Pusher Details

Pusher
Formate: FSK: 16 DVD, Blu-ray
Darsteller: Kim Bodnia, Kim Bodnia, Mads Mikkelsen, Zlatko Buric, Laura Drasbaek, Slavko Labovic
Regisseur: Nicolas Winding Refn
Genre: Action und Abenteuer - Action, Thriller - Drama
Studio: FilmConfect Home Entertainment
Originaltitel Pusher
Kollektionen: Der Weihnachtsschreck, Mads Mikkelsen, Muskelpakete, Top Cops
Titel Discs
Pusher
16 Hauptfilm

DVD Details

Laufzeit: 1 Stunde 45 Minuten
Erscheinungsdatum: 08. Sep 2005
Sprache: Deutsch, Dänisch
Untertitel: Deutsch
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Beste Kritik Pusher

  • Mitgliederkritik

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied aus DE , 19. Jul 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Weit weg vom Hollywood-Look angesiedelt, mit Handkamera und grobkörnig gedreht, bekommt der Film vor allem mit seinem Star Kim Bodnia einen Tiefgang, den ich so nicht erwartet hätte. Trotzdem sich die Story in wenigen Sätzen (siehe oben) zusammenfassen lässt, schafft es der Film einen konsequent steigenden Spannungsbogen aufzubauen. Wenig Action, aber die wenige dann sehr explosiv platziert. Harte schnelle Schnitte und Schwenks, die Kamera immer am Pusher. Die meisten Szenen improvisiert, wie man im making-of erfährt. Mit wenig Geld schnell gedreht und doch so gut. Man muss sich nur darauf einlassen.
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Alle Kritiken

(17)
  • Ein starkes Regiedebut!

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach jacker (13 Kritiken) , 08. Jun 2013
    Entweder hat sich jeder Pusher dieser Welt seit dem Produktionsjahr dieses Films (1996) ständig PUSHER angeschaut um seine Körpersprache anzupassen, oder Kim Bodnia ist mit jeder Zelle seiner Haut, mit jedem Blick, mit jeder Geste in Refn's Debut-Spielfilm der perfekte Pusher. Da sitzt alles. Die dauerhaft präsente, leichte Anspannung. Der straighte Gang, immer von einem Mindestmaß von Paranoia im Nacken angetrieben. Die Haltung, die Art wie er sich umsieht. Die offensiv unauffälligen Verhaltensweisen. Einfach alles. Kim Bodnia verdient hier nichts anderes als eine glatte Höchstpunktzahl für die Leistung die er abliefert! Und auch abseits seiner Darbietung macht Refn mit PUSHER das meiste richtig: Fast dokumentarisch und dadurch auch relativ wertungsfrei, bekommen wir einen kurzen - um genau zu sein genau einwöchigen - Einblick in die verrohte, dreckige Welt der dunklen Hinterzimmer, der Junkies, der Gewalt und der abgef*#+ten Existenzen. Graue, karge Atmosphäre, abgef#*%te Stripclubs, spartanisch eingerichtete Wohnungen. Refn hat sich laut eigener Aussage einige Wochen in besagte Kreise begeben um den Blick für die authentische Darstellung des Millieus zu schärfen, um eine Ahnung von den Gedanken und Gefühlen der hier gezeigten Menschen zu bekommen. Gut so, denn das Resultat fühlt sich richtig und realitätsnah an. Verrohter Geist, Leben in den Tag, Nasen ziehen, Drugs pushen. 'Was brauchst du? Pillen, Speed, Koks, Heroin? Ich mache alles klar!' Nichts an dieser Aussage und dem zugehörigen Lebenstil ist cool. Und PUSHER begeht glücklicherweise nicht den fatalen Fehler, uns dieses Leben eben so verkaufen zu wollen. Denn wir begleiten Frank wie ein beobachtender Zeuge hinter der rechten Schulter. Sehen ihm zu - Frank, einem Typen, der im Jogginganzug und fetten Hoodies auf den Straßen unterwegs ist und tickt, drei Stunden in die Zukunft denkt und zu sehr mit abgestumpften Nonsens-Gesprächen beschäftigt ist, um den Blick auf das Wesentliche zu behalten. Ein kleiner Fisch, der letzte in der langen Kette. Und irgendwann läuft es für Frank nicht mehr so recht. Gar nicht mehr. Von da an beginnt der rasante Abstieg. Kann PUSHER anfangs überwiegend durch authentische Atmosphäre überzeugen, so schnürt sich nach besagtem Wendepunkt mehr und mehr ein Strick um die Kehle. Um Frank's und um unsere. Denn Refn schafft hier einen interessanten Spagat. So sehr man Frank für das was er tut, was er ist, was er darstellt auch hassen mag, man entwickelt dennoch ein gewisses Mitgefühl und eine gewisse Bindung zu seiner Figur. Ich zumindest konnte mich nicht recht dazu durchringen ihm den völligen Untergang zu wünschen. Denn es fühlt sich nicht fair an ihn ans offene Messer zu liefern. Eigentlich wollte er doch nur seine Ruhe, seinen Schnaps und vielleicht irgendwann mal die kleine Vic an seiner Seite. Doch der Strudel beschleunigt und lässt nicht mehr los. Berufsrisiko? Pech? Gerechte Strafe? 'When a heroine Deal goes wrong, the pusher has to get the money, otherwise he pays...' Abschreckendes Portrait eine Kleinganoven, dem die Dinge über den Kopf wachsen - hart, kühl, ungeschönt!
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  • Drogenszene und Milieustudie

    Bewertung - 3.5 Sternen  
    Nach ein mitglied , 01. Mai 2013
    Ein sehr düsterer Film, aber realistisch. Nichts für Romantiker, sondern man muß schon ein dickes Fell haben. Die Handlung ist überzeugend und ich mag die Schauspieler aus vielen anderen dänischen Filmen.
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  • Realistisch und Spannend

    Bewertung - 4.5 Sternen  
    Nach elchrissi (22 Kritiken) , 12. Feb 2013
    Gute Schauspieler und realistische Story. Die ruckelige Handkamera stört nur an wenigen Stellen, da die Handlung einfach spannend ist. Der vom Pech verfolgte Pusher verstrickt sich in immer ausweglosere Situationen während er versucht seine Schulden zu begleichen. 'In China essen Sie Hunde' hat mir aber noch besser gefallen....
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  • Verpeilter Dealerfilm

    Bewertung - 3.0 Sternen  
    Nach One8Seven (4 Kritiken) , 06. Feb 2013
    Ganz nett, ziehmlich verpeilter Hauptdarsteller bekommt sein Leben nicht ganz auf die Reihe! Sehr verzwickte Dealereien! Man lernt wie man es tunlichst nicht machen sollte :)
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  • Authentische Milieustudie

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach Alpha78 (39 Kritiken) , 02. Feb 2013

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Der Film birgt keine Überaschungen. Dafür ist er relativ authentisch und zeigt düstere Einblicke ins Drogenmilieu. Einmal anschauen schadet nicht.
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