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Running Scared
16 Hauptfilm

DVD Details

Laufzeit: 1 Stunde 57 Minuten
Erscheinungsdatum: 13. Jul 2006
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
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Beste Kritik Running Scared

  • Mitgliederkritik

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied aus DE , 19. Jul 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Handlung (ohne zu viel zu verraten):

    Strang 1: Joey Gazelle, Handlanger der italienischen Mafia, bekommt nach einer blutigen Ballerei den Auftrag die benutzen Waffen verschwinden zu lassen. Per Zufall sehen sein Sohn und dessen Freund dabei zu und schon kurz darauf wird ein Mann mit einer der Waffen angeschossen. Joey muss nun alles daran setzen um den verwendeten 22er zurückzubekommen, denn ansonsten ist sein Leben keinen Pfifferling mehr wert.

    Strang 2: Ein Junge namens Oleg flüchtet in die Nacht, begegnet dort der gesamten Subkultur die eine Großstadt so zu bieten hat, gerät von einer lebensgefährlichen Situation in die nächste.

    Strang 3: Ein russischer Mafia Boss mag es gar nicht, dass ein Verwandter angeschossen wurde, vermutet seinen italienischen Geschäftspartner hinter dem Anschlag. Doch den Nachweis kann nur mit Hilfe des Jungen und Joeys erbringen.

    …und dann sind da noch ein Zuhälter, Gazelles zupackende Ehefrau, Olegs durchgeknallter Vater und ein korrupter Cop.

    State:

    Das Ende einer langen Nacht: Ein Mann rennt mit einem Jungen auf dem Arm zum Auto und setzt ihn hinein. Auf dem Shirt des Kindes ist ein riesiger Blutfleck zu erkennen.

    Schon dieser Filmbeginn erzwingt beim Zuschauer unweigerlich Interesse, doch auch der Rest der davor ablaufenden Handlung ist dermaßen packend, actionreich und spannend in Szene gesetzt, dass man Regisseur und Drehbuchautor Wayne Kramer (The Cooler) nur ein dickes Lob zollen kann. Was auch für den Rest der Crew gilt, seien es die optimal ausgesuchten und agierenden Schauspieler, James Whitaker, der gemeinsam mit dem Cutter neben der perfekten Ausleuchtung auch für etliche wirklich gelungene Spezialaufnahmen sorgte (z. B. eine Kugel, die in Zeitlupe durch einen Raum fliegt, während sich die Menschen darin normal bewegen), Mark Isham, der u. a. schon bei L.A. Crash, Gefährliche Brandung und Blade für die perfekte Filmmusik verantwortlich zeichnete oder das Soundteam um Scott Hecker (Basic Instinct, Zurück in die Zukunft) – alle leisteten perfekte Arbeit. Und die hat der Film mehr als nur verdient. Zwar ungemein Brutal und Blutig geraten (FSK16 ist nicht nachvollziehbar, da kann man fast alle derzeit mit FSK18 eingestuften Actionfilme herunterstufen) lebt der Film doch hauptsächlich von seiner an eine Achterbahnfahrt erinnernde Handlung, die zudem noch eine Prise Gesellschaftskritik und die eine oder andere Überraschung bereithält. Denn der Begegnungen sind Viele; Kramer lässt alles, was so an widerlichen Mitmenschen rum läuft auch tatsächlich aufmarschieren. Dabei wird deutlich, dass nicht unbedingt die ballerfreudigen Gangster die brutalsten Charaktere dieser Welt sind.

    Sein Flair zieht der Film vor allem aber auch aus der genialen Kameraführung und Schnitttechnik, denn die spärlich, aber immer absolut passend eingesetzten Effekte, wie z. B. Zooms auf überscharfe Gesichter, Rückblenden, Rückläufe, Zeitraffer und Zeitlupen geben dem Streifen den letzten und perfekten Kick.

