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The Man Who Wasn't There Kritik
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24. Oktober 2011
'The Man Who Wasn't There' ist ein klarer Geheimtipp und (zu Unrecht) leider einer der unterschätzten Filme der Coen- Brothers. Dabei ist er eigentlich genau das, was man einen richtigen Film- Noir nennt und lässt auch kein Merkmal offen. Die Kameraeinstellungen sind stets eindrucksvoll, die Spannung reißt kaum ab und auch die Liebe zum Detail wurde 'Coen-typisch' perfektionistisch verwirklicht. Auch Billy Bob Thornton als Hauptakteur überzeugt auf ganzer Linie und verblüfft den Zuschauer nicht nur einmal. (Keiner hätte diesen Job besser hinbekommen)
Doch mit der Story wurde ich persönlich leider nicht ganz warm. Die ersten 45 Minuten sind wirklich hervorragend, doch danach wird die Story sehr konfus und nimmt teilw. sehr eigenartige Wendungen an. Dies mag wohl daran liegen das die Gebrüder wirklich keine nennenswerten Details oder Verweise auf den Film- Noir der 40/50er Jahre auslassen wollten. Ich denke das ich nicht der Einzige bin der sagen muss, dass diese Verweise zum Teil zu sperrig hineingequetscht wurden und daher etwas überfordern, besonders ohne langjährige Vorkenntnisse des wahren Film- Noir Genres. Den Film jedoch daher als nicht gelungen zu bewerten, wäre auch keinesfalls gerecht, da doch irgendwie tortzdem alles zu passen scheint und es nunmal ein guter Film ist!

