Restrepo - Die blutige Wahrheit des Krieges Details

Restrepo - Die blutige Wahrheit des Krieges
Formate: FSK: 16 DVD, Blu-ray
Darsteller: Juan 'Doc Restrepo, Dan Kearney
Regisseur: Tim Hetherington
Genre: Dokumentation - Dokumentarfilm, Militär
Studio: Kinowelt Home Entertainment
Originaltitel Restrepo
Titel Discs
Restrepo - Die blutige Wahrheit des Krieges
16 Hauptfilm

DVD Details

Laufzeit: 1 Stunde 30 Minuten
Erscheinungsdatum: 07. Jul 2011
Sprache: Englisch
Untertitel: Deutsch
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Beste Kritik Restrepo - Die blutige Wahrheit des Krieges

  • Gute Dokumentation aus Sicht von US Soldaten

    Bewertung - 4.5 Sternen  
    Nach Hobbes (2 Kritiken) , 02. Feb 2012

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Natürlich muss man sich immer vor Augen halten, dass hier wirklich NUR die US Perspektive gezeigt wird. D. h. die afghanische Sichtweise bleibt komplett aussen vor.

    Interessant ist, und nicht ein Kritikpunkt wie hier angesprochen wurde, dass die Feuergefechte immer auf eine weite Distanz ausgetragen werden. Die Kämpfer der Taliban sind nicht ein Mal zu sehen. Ein sehr interessanter Punkt wenn man bedenkt, dass die Soldaten dort fast in ständigem Feindkontakt standen.

    Man erfährt viel über die Gedankenwelt und den Alltag der stationierten Soldaten.

    Die Dokumentation lohnt sich.
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Alle Kritiken

(24)
  • Klassische Propaganda

    Bewertung - 2.5 Sternen  
    Nach Boris (46 Kritiken) aus Bremen , 21. Mär 2013
    Bei Filmen, die die Wahrheit schon im Titel tragen und dann auch noch als 'historische Dokumentation' vermarktet werden, sollte man schon immer doppelt hellhörig werden. So auch in diesem Fall. Restrepo mag durch die Echtheit der Aufnahmen authentisch wirken, ich gehe auch davon aus, dass das gezeigte Material echt ist. So gesehen ist Restrepo durchaus eine brauchbare Dokumentation des Alltages an der Front im Afghanistankrieg aus Amerikanischer Sicht. Allerdings ist es eben gleichzeitig auch ein Film, bei dem mal wieder die Macht der Montage deutlich wird, wie sie bereits Sergej Eisenstein als zentrales Mittel der Propaganda postuliert hat. Das Material ist sehr sorgfältig ausgewählt und durch geschickte Schnitte in einen narrativen Zusammenhang gestellt worden, so dass sich ein Spannungsbogen wie in einem klassischen Kriegsfilm ergibt. Ein Schocker am Anfang, die Errichtung des OP Restrepo als eine Heldenleistung, dann wieder ein großer Schocker mit der Operation Rock Avalanche und schließlich sogar eine im amerikanischen Film übliche pathosgetränkte Ansprache eines Offizieres, der uns noch mal erklärt worum es in diesem Film gegangen ist. (In dem anderen Camp sind acht Leute bei einem Angriff gestorben, bei uns nur zwei weil wir heldenhaft gekämpft haben, hoorraah). Spätestens hier wird klar, dass die Macher des Films nicht ihr Material sprechen lassen, sondern dass sie es benutzen, um eine Aussage zu transportieren, die man nicht mit 'der Wahrheit des Krieges' verwechseln sollte. Dabei verzichtet man komplett auf die Darstellung der anderen, auch der zivilen Seite, eine ermordete Kuh wird zum Symbol gescheiterter Kommunikation zwischen Soldaten und Zivilbevölkerung, das unglaublich schlechte Entschädigungsangebot, das Gewicht der Kuh in Reis und Bohnen aufzuwiegen(!!!), wird als Beweisstück vorgeführt, dass die Dorfbewohner ja alle eh nur Geld wollen und wie es an anderer Stelle ausdrücklich gesagt wird, 'zwei Schritte rückwärts' machen, immer wenn die Amerikaner 'einen Schritt vorwärts' machen. Sobald dann in den Interviews mal ein eher nachdenklicher Ton angeschlagen wird, der einem die hin und wieder angedeuteten psychischen Schäden vorführt unter denen die Soldaten zu leiden haben, kann man immer damit rechnen, dass in der nächsten Szene wieder irgendein krasses heftiges Geballer gezeigt wird, damit man ja nicht zu nachdenklich wird. So gesehen gibt der Film dann schon auch entlarvende Einblicke in das Geistesleben der Apologeten des Afghanistankrieges, weswegen ich es nicht unbedingt bereue den Film gesehen zu haben. Wer hier aber eine aufklärerische, sorgfältig recherchierte und journalistisch einwandfreie Dokumentation erwartet, wird enttäuscht werden.
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  • Erschreckend real!

    Bewertung - 3.5 Sternen  
    Nach Kurtle72 (1 Kritik) , 07. Nov 2012
    Erschütterndes und unvoreingenommenes Doku-Drama über einen fragwürdigen US-Militäreinsatz in Afghanistan. Die authentischen Bilder wirken beklemmend und schockierend ohne übermäßige Gewaltszenen. Empfehlenswert.
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  • That's life

    Bewertung - 3.5 Sternen  
    Nach ein mitglied , 28. Okt 2012
    Spielt es eine Rolle ob amerikanisiert oder nicht?

    Die Eindrücke und Bilder die hier vermittelt werden reichen aus, um sich selbst eine Meinung von dem Land zu bilden.

    Es ist aber auch nett, Freunde und Bekannte in dem Film zu sehen und wenn man selbst mit Soldaten spricht, die schon im Einsatz waren (egal ob Bundeswehr oder US Army), kann man den Film vielleicht etwas besser verstehen.

    Das hier das Goverment die Finger im Spiel hat, ist nicht zu übersehen. ABER: Fragt irgendeinen amerik. Soldaten ob er den Film nicht kennt - man wird keinen finden.

    Ob man den Film ein zweites mal sehen muss, lasse ich dahingestellt. Aber er ist durchaus interessant. Jedoch nicht für einen gemütlichen Familienabend.
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  • Embedded Journalism -Dennoch sehenswert!

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 11. Jun 2012
    'Embedded Journalism', oder noch besser 'Verbrüderungsjournalismus' der teils die Vorurteile über das US-Militär bestätigt, teils die Propaganda der US-Regierung transportiert -hiermit hat man es in dieser Dokumentation zu tun. Den Film sollten sich junge Kerle dennoch ansehen, bevor sie sich für den 'Beruf' des Landsers entscheiden. Beeindruckt haben mich die jungen Soldaten im Film dennoch, in diesen Personen zeigt sich, dass man jeden vom denken und fühlen fähigen Menschen zum Killer machen kann und das man nicht ohne Wunden aus dem Krieg wieder raus kommt....
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  • Mitten drin im Schlamassel

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Quilargo (3 Kritiken) , 10. Mär 2012
    Geht unter die Haut!!! Näher geht es nicht, man kämpft auf dem Sofa mit und weiß danach was es bedeutet, in den Krieg zu ziehen...

    Ist es patriotisch? Ist es zu amerikanisch?

    Ja klar zur Hölle, es ist auch eine amerikanische Kampfeinheit- sollen die zu afrikanischen Klängen kämpfen?

    Und abgesehen davon gibt der Film einen pessimistischen Einblick in den Sinn der Stationierung in diesem Tal- weder schönfärbend, noch zu amerikanisch...
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