Polizeirevier 21 Details

Format: FSK: 16 DVD
Darsteller: Kirk Douglas, Eleanor Parker, William Bendix, Cathy O'Donnell, George Macready
Regisseur: William Wyler
Genre: Kriminalfilm - Drama
Studio: Paramount
Originaltitel Detective Story
Titel Discs
Polizeirevier 21
16 Hauptfilm

DVD Details

Laufzeit: 1 Stunde 39 Minuten
Erscheinungsdatum: 19. Jan 2006
Sprache: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Engl. f. Hörg., Finnisch, Griechisch, Hebräisch, Isländisch, Kroatisch, Niederländisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Serbisch, Slowenisch, Tschechisch
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Beste Kritik Polizeirevier 21

  • Mitgliederkritik

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied aus DE , 19. Jul 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Ja, ich bin Wyler-Fan. Immer noch. Auch nach dem ich weiß nicht wievielten Film begeistert mich dieser Regisseur. Seine ästhetischen Markenzeichen sind fast nie Masche, stehen zumeist im Interesse der Geschichte und der Psychologie der Figuren. Dies gilt besonders für die Paramount-Jahre (1949-55). Nachdem Wyler bis 1946 seinen Stil fand und gelegentlich am Rande des zu dick Aufgetragenen damit experimentierte, schuf er 1949 mit "Die Erbin" das erste Werk, in dem seine stilistischen Mätzchen deutlich unauffälliger, aber ganz klar vorhanden sind, im Dienste der Message eben. Und das geht in "Polizeirevier 21" (1951) weiter. Oft benutzt Wyler tiefenscharfe Einstellungen, rückt mehrere Personen gleichzetig ins Bild, verzichtet auf Schuß-Gegenschuß, zeigt auf mehreren Ebenen in ein und demselben Bild, dass sich Dinge ereignen. Mehrebenenbilder bei "Polizeirevier 21"? Der ganze Film ist eines, er spielt im wesentlichen in einem Raum des Reviers, an drei bis vier Stellen des Raumes sind immer eine oder mehrere Personen und machen irgendwas, das war sicherlich schon technisch schwierig zu drehen, weil die auch immer mit im Bild sind, wenn die Hauptaktion gerade bei wem anders ist. Das signalisiert sehr gut den Verlust jeglicher Privatsphäre, und da kommen wirklich sehr unterschiedliche Leute zusammen auf dem Revier: Zwei Einbrecher, von denen einer etwas durchgeknallt wirkt, schwere Jungs ganz klar, ein Mauerblümchen, das auch nicht weiß, warum es eine Handtasche geklaut hat, ein schüchterner junger Mann, der seinen Chef beklaut hat, um seine spendierfreudige Freundin nicht zu verlieren, also durchaus Leute fernab vom Gewohnheitsverbrechertum, für die es eine ganz beklemmende Atmosphäre auf dem Revier ist, die sich den Ritualen aussetzen müssen, die nun mal üblich sind, und die einiges von der aggressiven Atmosphäre im Umgang mit den richtig harten Jungs mitbekommen. Dazu ein fanatischer Kirk Douglas, der obsessiv hinter einem Abtreibungsarzt her ist und feststellen muss, dass sich auch seine Ehefrau vor langer Zeit in einer Notlage einmal an diesen gewandt hat, was sein Schwarzweiß-Weltbild gehörig ins Wanken bringt. Unbedingt sehen!
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Alle Kritiken

(2)
  • Fast ein Zeitdokument ...

    Bewertung - 4.5 Sternen  
    Nach Lambertus (42 Kritiken) aus Ratingen , 27. Dez 2010
    Ja, dieses Drama ist fast ein Zeitdokument für die fragwürdigen Moralvorstellungen der fünfziger Jahre (speziell in den USA) und für die Zustände in manchen Polizeirevieren. Kirk Douglas hat m.E. hier seinen schauspielerischen Zenit erreicht. Herausragend besetzt sind auch einige der Nebenrollen. Ein zügiger Schnitt sorgt für einen flotten Handlungsablauf bis zum dramatischen Ende, das in der Konsequenz glaubwürdig wirkt, in den letzten Bildern hingegen etwas melodramatisch überzieht. Fazit: ein absolut sehenswerter Film!
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    Nach ein mitglied aus DE , 19. Jul 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Ja, ich bin Wyler-Fan. Immer noch. Auch nach dem ich weiß nicht wievielten Film begeistert mich dieser Regisseur. Seine ästhetischen Markenzeichen sind fast nie Masche, stehen zumeist im Interesse der Geschichte und der Psychologie der Figuren. Dies gilt besonders für die Paramount-Jahre (1949-55). Nachdem Wyler bis 1946 seinen Stil fand und gelegentlich am Rande des zu dick Aufgetragenen damit experimentierte, schuf er 1949 mit "Die Erbin" das erste Werk, in dem seine stilistischen Mätzchen deutlich unauffälliger, aber ganz klar vorhanden sind, im Dienste der Message eben. Und das geht in "Polizeirevier 21" (1951) weiter. Oft benutzt Wyler tiefenscharfe Einstellungen, rückt mehrere Personen gleichzetig ins Bild, verzichtet auf Schuß-Gegenschuß, zeigt auf mehreren Ebenen in ein und demselben Bild, dass sich Dinge ereignen. Mehrebenenbilder bei "Polizeirevier 21"? Der ganze Film ist eines, er spielt im wesentlichen in einem Raum des Reviers, an drei bis vier Stellen des Raumes sind immer eine oder mehrere Personen und machen irgendwas, das war sicherlich schon technisch schwierig zu drehen, weil die auch immer mit im Bild sind, wenn die Hauptaktion gerade bei wem anders ist. Das signalisiert sehr gut den Verlust jeglicher Privatsphäre, und da kommen wirklich sehr unterschiedliche Leute zusammen auf dem Revier: Zwei Einbrecher, von denen einer etwas durchgeknallt wirkt, schwere Jungs ganz klar, ein Mauerblümchen, das auch nicht weiß, warum es eine Handtasche geklaut hat, ein schüchterner junger Mann, der seinen Chef beklaut hat, um seine spendierfreudige Freundin nicht zu verlieren, also durchaus Leute fernab vom Gewohnheitsverbrechertum, für die es eine ganz beklemmende Atmosphäre auf dem Revier ist, die sich den Ritualen aussetzen müssen, die nun mal üblich sind, und die einiges von der aggressiven Atmosphäre im Umgang mit den richtig harten Jungs mitbekommen. Dazu ein fanatischer Kirk Douglas, der obsessiv hinter einem Abtreibungsarzt her ist und feststellen muss, dass sich auch seine Ehefrau vor langer Zeit in einer Notlage einmal an diesen gewandt hat, was sein Schwarzweiß-Weltbild gehörig ins Wanken bringt. Unbedingt sehen!
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