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The Fountain
12 Hauptfilm
The Fountain - Bonus DVD
12 Bonus

DVD Details

Laufzeit: 1 Stunde 37 Minuten
Erscheinungsdatum: 04. Apr 2008
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
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Beste Kritik The Fountain

  • Mitgliederkritik

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied aus DE , 19. Jul 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Drei Handlungsstränge:

    1. Der Konquistadore Tomas bricht auf Drängen seiner geliebten spanischen Königin im Jahr 1500 n. Chr. nach Mittelamerika auf, um in dem sagenhaften Reich der Maya nach dem Baum des Lebens zu suchen.

    2. Der Neurowissenschaftler Dr. Tom Creo, und sein Team versuchen um das Jahr 2000 mit Hilfe einer geheimnisvollen Pflanzendroge, von einem bis dahin noch unbekannten Baum aus Mittelamerika stammend, ein Allheilmittel für Hirnkrankheiten zu suchen. Seine über alles geliebte Frau Izzi, identisch mit der früheren spanischen Königin, stirbt jedoch kurz bevor sich ein Erfolg abzeichnet.

    3. Ein Raumschiff, eine Kugel mit einer durchsichtigen D-Branenhülle, fern jeder heutigen technologischen Möglichkeit und nur mit dem sterbenden Baum des Lebens und seinem Begleiter darin, der gleichen Person wie der Konquistadore und Dr. Creo aus den anderen beiden Handlungssträngen, fliegt um das Jahr 2500 auf einen goldenen Sternennebel zu. Der Sternennebel war nach Vorstellung der Maya die Welt Schibalba, dort wo die toten Seelen wiedergeboren wurden. Hier so hofft der transzendentale Begleiter wird seine vor vielen Jahrhunderten verstorbene Izzi, konserviert in dem Baum des Lebens, den er auf ihr Grab pflanzte, wieder zum Leben erweckt.

    Die einzelnen Handlungsstränge besitzen eine geheimnisvolle Selbstbezogenheit, ihre Handlungen reflektieren sich in der Geschichte des Buches "The Fountain" an dem Izzi bis kurz vor ihrem Tode schreibt und dessen letztes Kapitel unvollendet bleibt.

    Letztlich verschmelzen die Handlungsstränge in einer grandiosen filmischen Inszenierung zu einem tiefergreifenden Ganzen. Sie verschmelzen nicht nur indem sie auf eigenartigste verschachtelt sind, sondern auch weil sich die Kausalität ihrer Handlungen mehr und mehr bedingen. Sie werden zu einem einheitlichen Ganzen, einer einzigen Handlung, einer einzigen Hoffnung, der Suche nach der Überwindung des Todes und einem ewigen Leben mit seiner alles geliebten Izzi - seiner Königin.

    Wer von dem Film nicht innerlich berührt sein sollte, wird ihn nicht gut finden, zu komplex seine Handlungen quer durch die Jahrhunderte hindurch, zu tief seine Emotionen um den Tod eines geliebten Menschen, und zu subtil seine innere Botschaft.

    Grandios die schauspielerische Leistung von Hugh Jackman, der die schwierige Aufgabe hatte, drei so unterschiedliche Charaktere, den Konquistadore, Dr. Creo und den transzendentalen Begleiter darzustellen und schlussendlich noch zusammenzuführen. Einzigartig auch die einfühlsame Filmmusik von Clint Mansell.
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Alle Kritiken

(104)
  • Überambitioniert und wirr

    Bewertung - 2.0 Sternen  
    Nach kraal42 (9 Kritiken) , 22. Feb 2013
    Ohje...normalerweise sollte man denken, wem Filme wie Cloud Atlas, Babel oder The Tree Of Life gefallen haben, der müsste diesen Film auch gut finden. Nur leider macht The Fountain so ziemlich alles das falsch, was die oben genannten Filme auszeichnet. Anstatt tiefere Denkanstöße zu liefern, finde ich hier nur prätentiöses Pathos. Auch der rote Faden, welcher die Handlungsstränge verbindet, ist so dünn, dass am Ende nur Bildsalat bleibt. Dieser ist dafür aber schön anzusehen und Hugh Jackman liefert auch sehr gute Arbeit ab...2 Punkte.
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  • ein Film um das Leben, den Tod und wie wir angemessen damit umgehen können

