Rohmer super wie immer
Vollmondnächte Kritik
- 1
- 0
23. Dezember 2008
Dieser Film zeigt wieder einmal wie wir Menschen unser eigenes Glück verhindern können. Weil sie eine Vorstellung von Glück hat, die sich mit normalen Menschen nie verwirklichen lässt, stürzt sich die Heldin ins Unglück. Am Ende sieht es wenigstens so aus, als hätte sie die Chance, ein neues Glück zu finden, aber Rohmer lässt dies offen - ganz bewusst sieht man sie allein Richtung Metrostation gehen, dann schweift die Kamera über die trostlose frühmorgentliche Umgebung des Pariser Vorortes ....
Eigentlich zeigt der Film aber die widersprüchlichen Wünsche des Menschen - wir möchten frei für das Abenteuer sein und gleichzeitig suchen wir die Sicherheit einer festen Beziehung. Aus anderen Rohmer Filmen wissen wir, dass er nicht glaubt, dass dies realisierbar ist ....

