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Pearl Harbor
12 Hauptfilm
Pearl Harbor - Bonus DVD
12 Bonus

DVD Details

Laufzeit: 2 Stunden 56 Minuten
Erscheinungsdatum: 22. Nov 2001
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Spanisch
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Beste Kritik Pearl Harbor

  • Langeweile in Hochglanzbildern

    Bewertung - 2.0 Sternen  
    Nach ein mitglied aus München , 29. Aug 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Herzzerreißende Liebesgeschichten, eingebettet in berühmte historische Ereignisse (bevorzugt Kriege und Katastrophen)... so lautet seit jeher das vermeintliche Erfolgrezept für aufwändig inszenierte Leinwand- und TV-Schmonzetten. VOM WINDE VERWEHT und TITANIC sind klassische Beispiele aus Hollywood, und aus deutschen Landen bekamen wir in den letzten Jahren DER FEUERSTURM oder DIE FLUT serviert. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

    Lange Zeit dümpelte das große Herz-Schmerz-Melodram mit Geschichtsbezug vor sich hin, bis es von James Cameron wiederentdeckt wurde: Sein grandioses Untergangs-Drama TITANIC von 1997 brach sämtliche Kassenrekorde, wurde mit Preisen nur so überschüttet (unter anderem heimste der Streifen 11 Oscars ein) und führt bis heute die Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten an - ein Triumph in jeder Hinsicht.

    Natürlich rieb man sich in den Chefetagen der Majorstudios begeistert die Hände und beschloss, möglichst bald einen ähnlich gestrickten Nachfolger zu drehen. Als Aufhänger der Story entschied man sich für den Angriff Japans auf den amerikanischen Militärstützpunkt Pearl Harbor gegen Ende des Zweiten Weltkriegs: Sonne und Meer... knackige Jungs in feschen Uniformen... liebreizende Krankenschwestern... grimmige Japaner, die sich todesverachtend auf den Feind stürzen... dazu jede Menge Schüsse, Explosionen, Feuer und Rauch und ein Übermaß an Opferbereitschaft und wahrem Heldenmut... und nicht zuletzt ein schmachtender Titelsong, der sich so gut verkaufen sollte, dass er die Herstellungskosten fast im Alleingang wieder reinholt... das musste doch jeden Zuschauer vor Begeisterung aus dem Sessel reißen!

    Hätte vielleicht sogar funktioniert, wäre man nicht auf die fatale Idee gekommen, ausgerechnet Krawall-Spezi Michael Bay (THE ROCK, TRANSFORMERS) mit der Regie zu beauftragen. Sicher, auch Cameron galt vor TITANIC eher als Meister in Sachen Action, doch im Gegensatz zu Bay beherrscht er auch die leiseren Töne.

    PEARL HARBOR hatte zwar alle Zutaten aus dem Wie-drehe-ich-einen-Blockbuster-Handbuch, doch was am Ende herauskam, war ein peinliches, mit schwülstigem Kitsch und unangebrachtem Hurra-Patriotismus garniertes Krach-Bumm-Spektakel: 178 Minuten Langeweile in Hochglanzbildern, trotz unbestritten toller Aufnahmen und der mit Josh Hartnett, Kate Beckinsale und Ben Affleck durchaus ansehnlichen Besetzung.

    Aber - boah ey! - was waren die Amerikaner doch für tollkühne Kerle! Da vergessen zwei ehemals beste Freunde angesichts der feindlichen Übermacht ihren Zwist um eine Frau, springen einfach mal so in ihre Maschinen und nehmen es mit der ganzen japanischen Meute auf, das ist der totale Wahnsinn! Und wie tapfer sie sich später, ungeachtet ihres Zerwürfnisses, auch noch für ein Himmelfahrts-Vergeltungskommando melden, das muss man einfach gesehen haben... oder?

    Das Publikum war zu Recht anderer Meinung. Selbst in seiner Heimat blieb PEARL HARBOR weit hinter den Erwartungen der Produzenten zurück, und in Europa floppte der Film völlig. Das mag auch daran liegen, dass es sich bei dieser Geschichte um ein zutiefst amerikanisches Thema (und Trauma) handelt, während das Ende der Jungfernfahrt der TITANIC die ganze Welt schockierte.