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach ItsLeo (2 Kritiken) , 21. Feb 2013
    Der Film ist nicht unbedingt gleich beim ersten Anschauen voll verständlich. Es hat mir geholfen die buddhistische Sichtweise vom Rad des Lebens bzw. Rad des Werdens zu kennen. Es geht am Ende in diesem Film um das Leben, den Tod und wie wir angemessen damit umgehen können. Wissenschaftler Tommy glaubt fest daran eine Heilmethode finden zu können bzw. finden zu müssen, um seine todkranken Frau Izzy in diesem Leben halten zu können, halten zu müssen. Tommys Überzeugungen werden in den Aussagen sichtbar: 'Das Altern verhindern und den Tod ...' bzw. 'Der Tod ist eine Krankheit ...'. Izzy hat längst erkannt und akzeptiert, das kein Mensch die Drehung des Rad des Lebens aufhalten kann. Das Rad dreht sich unerbittlich weiter. Izzy sieht den verzweifelten und aussichtslosen Kampf von Tommy um ihr Leben und versucht ihm auf dem Weg der Erkenntnis zu führen. Erst sehr spät erkennt Tommy das nicht das verzweifelte festhalten an 'seiner' Frau die Lösung, die Erlösung bringt, sondern das tiefere Verständnis unser wahren Existenz und der Einheit von Leben und Tod. Der Tod ist nicht nur eine Ende, er ist immer auch ein Anfang. Izzy fordert Tommy immer wieder auf '... bring es zu Ende ...', eine vieldeutige Aufforderung. Die Suche des Menschen nach dem ewigen Leben, der ewigen Gesundheit, der ewigen Jugend und der ewigen Schönheit ist eine Illusion. Vielmehr sollte man sich bemühen jeden Tag so zu Leben, als ob es der letzte Tag wäre. Ich hätte für diesen Film drei Sterne vergeben. Für den Versuch ein schwieriges Thema zu verfilmen, vergebe ich aber gern einen Zusatzpunkt. Wer über das notwendige Maß an Empathie (Einfühlungsvermögen) verfügt, dem kann ich diesen Film nur empfehlen.
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  • Nicht verstanden, aber schön

    Bewertung - 3.0 Sternen  
    Nach Apfelkuchen (6 Kritiken) , 30. Jan 2013
    Ich habs nicht verstanden...aber es war eine spannende und schön anzusehende Inszenierung über Zeit und den Sinn des Lebens und Liebe. Ich mag die Schauspieler, von daher alles gut!
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  • Ein zeitloses Meisterwerk

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Avedus (7 Kritiken) , 20. Jan 2013

