Sehr schön und schlüssig erzählt
Panic Kritik
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1. September 2009
Ein klassischer Vater-Sohn-Konflikt mit William H. Macy und Donald Sutherland, der sehr schön darstellt, wie man seine Kinder dazu bringen kann, Dinge gegen ihren Willen zu tun. Und vor allem, was man ihnen damit antun kann.
Der gerechtfertigte, aber völlig verdrängte Zorn auf seinen Vater lässt Alex depressiv werden und man wünscht sich sehnlichst, dass er sich endlich einmal gegen seinen Vater behauptet. Wunderschön sind die Szenen, die Alex beim Gute-Nacht-Ritual mit seinem eigenen Sohn Sammy zeigen.
Dieser Film schlägt keine großen Wellen, er hat manchmal beinahe etwas Banales. Die Tätigkeit als Auftragskiller ist nur nebensächlich und wohl eher stellvertretend für all die Dinge, zu denen Eltern ihre Kinder gegen deren Willen 'ermuntern' - eine Art subtiler Mißbrauch.
Ein wirklich gelungener Film, der mich in seiner ruhigen Art gefühlsmässig mitgenommen - nicht -gerissen - hat.

