Krieg aus dem Voyeurfenster
Under Fire Kritik
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20. September 2009
Kriegsberichterstatter sind immer etwas skurrile Personen, Nick Nolte stellt dies perfekt dar. Der Blick auf einen Krieg (völlig wurscht welcher) durch das Objektiv einer Kamera lässt vorwiegend den Eindruck entstehen als wäre man nur Gast beim Schießen, aber dieser Film zeigt recht deutlich -aber unaufdringlich- daß man eben mitten drin ist, statt nur dabei. - Das Debakel irgendwie mitten drin Stellung beziehen zu wollen, das aber im Handbuch von Journalisten gar nicht drinsteht, wird ebenso gut umgesetzt wie Heuchelei und Korruption an der Spitze sogenannter Ideologien.
Für Menschen die mehr als Geballer wollen, über einen Film auch nachdenken und was davon lernen, ist 'Under Fire' unverzichtbare Kost.