    SPOILERWARNUNG AnzeigenVerbergen

    Vorab: Wer etwas nicht versteht, sollte sich mit Kritik besser zurückhalten. Die meist negativen Bewertungen gerade der Kritiker in den Massenmedien (z. B. im Spiegel) sind aus dem intellektuellen Blickwinkel geschrieben worden - aber nur mit dem Verstand lässt sich dieses Kunstwerk nicht begreifen. Diese Leute hätten erst mal einen Meditationskurs gebraucht, um auch nur leise zu erahnen, dass diese zeitlose Filmkunst in für sie bisher unerreichten geistigen Höhen schwebt. Dem Filmemacher gelingt es hier jedoch tatsächlich, das Drama des Lebens und des Todes aus hochspiritueller Sicht in Bilder und sogar in eine Handlung umzusetzen, die tief in die Seele dringt und lange nachwirkt - sofern ein dem entsprechendes Seelenfenster im Betrachter offen ist. Für mich persönlich beantwortet der ernste, melancholische Film gleich mehrere existentielle Fragen nach dem Sinn des Lebens und des Todes: Wir Seelen leben hier in einem dualen Universum, das von Gegensätzen bestimmt ist: Hoch - Tief, Krieg - Frieden, Liebe - Angst, Leben - Tod. Sich dagegen egozentrisch zur Wehr zu setzen entspricht der postmodernen Welt des geistigen Flachlandes, z. B. indem wir versuchen, den Tod zu besiegen, das Alter zu verstecken, die Angst zu negieren, der Illusion von ewigem Frieden aufgesessen zu sein usw. usf. Alle tief gehenden, ernsthaften spirituellen Lehren sagen uns aber schon seit tausenden von Jahren, dass diese Anmaßung vergeblich ist, und dass wir uns damit selbst aus dem Paradies vertreiben (z. B. ist das der Hintergrund der biblischen Geschichte vom Baum der Erkenntnis). Im Film ist es nicht Eva, sondern Adam, der sich von der Schlange verführen lässt und glaubt, durch Erkenntnis den Tod besiegen zu können. Die Lösung ist, dieses unsinnige Anliegen - und damit sein Ego - aufzugeben und eins zu werden mit dem Fluß des Lebens - übrigens auch 100%ig kompatibel zu der fernöstlichen Lehre des Tantra, der Hingabe an das Leben so, wie es tatsächlich ist. Am Höhepunkt dieser Erkenntnis ist der Protagonist in der Lage, nicht dem anmaßenden Verstand, sondern der Liebe die Führung zu überlassen - und eben nicht seinen egoistischen Wunsch weiter zu verfolgen, seine Liebste am Sterben zu hindern, sondern in Liebe für SIE da zu sein und ihrem Wunsch zu entsprechen, sie in den Tod zu begleiten. Hier haben wir die Antwort auf alle Fragen: Wenn wir nach den zahllosen Irrungen des Verstandes endlich der Liebe die Führung auf ALLEN Ebenen anvertrauen (und das ist hochaktuell), dann können wir aus dem Rad der ewigen Wiedergeburten in der Dualität aussteigen und wirklich sterben - was da stirbt, ist aber nicht unbedingt der ganze Mensch, sondern vor allem sein Ego. In dem Moment gehen wir ins Licht und sind erleuchtet - man könnte modern auch erleichtert dazu sagen, denn gemeint ist die Erleichterung von uns selbst, von unseren egozentrischen Wünschen und Anmaßungen. Das ist dann die viel gesuchte Erlösung und lehrt uns Demut. Ohne diesen Charakterzug geht es nämlich nicht. Übrigens ist genau dies auch die Botschaft aller großen Religionen - nur wird sie leider nur noch von wenigen Menschen wirklich gehört, geschweige denn verstanden. Und wenn wir ganz ganz ehrlich zu uns selbst sind, dann ist es genau das, was wir uns alle ganz tief wünschen. Dies wird im Film von Izzy dargestellt. Sie wünscht sich nämlich nicht einen Halbgott an ihrer Seite, sondern einen selbstlosen, wirklich liebenden Mann. Ganz ganz einfach. Manche sagen banal. Aber wer davon nicht berührt ist, der sollte mal zum Arzt gehen. Nun gut, diese Botschaft mag im Film ganz schön arg verborgen und verschlüsselt sein, aber - Hand aufs Herz - wer vermag sogleich den Sinn des Fettstuhls von Joseph Beuys zu erkennen? Aber wenn der Groschen dann einmal gefallen ist - dann vergisst man die Erkenntnis niemals wieder. Das ist der Sinn der Märchen und auch der Hintergrund, die Botschaft in diesem Film zu verschlüsseln. Man steht hier zunächst vor einem wunderschönen, goldenen Rätsel - und meine Lösung ist sicher nicht die einzig gültige. Wenn das filmische Kunstwerk 'The Fountain' zu diesen tiefen Lebensfragen Anregungen liefert, dann hat sich die ganze Mühe des Filme machens doch gelohnt - oder nicht? Also, ich finde, das leistet der Film - in einer außergewöhnlichen, wunderbaren Art und Weise. Leider wird in dieser Zeit gern auf das Wahre, Gute und Schöne geschissen und Spiegel-Kritiker loben lieber Zynismen oder Veralberungen. Eine schöne neue Welt eben.
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  • Jackmann ganz anders

    Bewertung - 3.0 Sternen  
    Nach Muemi (137 Kritiken) aus Erlensee , 07. Jan 2013
    Ist ein etwas verworrene Story. Sehr spirituell. Nicht schlecht aber doch gewöhnungsbedürftig. Muß man nicht unbedingt gesehen haben. Aber tolle Schauspieler.
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