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Stay
1 Std. 34 Min. 16

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Laufzeit: 1 Stunde 34 Minuten
Erscheinungsdatum: Noch unbekannt
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Beste Kritik Stay

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    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach nicknackman (26 Kritiken) aus Wuppertal , 22. Jul 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Glücklicherweise werden in DVD Fachzeitschriften auch immer wieder Geheimtipps vorgestellt, also solche Filme, die nicht mit Megawerbehype angekündigt wurden oder die hierzulande vielleicht noch nicht einmal im Kino liefen. Einem solchen habe ich jetzt mal wieder vertraut und mir 'Stay' ausgeliehen, hier ist das Ergebnis:

    Henry Letham ist ein 20jähriger Student, der in psychiatrischer Behandlung ist. Erstaunt muss er eines Tages feststellen, dass plötzlich ein neuer Psychiater vor ihm steht. Was mit der ihm bisher vertrauten Dr. Levy passiert ist will der Neue, Sam Foster (gespielt von Ewan McGregor), nicht preisgeben. Dennoch gelingt es ihm langsam das Vertrauen von Henry zu gewinnen. Der wartet eines Tages mit einer schockierenden Enthüllung auf: Er gesteht frei heraus, dass er plant sich an seinem 21. Geburtstag umzubringen. Damit bleiben Sam ganze drei Tage ihn davon anzubringen. Im Bemühen darum taucht er in Henrys Welt ein, nimmt Kontakt zu Personen in seinem Umfeld auf, recherchiert seine Lebensgeschichte. Allerdings wird es für ihn mit jedem Fortschritt zunehmend verwirrender: Es tauchen Personen aus Henrys Leben auf, die eigentlich schon tot sein müßten, es scheint als drifte Sam immer weiter ab, als könne er nicht mehr zwischen Realität und Vorstellung unterscheiden.

    'Stay' hat mich von Anfang an regelrecht ins Geschehen gesaugt. Noch bevor sich nämlich die oben beschriebene Handlung entfalten kann, bekommt man zu Beginn des Films einige unheilschwangere Filmfetzen präsentiert, an deren Ende Henry apathisch zwischen brennenden Autos sitzt. Sofort ist klar, dass hier etwas sehr schief gelaufen ist, der düstere Ton, der bereits hier anklingt, zieht sich durch den ganzen Film. In diesem Zusammenhang sind insbesondere Fosters Erlebnisse zu nennen, als Trekkie wähnt man den Doc des öfteren auf dem Holodeck, so surreal und bizarr gestalten sich die Ereignisse, die man aus seiner Sicht ablaufen sieht. Technisch wird dieser Eindruck durch die absolut meisterhafte visuelle Präsentation des Films verstärkt, wer sich noch an die grandiosen Filmüberblendungen aus 'Highlander' erinnert, wo aus einem Aquarium in New York ein Flussbett in den schottischen Highlands wird, kann erahnen was er hier zu erwarten hat. So sieht man in einer Szene die skyline der Stadt, als plötzlich eine riesige Hand eines der Gebäude zu packen scheint, das sich daraufhin in eine Schachfigur verwandelt und man in der nächsten Szene ist, in der Foster gegen einen Kollegen Schach spielt. Die verstörenden Eindrücke aus der Sicht Fosters und damit letztlich des Zuschauers werden damit schön unterstrichen und geben dem Film eine konzeptionelle Geschlossenheit.

    'Stay' ist wie geschaffen fürs Mehrfachgucken, denn eigentlich geben die Ereignisse erst aus der Sicht des verblüffenden Endes einen Sinn. Dann aber kann man eigentlich auch erst die vielen kleinen Details und kunstwerklichen Einstellungen wertschätzen, die diesen Film zu einem absoluten Hingucker machen. Relativierend muss ich vielleicht noch anfügen, dass sich mir nach der Lektüre anderer Kritiken der Eindruck aufdrängt, es gebe entweder nur Leute, die der Film faszinieren konnte oder eben solche, die damit überhaupt nichts anfangen konnten. Ich gehöre jedenfalls zur ersten Kategorie.
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(70)
  • Ein Kunstwerk zwischen Realität und Fiktion

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 13. Jun 2013
    'Stay' beeindruckte mich durch die besonderen Schnitte und die abwechslungs- und kunstreiche Kulisse. Ich war überrascht, dass ich meiner eigenen Phantasie in diesem Film kaum Platz schenkte. Der Facettenreichtum erstreckt sich jedoch weit über das Bühnenbild hinaus, in den fesselnden sowie abwechlungsreichen Dialogen und endet in einem skurrilen jedoch spannenden Inhalt, der von der ersten Minute an auf den Schluss hinarbeitet, jedoch beinahe jeden Gedanken daran offen lässt. Die Story verschlang meine Phantasie und ich war glücklich, sie nur wenig auf das Visuelle ausweiten zu müssen. Für mich ist das ein durch und durch gelungener Film mit der richtigen Wahl an Schauspielern. Ein wirkliches Kunstwerk, in dem die Realität mit der Fiktion eine Fusion eingeht. Am Ende bleibt der Gedanke an das Leben und den Tod sowie an die eigene Wahrnehmug, die letztlich über Realität und Fiktion entscheidet.
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  • Wirr und psycho

    Bewertung - 2.0 Sternen  
    Nach Iceangel (25 Kritiken) , 01. Jun 2013
    Wie schon gesagt wurde: man muß sich den Sinn hier selber reininterpretieren. War ganz ok, man bekommt eine Ahnung davon wie sich eine Persönlichkeitsstörung anfühlt, mehr Inhalt kann ich in diesem Film leider nicht finden.
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  • Guter Film mit AHA-Effekt

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Daniel02 (1 Kritik) , 28. Mai 2013
    Ein richtig guter Film mit einem Ende was eigentlich Alles erklärt und trotzdem Platz zum Nachdenken und für Interpretationen lässt.
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  • Offenbar eine Montagsproduktion....

    Bewertung - 0.5 Sternen  
    Nach ein mitglied , 27. Mai 2013
    ... die entäuschende Akzente setzt. Einfach nur langatmig und flach. Man muss schon sehr viel hinein interpretieren, um an dem Film Gefallen zu finden.
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  • Furchtbar Wirr !!!

    Bewertung - 1.0 Stern  
    Nach ein mitglied , 25. Mai 2013
    Totaler Mist. Der schlechteste Film, den ich mit Ryan Gosling bisher gesehen habe. Einfach nur ein einziges Wirrwarr. Nix für mich!
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