    Am Besten allerdings ist die Szene geraten, in dem eines der Kids sich plötzlich in der poppig bunten „Heile Welt“ Wohnung eines Ehepaares wieder findet. Plötzlich scheint der ganze Dreck und Schmutz dieser Nacht verschwunden – welch ein Kontrast.

    Wenn man dem Plot überhaupt etwas negatives vorwerfen kann, dann das nicht zum Rest passende Hollywood Mainstream Ende, doch daran sind wir bei US Produktionen ja gewöhnt – gelle.

    Cast:

    --Joey Gazelle – Paul Walker (Fast and Furious 1+2, Into the Blue)

    Beweist in der Rolle des um sein Leben kämpfenden Mafia Handlangers endgültig, dass er nicht nur zum Sunnyboy taugt

    --Teresa Gazelle – Vera Farmiga (15 Minutes, Manchurian Kandidat)

    Tolle Darstellerin, verkörpert hier eine ihre Familie liebende, aber auch in jeder Situation durchaus konsequente Frau

    --Oleg Yugorsky – Cameron Bright (Butterfly Effect, Godsend)

    Der Junge, der nie lächelt auf der Flucht durch die Nacht. Eine kanadische Neuentdeckung, von der man wohl noch viel sehen wird

    --Anzor Yugorsky – Karel Roden (Blade, Hellboy)

    Olegs Vater, durchgeknallt, böse, aber für dieses Umfeld nicht hart genug

    --Mila Yugorsky – Ivana Milicevic (Hals über Kopf, Paycheck)

    Olegs Mutter, desillusioniert, duldsam, ohne Zukunft

    --Ivan Yugorsky – John Noble (Denethor aus HdR1-3)

    Olegs Onkel, knallharter Mafia Boss, der irgendwie auf Ohren steht

    --Lester (Zuhälter) – David Warshofsky (Akte Jane, Im Körper des Feindes)

    Gnadenlos überzeichnet und doch glaubhaft in all seiner selbstverliebten, sadistischen Bösartigkeit

    --Frankie Perello – Arthur Nascarella (Knockaround Guys, Studio 54)

    Gazelles Boss, auch der italienische Mafiosi versteht zu kämpfen um seine Pfründe zu sichern

    --Tommy Perello – Johnny Messner (Hostage, Tränen der Sonne)

    Sohn Frankies, ein Killer wie er im Buche steht, diabolisch, mitleidlos, mit einem besonderen Humor gesegnet

    --Detektive Rydell - Chazz Palminteri (Reine Nervensache, Die üblichen Verdächtigen)

    Korrupter Bulle, mag Mai-Tais und fremdes Geld

    --…und viele (uns Filmfreaks) bekannte Gesichter mehr.

    Die DVD: Normal

    Code 2, Typ 9, Amaray Case, Laufzeit 109:35 Min. ohne Abspann, 20 Kapitel

    Das sehr gute Bild liegt in anam. Widescreen im Verh. 2.35:1 vor, wirkt allerdings Dank dem vom Kameramann eingesetzten Material gewollt irgendwie teils Hart, teils etwas farbüberzeichnet und an wenigen Stellen minimal unscharf (alles Stilmittel). Trotz der Nachthandlung ist jede Szene klar erkennbar, Kontrast und meist auch Schärfe sind erste Sahne.

    Perfekte Tonspuren finden sich in Englisch DD5.1, sowie Deutsch DD5.1 und DTS, drei mal Referenzklasse, optimale Ausnutzung aller Boxen.

    Nur deutsche Untertitel

    Extras: Trailer

    Es gibt auch eine weitere DVD des Films im Steelbook mit mehr Extras.

    Zudem soll lt. Amazon noch eine limitierte HD DVD erscheinen. Bei diesem Film würde die neue Technik auch durchaus Sinn machen.

