mit dabei. Die Freundin Esther ebenfalls. Dieser Film dreht sich um den jüngsten Sohn Sajid, der mit dem englischen Schulsystem nicht zurecht kommt, sichtlich gemobbt wird und zum Ladendieb wird. Aus diesem Grund fliegt Vater George mit ihm in sein Heimatdorf im Punjab. Dort lebt seine erste Frau mit den bereits verheirateten Töchtern und sein Sohn Tariq, der hier als Aussenposten das mit Pfunden erworbene Land bearbeitet.

    Teils will der Film witzig sein und unterhaltend, aber es gibt wie in 'East is East' ernste Szenen: z. B. Begegnung mit der Erstfrau nach 30 Jahren.

    Der Film hat mir sehr gefallen, obwohl man über die anderen fünf Kinder nichts erfährt.

    Auch passt die plötzliche Ankunft von Ella und Esther in Pakistan nicht so recht. Das Ende scheint mir 'in a hurry' gedreht, da mußte noch eine Hochzeit rein, ein Klacks Mystik, Kipling mit seinem KIM und die berühmte Kanone in Lahore und Klischeehaftes wie die Kloszene, u. a.

    Hörenswert ist die Musik, die durchweg sehr gut ist.
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Alle Kritiken

(2)
  • "Warum bist du hier?"

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach Filmdoktor (46 Kritiken) aus Eichstätt , 29. Okt 2012

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Diese Frage müssen mehrere Personen in dieser Geschichte beantworten: Zuallererst der Patriarch George Khan, der einst noch unter dem Namen Jahangir Khan seine Familie (Frau und Töchter) in Pakistan zurückließ und in Großbritannien mit einer Engländerin eine neue Familie gründete. Nun kehrt er 'nach Hause' zurück, um seinen älteren Sohn zu unterstützen, eine Frau zu finden, und um seinem Jüngsten, Sajid, seine Wurzeln zu zeigen. Sajid, der in der Schule in England als 'Pakhi' ständig von Mitschülern dransaliert wird, ist alles andere als begeistert und reist nur sehr widerwillig mit in ein für ihn fremdes Land. Er trifft dort allerdings - vom Vater so nicht geplant - auf einen weisen alten Mann, der die Sehnsüchte und Wünsche des Jungen viel besser einzuschätzen weiß. Er fragt Saji deshalb auch: 'Warum bist du hier?' 'Was willst du eigentlich erreichen?'. Während für den Vater die Atmosphäre immer unangenehmer wird, weil er durch seinen Weggang vor Jahren Schuld auf sich geladen hat, findet der Sohn sich immer besser zurück und erlebt so etwas wie eine Initiation in seine Herkunftskultur. Als dann auch noch die englische Ehefrau, Ella Khan, urpötzlich vor der Tür steht, verkomplizieren sich nicht nur die Beziehungsverhältnisse, sondern erneut steht die Farge im Raum: 'Warum bist du hier?'

    'West is West' ist der Nachfolger von 'East Is East', 1999 spielte die 'Culture-clash-comedy' noch in England und zeigte, dass aus der nachwachsenden Generation längst Engländer geworden waren, die sich von ihrem pakistanischen Vater nicht einfach im Namen einer für sie fremden Kultur herumkommandieren lassen wollten, was zu zahlreichen, sehr amüsanten Verwicklungen aber auch handfesten Konflikten führte. Elf Jahre später hat Ayub Khan-Din erneut das Drehbuch geschrieben und wieder handelt es sich um eine manchmal sogar alberne, aber immer pointensichere Komödie, die genau wie der erste Film genug an Tiefgang bereit hält, dass die Komik nicht zum Selbstzweck gerinnt, sondern eine Geschichte erzählt wird, die nachwirkt. So ist es vor allem die Begegnung der beiden Ehefrauen, der pakistanischen und der englischen, die trotz Sprachbarrieren einen tiefen Eindruck von Verständnis, aber auch Leid hinterlassen. Dadurch dass die Handlung in den siebziger Jahren spielt, ist die Begegnung der Kulturen noch nicht vom weltweiten Kampf gegen den Terrorismus geprägt. Dies hilft dabei, sich ganz auf die menschliche Seite zu konzentrieren.

    Beide Filme zusammen, West is West und East is East, sind gute Beispiele für gelungene Dramödien, in denen mal herzhaft gelacht werden kann und sogar Slapstick-Einlagen ihren Platz haben, in denen die Personen aber nie zu reinen Karikaturen verkommen und ihnen ihre Würde belassen wird. Die Geschichte über die Begegnung der Kulturen hält immer so viel Ernst und Gefühl bereit, dass nach einem gelungenen und lustigen Filmabend auch der ein oder andere Gedanke über Beziehung, Respekt und das Anderssein nachwirkt und den Film deutlich über den Durchschnitt hinaushebt.

    In den Extras sind neben den 'Deleted Scenes' auch köstliche 'Outtakes' der Dreharbeiten und zahlreiche Trailer zu finden. Empfehlung!
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  • Fortsetzung von "East is East" mit Landeskunde: Punjab

    Bewertung - 4.5 Sternen  
    Nach filmfan (593 Kritiken) aus Stadt Mansfeld-Lutherstadt , 27. Jul 2012

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Elf Jahre nach EAST IS EAST erfahren wir mehr über die Familie Khan. Ella und George sichtlich gealtert sind mit dabei. Die Freundin Esther ebenfalls. Dieser Film dreht sich um den jüngsten Sohn Sajid, der mit dem englischen Schulsystem nicht zurecht kommt, sichtlich gemobbt wird und zum Ladendieb wird. Aus diesem Grund fliegt Vater George mit ihm in sein Heimatdorf im Punjab. Dort lebt seine erste Frau mit den bereits verheirateten Töchtern und sein Sohn Tariq, der hier als Aussenposten das mit Pfunden erworbene Land bearbeitet.

    Teils will der Film witzig sein und unterhaltend, aber es gibt wie in 'East is East' ernste Szenen: z. B. Begegnung mit der Erstfrau nach 30 Jahren.

    Der Film hat mir sehr gefallen, obwohl man über die anderen fünf Kinder nichts erfährt.

    Auch passt die plötzliche Ankunft von Ella und Esther in Pakistan nicht so recht. Das Ende scheint mir 'in a hurry' gedreht, da mußte noch eine Hochzeit rein, ein Klacks Mystik, Kipling mit seinem KIM und die berühmte Kanone in Lahore und Klischeehaftes wie die Kloszene, u. a.

    Hörenswert ist die Musik, die durchweg sehr gut ist.
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