Ein Meisterwerk subtilen Horrors
Rosemary's Baby Kritik
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1. August 2008
Ein junges Ehepaar zieht in das alte 'Bramford'-Haus. In früheren Zeiten war das Gebäude verrufen, weil dort unheimliche Dinge geschahen, doch für Rosemary und ihren Mann, den Schauspieler Guy, ist das kein Hinderungsgrund, die großzügige Wohnung zu mieten. Kurz nach dem Einzug geschehen wiederum mysteriöse und schreckliche Dinge: Eine junge Frau kommt ums Leben, Rosemary hat einen aufwühlenden, seltsam real wirkenden Alptraum, ihr Mann erhält auf merkwürdige Weise eine vielversprechende Rolle und es kommt noch schlimmer...
Das schrullige alte Ehepaar in der Nachbarwohnung, das anfangs zwar verschroben, aber harmlos wirkt, wird immer aufdringlicher und unheimlicher. Als Rosemary schwanger wird, spitzen sich die Ereignisse zu und sie hegt einen furchtbaren Verdacht...
Fast bis zum Schluss bleibt unklar, ob Rosemary das Opfer einer Schwangerschafts-Psychose ist oder ob ihre Ahnungen und Interpretationen real sind.
Roman Polanski verzichtet auf Schreckensbilder und billige Show-Effekte und setzt auf immer neue subtile Details, die - nicht zuletzt aufgrund schauspielerischer Höchstleistungen - nach und nach eine Atmosphäre des Grauens schaffen.
Absolut sehenswert.