    Fazit: Film 5 Sterne, Cast 5 Sterne, DVD-Technik 5 Sterne, DVD-Extras 1 Stern

    Überbrutaler, schmutziger, trostloser, böser, ungemein spannend-rasanter Actionfilm, der nicht nur wegen der mitspielenden Kids und deren Erlebnisse durchaus auch stellenweise emotional im Genre Psychothriller Punkten kann.
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Alle Kritiken

(46)
  • Sinnlose Gewalt

    Bewertung - 2.5 Sternen  
    Nach Freiburg81 (27 Kritiken) , 05. Apr 2013
    Oje, wo soll man da anfangen. Ich habe den Film zuende gesehen, da er recht gute Wertungen auf verschiedenen Portalen hat. Gelohnt hat es sich nicht wirklich. Die letzte Wendung in dem Film ist eine recht klassische und geht noch in Ordnung. Ich werde sie daher hier nicht verraten. Der Rest schreit - durchaus wörtlich zu verstehen - vor Schwachsinn. Ein Undercovercop lebt mit seiner Familie im Drecksloch umgeben von Drogenproduzenten und Kriminellen. Sehr glaubwürdig. Daß er undercover arbeitet, stellt sich erst recht spät im Film heraus und läßt den bis dahin zweifelhaften Protagonisten zum Helden aufsteigen. Gleichzeitig wird aber die ganze bisherige Story ad absurdum geführt. Falls man bis zu diesem Zeitpunkt geneigt war, den konstruierten Wendungen zu folgen, geht die innere Logik an dieser Stelle komplett unter. Ansonsten strotzt der Film vor körperlicher, verbaler und seelischer Gewalt. Es wird nur gebrüllt, geschlagen, getötet und mißbraucht - ohne Unterlaß. Es ist ein Armutszeugnis für die Gesellschaft und die Bestätigung ihrer Verrohung, daß dieser Film so gute Wertungen bekommt und bei uns frei für 16 Jährige ist. Auch andere Actionfilme zeigen Gewalt, die meisten, die nicht erst ab 18 sind, zeigen sie aber nicht so explizit und haben gewisse Ruhepausen. Dieser Film hat keine Ruhepausen und hat in meinen Augen damit das Potential, Jugendliche wirklich aggressiv zu machen. Desweiteren sind mir bei einigen Szenen die Vorlagen bewusst geworden, von denen der Film kopiert hat. Eine Sache macht dann zumindest halbwegs Sinn: Am Anfang habe ich mich gefragt, wieso er die Waffen in seinem Haus lagert und sie feinsäuberlich in Plastiktüten packt. Ich dachte tatsächlich: Wie blöd muß er sein? Will er denn die Fingerabdrücke konservieren? Ja, wollte er. Aber wieso in seiner Bruchbude mit seinem Sohn im Haus ohne Safe oder Waffenschrank? Naja. Wie gesagt: Die innere Logik trägt nicht. Außerdem könnte die Waffe sonst ja nicht verloren gehen.
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  • Spitze Film

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 25. Mär 2013
    Sehr guter Film, spannend und sehenswert. Habe diesem Film schon seit einiger Zeit gesehen und man kann sich diesen Film wieder ohne weiteres ansehen
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  • Sehr Sehenswert

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 26. Feb 2013
    Super Film. Tolle Wendungen und Verflechtungen der Handlung. Nur der Schluss ist nicht ganz logisch erklärt. Spannung ist trotzdem garantiert.
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  • Echt Brutal :-)

    Bewertung - 4.5 Sternen  
    Nach maddyn (86 Kritiken) , 23. Feb 2013
    Sehr kurzweiliger Film - kann ich nur empfehlen. Spannung und Aktion bis zum Schluss - dieser Film ist Vollgas !
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  • Definitv nicht sehenswert!

    Bewertung - 0.5 Sternen  
    Nach ein mitglied , 19. Feb 2013
    Mit Abstand der schlechteste Film den ich dieses Jahr gesehen habe, dabei stehe ich durchaus auf Aktion. Die Grundstory ist an sich ok, aber das wars auch schon. Die zusätzlichen 'Nebenhandlungen' sind einfach nur an den Haaren herbeigezogen. Man greift bei vielen Szenen an den Kopf und fragt sich, was das denn jetzt soll.
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