Vier Punkte
Sherlock Holmes - Das Zeichen 4 Kritik
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31. August 2009
Dass Jeremy Brett nicht Basil Rathbone ist, ist klar. Allerdings hätte er trotzdem ein bisschen besser beim Altmeister der Schwarzweißfilme abkucken sollen. Einen Punkt gibt es nur für das Violine-Spielen, das zumindest so aussieht, als ob er vorher geübt hätte. Ansonsten gibt es leider keine Punkte für ihn.
Einen Punkt gibt es außerdem für den Watson-Darsteller, der in dieser Verfilmung ein bisschen mehr an der Figur aus dem Buch dran ist. Nigel Bruce in den Schwarzweißfilmen war immer eher Komiker als ernstzunehmender Doktor.
Einen dritten Punkt gibt es für die Ausstattung, die echt altenglisch rüberkommt und ein bisschen von dem unheimlichen Feeling erzeugt, was die Schwarzweißfilme allein schon durch das Licht geschafft haben.
Den vierten und letzten Punkt erhält der Hund Toby, der einfach einer der niedlichsten Filmhunde ist, die ich seit Lassie gesehen habe.
Ansonsten muss ich leider sagen, dass die gruselige Gesamtstimmung aus dem Buch nicht so recht aufkommen will. Es gibt noch einige ältere Verfilmungen, von denen vermutlich eine diejenige ist, die ich gesucht habe (hatte ich teilweise schon mal gesehen, aber leider vergessen, mir den Hauptdarsteller zu merken). Schade, das BR/NB diese Sherlock-Holmes-Story damals nicht gedreht haben.
Fazit: Unterhaltsame Sherlock-Holmes-Story, aber es gibt bessere.