    Zudem gelang es Cameron, den Zuschauern das Schicksal der beiden Liebenden, Rose und Jack, wirklich nahe zu bringen, und mit Kate Winslet und Leonardo DiCaprio standen ihm zwei exzellente Schauspieler jenseits der gängigen Schönheitsnormen zur Seite. Hartnett, Beckinsale und Affleck hingegen sehen einfach nur gut aus und erfüllen sämtliche Klischees, die ihre Rollen verlangen. Das reicht jedoch nicht, um mit ihnen zu fühlen. Lediglich Cubba Cooding Jr. als mutiger Matrose schafft es, seiner Figur ein wenig Leben einzuhauchen.

    PEARL HARBOR ist eine imposante, aber seelenlose Materialschlacht, in der zufällig hin und wieder Menschen auftauchen. Allenfalls Fans der Hauptdarsteller dürften hierbei auf ihre Kosten kommen.
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Alle Kritiken

(11)
  • Üble Geschichtsverfälschung

    Bewertung - 0.5 Sternen  
    Nach Cyrano (1 Kritik) , 08. Jan 2013
    Der Zuschauer dieses schwülstigen Opus könnten den Eindruck kriegen, die Amerikaner hätten es mit ihren späteren Bombardierungen japanischer Städte nur auf militärische Ziele und Rüstungsbetriebe abgesehen. Das Gegenteil ist wahr. Tokyo etwa wurde dem Erdboden gleich gemacht. 100. 000 Menschen kam allein dabei ums Leben. Mein Vorschlag an Hollywood: macht doch mal einen ähnlich detailversessenen Film über die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki. Die literarische Vorlage gibt es: 'Schwarzer Regen' von Masuji Ibuse.
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  • Guter Film, sehenswert !

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach horgo (28 Kritiken) aus Stuttgart , 03. Feb 2012
    Ich fand den Film sehr gut. Gute Actionszenen aber auch traurige.. Alles in einem wurde ich vom Film nicht entäuscht !! Ein gelungener Filmeabend .
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  • Materialschlacht vom Feinsten

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Lafferty (2 Kritiken) aus Koblenz , 22. Apr 2011
    Wer auf Filme steht, die die Gefährlichkeit des zweiten Weltkrieges deutlich macht, sollte sich diesen Film ansehen.

    Zugegeben wirkt der Krieg selbst etwas in den Hintergrund gerückt, wenn einmal mehr die Dreiecksbeziehung zwischen den Hauptdarstellern gezeigt wird, doch zu keinster weise wird er verharmlost. Das Ausmaß des Krieges ist sehr gut in Szene gesetzt und deshalb absolut sehenswert.

    Wer auf Romantik keinen Wert legt, darf diese gerne vorspulen. Die Kriegsdarstellung selbst sollte allerdings gesehen werden.
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  • Kinospektakel mit viel Pathos und tollen Effekten

    Bewertung - 3.5 Sternen  
    Nach Qmichl (10 Kritiken) aus Ering , 04. Mär 2011
    Am besten finde ich die Effekte beim Angriff der Japaner auf Pearl Harbour, sowie den Flugszenen. Für Liebhaber dieses Genres absolut sehenswert.

    Passend arrangiert unterstreicht die Musik die Szenen.

    Die Geschichte erscheint mir sehr durchtränkt mit amerikanisch-patriotischem Pathos. Wer das mag, für den ist der Film sehenswert. Doch ich finde dadurch unlogische Brüche in der Geschichte. Dass Seeleute, die im einen Moment im Wasser um ihr Überleben kämpfen, beim Anblick von zwei amerikanischen Flugzeugen, die dazu noch von einem Rudel japanischer Zeros verfolgt werden, in Jubel ausbrechen, ist für mich unglaubwürdig.

    Die gefühl- und humorvoll begonnene Liebesgeschichte erscheint mir am Ende irgendwie abgewickelt.

    Fazit: Film mit sehenswerten Szenen, aber einmal reicht auch.
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  • Als BD recht ordentlich

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Mauzl (2 Kritiken) aus Leipzig , 19. Mär 2010
    Ich kannte diesen Film und wollte ihn mir noch einmal auf BD ansehen.

    Der Film gefiel mir sowieso besser als Pearl Habor,

    da er ohne Schnickschnack, wie eine Doku

    gemacht ist.

    Auch die Qualität auf BD ist recht ordentlich.
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