Rivers and Tides Details

Rivers and Tides
Format: FSK: oA DVD
Darsteller: Andy Goldsworthy
Regisseur: Thomas Riedelsheimer
Genre: Dokumentation - Dokumentarfilm, Ratgeber und Bildung - Kultur / Kunst
Studio: good!movies
Originaltitel Rivers and Tides
Titel Discs
Rivers and Tides
oA Hauptfilm

DVD Details

Laufzeit: 1 Stunde 31 Minuten
Erscheinungsdatum: 03. Apr 2006
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Französisch
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Beste Kritik Rivers and Tides

  • Manchmal ist das Ganze weniger als die Summe der Teile

    Bewertung - 3.0 Sternen  
    Nach LittleMissSunshine (7 Kritiken) aus Berlin , 17. Aug 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Die Skulpturen und Gebilde von Goldsworthy sind manchmal sehr fragil, manchmal existieren sie nur für Sekunden als etwas, das geschieht. Manchmal sind sie beständiger als der Künstler es erwartet hätte. Hauchdünne Blütenschlangen in den Wirbeln eines Baches, roter Staub im Wind vor grünen Bäumen; Steinskulpturen, die das Meer bei Ebbe wieder freigibt. Mir scheint, was Goldworthy tut, wird erst da zum Kunstwerk, wo der Dialog mit der Natur und die Gestaltung durch sie beginnt. Immer wieder gibt genau dieses Zusammenwirken wunderschöne Bilder.

    Die Musik von Fred Frith, den ich seit 'Touch the Sound' sehr verehre, ist mal spannungsgeladen, mal meditativ. Auch ihr ist eigen, dass durch den Akt des Hörens etwas Neues entsteht.

    Leider ist sie für mein Empfinden recht selten im Dialog mit den Bildern, wie z.B. in der Szene, wo die Steinmauer in dem Landschaftspark entsteht und die Musik auf den hellen Klang der Werkzeuge auf dem Stein reflektiert. Frith' Musik ist so kraftvoll, komplex und eigenständig, dass ich sie außerordentlich gern auf CD gehört hätte, sozusagen mit geschlossenen Augen.

    In diesem Film empfand ich sie über weite Strecken als aufdringlich. Die starke Wirkung der Skulpturen bedarf weder der Untermalung, noch der Verdeutlichung durch Musik noch - ganz absurd - der 'musikalischen Illustration'. Warum vertraut der Autor des Films nicht den Geräuschen der Natur, in die Goldsworthys Werke eingebettet sind, noch der Kraft dieser Bilder - oder der Bereitschaft des Zuschauers, sich auf Stille einzulassen?
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Alle Kritiken

(4)
  • Zum Träumen

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 10. Feb 2013
    Einfach und immer wieder nur toll, toll toll! Ein Film der wirklich groß und klein begeistern kann und es auch tut.
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  • Ein Fest der Formen und Farben

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 30. Dez 2012
    Ein sehr schöner Film über den Künstler und seine Arbeit - fast meditativ. Absolut sehenswert! Am besten finde ich die Farben der Laubblätter...
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  • Manchmal ist das Ganze weniger als die Summe der Teile

    Bewertung - 3.0 Sternen  
    Nach LittleMissSunshine (7 Kritiken) aus Berlin , 17. Aug 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Die Skulpturen und Gebilde von Goldsworthy sind manchmal sehr fragil, manchmal existieren sie nur für Sekunden als etwas, das geschieht. Manchmal sind sie beständiger als der Künstler es erwartet hätte. Hauchdünne Blütenschlangen in den Wirbeln eines Baches, roter Staub im Wind vor grünen Bäumen; Steinskulpturen, die das Meer bei Ebbe wieder freigibt. Mir scheint, was Goldworthy tut, wird erst da zum Kunstwerk, wo der Dialog mit der Natur und die Gestaltung durch sie beginnt. Immer wieder gibt genau dieses Zusammenwirken wunderschöne Bilder.

    Die Musik von Fred Frith, den ich seit 'Touch the Sound' sehr verehre, ist mal spannungsgeladen, mal meditativ. Auch ihr ist eigen, dass durch den Akt des Hörens etwas Neues entsteht.

    Leider ist sie für mein Empfinden recht selten im Dialog mit den Bildern, wie z.B. in der Szene, wo die Steinmauer in dem Landschaftspark entsteht und die Musik auf den hellen Klang der Werkzeuge auf dem Stein reflektiert. Frith' Musik ist so kraftvoll, komplex und eigenständig, dass ich sie außerordentlich gern auf CD gehört hätte, sozusagen mit geschlossenen Augen.

    In diesem Film empfand ich sie über weite Strecken als aufdringlich. Die starke Wirkung der Skulpturen bedarf weder der Untermalung, noch der Verdeutlichung durch Musik noch - ganz absurd - der 'musikalischen Illustration'. Warum vertraut der Autor des Films nicht den Geräuschen der Natur, in die Goldsworthys Werke eingebettet sind, noch der Kraft dieser Bilder - oder der Bereitschaft des Zuschauers, sich auf Stille einzulassen?
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  • Manchmal ist das Ganze weniger als die Summe der Teile

    Bewertung - 3.0 Sternen  
    Nach ein mitglied aus Berlin , 10. Aug 2008
    Die Skulpturen und Gebilde von Goldsworthy sind manchmal sehr fragil, manchmal existieren sie nur für Sekunden als etwas, das geschieht. Manchmal sind sie beständiger als der Künstler es erwartet hätte. Hauchdünne Blütenschlangen in den Wirbeln eines Baches, roter Staub im Wind vor grünen Bäumen; Steinskulpturen, die das Meer bei Ebbe wieder freigibt. Mir scheint, was Goldworthy tut, wird erst da zum Kunstwerk, wo der Dialog mit der Natur und die Gestaltung durch sie beginnt. Immer wieder gibt genau dieses Zusammenwirken wunderschöne Bilder.

    Die Musik von Fred Frith, den ich seit 'Touch the Sound' sehr verehre, ist mal spannungsgeladen, mal meditativ. Auch ihr ist eigen, dass durch den Akt des Hörens etwas Neues entsteht.

    Leider ist sie für mein Empfinden recht selten im Dialog mit den Bildern, wie z.B. in der Szene, wo die Steinmauer in dem Landschaftspark entsteht und die Musik auf den hellen Klang der Werkzeuge auf dem Stein reflektiert. Frith' Musik ist so kraftvoll, komplex und eigenständig, dass ich sie außerordentlich gern auf CD gehört hätte, sozusagen mit geschlossenen Augen.

    In diesem Film empfand ich sie über weite Strecken als aufdringlich. Die starke Wirkung der Skulpturen bedarf weder der Untermalung, noch der Verdeutlichung durch Musik noch - ganz absurd - der 'musikalischen Illustration'. Warum vertraut der Autor des Films nicht den Geräuschen der Natur, in die Goldsworthys Werke eingebettet sind, noch der Kraft dieser Bilder - oder der Bereitschaft des Zuschauers, sich auf Stille einzulassen?
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