Titel Discs
The New World
12 Hauptfilm

DVD Details

Laufzeit: 2 Stunden 10 Minuten
Erscheinungsdatum: 07. Jul 2006
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Dt. f. Hörg.
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Beste Kritik The New World

  • Überraschend langweilig

    Bewertung - 2.0 Sternen  
    Nach ein mitglied aus Frankfurt , 14. Aug 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Tja, nachdem mich Der Schmale Grat seinerzeit von Anfang bis Ende gefesselt hatte, dachte ich - der neue Film von Terrence Malick könne ja gar nicht so schlimm sein. Leider wurde ich sehr enttäuscht und zwar von Anfang an bis kurz vor Schluss (den habe ich nicht mehr erlebt, weil ich da quasi schon geschlafen habe). Gut, ich war noch nie ein Fan der Pocahontas Geschichte, aber irgendwie merkt man von der ohnehin so gut wie nichts im Film. Genauso wenig wie von den deplazierten Siedlern, die sich alle ganz merkwürdig benehmen und recht plakative und einfaltslose Rollen haben. Die Indianer hingegen wirken durch ihr ständiges Rumgehüpfe und infantiles Gehabe fast schon wie eine Parodie. Vielleicht ist das alles auch super recherchiert und ich habe bloß keine Ahnung, aber mir kam es eher so vor als wollte hier jemand primitives Verhalten zur Schau stellen, das es so meiner Meinung nach in dieser Kultur und zu dieser Zeit nie gab. Die Schlüsselträger bei den Indianern dagegen (Pocahontas, ihr Vater usw) laufen, sprechen und gestikulieren genauso wie man das von allen anderen Menschen erwartet - irgendwas stimmte da nicht.

    So, jetzt zu den Bildern, Malicks Stärke. Das jedes Bild für sich ein Gemälde sein könnte, halte ich für übertrieben, allerdings sind wirklich sehr viele Naturbilder und Kameraeinstellungen atemberaubend oder zumindest interessant. Dafür verblassen dann aber leider auch Handlung und Story dermaßen, dass es ganz furhtbar anstrengend wird. Harmonierten Storyline, Thema und Bilder in Der Schmale Grat perfekt, so laufen Inhalt und Form hier völlig auseinander. Einen philosophischen Ansatz konnte ich beim besten Willen nirgends finden, nicht einmal die Anklage gegen die weißen Siedler kam wirklich zum Tragen. Das war eher ein elender Haufen Halunken, die sich in ihrem lächerlichen Fort eingeschlossen haben und dort in bester Kinski Manier langsam dahinsiechen. Wo ist denn da die Message? Der moderne Mensch würde lieber im Paradies verhungern als sich mit den Bewohnern dort einzulassen, oder wie? Alles sehr seltsam und unausgegoren. Na ja, und die Schauspielkunst war auch alles andere als überzeugend. Colin Farrell wird völlig umsonst gehyped, habe noch keinen einzigen guten Film mit ihm gesehen.

    Also, das soll kein totaler Verriss sein - wer schöne ruhige Bilder von Virginia sehen will und einen langatmigen Film fast ohne Höhepunkte oder Spannungsbögen erträgt, der soll ihn sich ruhig ansehen.
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Alle Kritiken

(30)
  • Ein wunderschöner Film

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Widukind (2508 Kritiken) aus Welzin , 13. Apr 2013
    Die Geschichte ist allseits bekannt, aber noch nie wurde sie so gekonnt umgesetzt. Die Hauptdarstellerin (Q'Orianka Kilcher) wurde übrigens im Schwarzwald(!) geboren.
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  • Mache nicht den Fehler und siehe diesen Film an

    Bewertung - 1.5 Sternen  
    Nach Kielertom (19 Kritiken) aus Schleswig Holstein , 25. Nov 2011
    Dieser Film ist nicht nur lang-, sondern auch abempfehlenswert weilig. Niemand tue sich das an oder stelle Erwartungen an diesen Film. 1970 wäre der noch klasse gewesen, aber 2011 geht der gar nicht mehr, auch (oder schon gar nicht) nicht als Klassiker.
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  • Muß nicht sein

    Bewertung - 0.5 Sternen  
    Nach Teddy03 (21 Kritiken) aus Berlin , 29. Aug 2011
    Schade um die gelungenen Kostüme,die Darsteller wußten wohl selbst nicht was sie da sollten.So etwas langweiliges und nichtsagendes habe ich schon lange nicht mehr gesehen.Ein Glück das es verschiedene Geschmäcker gibt, mir jedenfalls ging mir das sinnlose Gehopse auf die Nerven.Selbst beim Bügeln bin ichbald eingeschlafen.
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  • Sehr Laaaaangweilig

    Bewertung - 1.0 Stern  
    Nach Reptile75 (47 Kritiken) aus Mülheim an der Ruhr , 07. Aug 2011
    Das Beste am Film: Die Hauptdarstellerin!

    Das Schlechteste am Film: Der komplette Rest.

    Der Schnitt ist unter aller Kanone. Teilweise wird wirr hinundher gesprungen, begleitet von verstörender Musik (wenn man das überhaupt so nennen kann).

    Die Story geht irgendwie gar nicht.

    Wer sich also 2 Stunden seines Lebens stehlen lassen möchte, ist mit diesem'Film' gut beraten.
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  • Wahlverwandschaften in der Neuen Welt

    Bewertung - 1.0 Stern  
    Nach Turtlesoup (7 Kritiken) aus Berlin , 25. Jul 2011
    Selten wird ein Film durch gute Absicht schlecht, aber dieser missglückte Versuch eines epischen Werkes bereitet Pein.

    Die Hauptdarsteller sind eben nur als solche zu bezeichnen - hochgezogene Augenbrauen vermitteln durchaus den Eindruck von Empathie, ein kindliches Lächeln mag ein reines Gemüt wiederspiegeln - aber dann bitte als Stilleben hinter der Couch...

    Uninspiriertes Agieren inmitten landschaftlich ansprechender Kulisse, unerträglich langatmige Dialoge (die 'Wahlverwandschaften' in der Neuen Welt?) und die absolute Disharmonie aller die Handlung bestimmender Elemente mit der eher deplaziert wirkenden Musik lassen auf Eines schließen: man hat auch hinter Kulissen nicht zusammengefunden...
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