Oskar und die Dame in Rosa Details

Oskar und die Dame in Rosa
Formate: FSK: 6 DVD, Blu-ray
Darsteller: Amir, Michèle Laroque, Max von Sydow, Max Von Sydow, Amira Casar, Constance Dollé, Mylène Demongeot
Regisseur: Eric-Emmanuel Schmitt
Genre: Drama - Sonstiges
Studio: Kinowelt Home Entertainment
Originaltitel Oscar et la dame rose
Kollektionen: Anspruchsvoller Donnerstag, Bonjour Frankreich, Endlich Freitag, Familienfilme, Filme der Woche, Filme für die ganze Familie, Vive la France!, Weihnachten für die ganze Familie
Titel Discs
Oskar und die Dame in Rosa
6 Hauptfilm

DVD Details

Laufzeit: 1 Stunde 41 Minuten
Erscheinungsdatum: 17. Feb 2011
Sprache: Deutsch, Französisch
Untertitel: Deutsch
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Beste Kritik Oskar und die Dame in Rosa

  • "Lieber Gott, ..."

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach Filmdoktor (46 Kritiken) aus Eichstätt , 07. Mär 2011

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    ... mit diesen Worten beginnt Oskar seine täglichen Briefe an Gott, die anschließend von Rosa (der Dame in Rosa) mit einem Ballon in den Himmel befördert werden. Dass Oskar diese Briefe schreibt, ist keineswegs selbstverständlich, denn zuerst begegnet er Rosa, die ihn dazu auffordert, mit dem skeptischen Satz: 'Du nicht auch noch!' Gott sei genauso wie der Weihnachtsmann doch von den Erwachsenen nur erfunden, um Kinder zu vertrösten. Rosa hält dagegen, dass es den Weihnachtsmann sicher nicht gebe, aber Gott sich als umso wirklicher erweise, je mehr man mit ihm rede und man könne ihn auch um etwas bitten - eine Bitte pro Tag. Also lässt sich Oskar auf das Briefe schreiben ein und findet Gefallen daran, zumal er nicht von normalen Tagen berichtet, sondern immer gleich von einem Lebensjahrzehnt. Denn jeder der letzten Tage des Jahres steht für Oskar für zehn Jahre seines Lebens. Diese Idee geht auf eine alte Legende zurück, von der ihm ebenfalls Rosa erzählt hat. Und so lebt Oskar, der die Klinik kaum verlässt, ein ganzes langes Leben mit Pubertät, Erwachsensein und Alter - und der Zuschauer mit ihm. Die zwölf letzten Kalenderjahre geben als Blätter eines Abreißkalenders die Struktur des Filmes vor.

    Eric-Emmanuel Schmitt hat seinen Erfolgsroman (Oskar und die Dame in Rosa. Erzählung) selbst verfilmt und findet poetische Bilder für die unkonventionelle Freundschaft des sterbenskranken zehnjährigen Oskars mit der resoluten Rosa, die einmal eine Catcherin mit dem Namen 'Die Würgerin des Languedoc' gewesen ist. Schmitt sagt (in einem in den Extras enthaltenen Interview), dass er nicht einfach die geschriebenen Worte umgesetzt, sondern die Gefühle und Gedanken der Geschichte für den Film neu geschaffen habe. Insofern ergeben sich zwar Unterschiede zwischen Buch und Film, aber der Geist der Vorlage ist sehr gut in einem anderen Medium präsent. Der Ton ist durchgängig märchenhaft und die Gespräche kreisen im besten Sinne des Wortes um Gott und die Welt, ohne Anspruch auf eine reale Umsetzung der Nöte eines schwerkranken Kindes zu erheben. Vielmehr handelt es sich um ein poetisches Gedankenspiel und den Versuch, die Fragen nach Tod und Leben, Sterben und Glück unbefangen und mit einer schwebenden Leichtigkeit zu präsentieren. Die Dramaturgie hängt zwar manches Mal etwas durch und einige Szenen haben etwas zuviel Zuckerguss erhalten, aber alles in allem ist ein ansprechender Film entstanden, der die schweren Fragen ernsthaft angeht und dabei bis zum Schluss humorvoll und optimistisch bleibt. Nicht zuletzt sorgen die Darstellungen des Catchens für jede Menge Spaß und auch die anderen Kinder und das Klinikpersonal sind mit einem Augenzwinkern gezeichnet. Es ist nicht wichtig, ob es Oskar und Rosa so wirklich geben könnte, denn weder Buch noch Film wollen Realismus abbilden. Man muss die beiden einfach gern haben und weiß, dass auch ein kurzes Leben ein erfülltes Leben sein kann. Küsschen Oskar!
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Alle Kritiken

(31)
  • Nett und mit Herz

    Bewertung - 3.0 Sternen  
    Nach yourock (11 Kritiken) , 28. Dez 2012
    Vom Trailer war ich begeistert, der Film selbst ist schön und mit Herz gemacht, reicht aber leider nicht an das Tempo des Trailers heran. Kann man sich mal ansehen
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  • Mit (Ohne-)HappyEnd

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach meikikaefer (1 Kritik) , 18. Dez 2012
    Ein Film der unter die Haut geht. Wunderbar wird die Geschichte des totkranken Oscars erzählt, der mit Hilfe der Dame in Rosa seine letzten Tage erlebt wie 120 Jahre: Liebe und Schmerz, MidlifeCrises und der Rückblick auf schöne Momente in der 'Jugend' mit der Liebsten. Das alles ermöglicht die Dame in Rosa, die selber kaum mit Gefühlen umgehen vermag. Obwohl bereits von Anfang an klar ist, was am Ende des Films passieren wird, ist es dennoch ein Film der Hoffnung gibt, der dazu auffordert nicht zu schweigen, sich zu öffnen und seine Gedanken mitzuteilen - und warum nicht wie Oscar in Briefen an Gott?
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  • EINZIGARTIG, SCHÖN

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 30. Nov 2012
    der tollste Film den ich je gesehen habe.. was zum weinen, was zum lachen, was zum lernen fürs leben Familienfilm........ schaut ihn euch unbedingt an
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  • traurig, fesselnd, toller junger Schauspieler

    Bewertung - 3.5 Sternen  
    Nach KKpeace (4 Kritiken) , 29. Nov 2012
    Ein wirklich sehr schöner Film. Ziemlich traurig, der Junge ist einfach großartig! Das einzige was ich nicht so gelungen fand, sind die Szenen im Kampfring. Meiner Meinung nach überflüssig!
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  • Absolut sehenswert!

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach morelaster (2 Kritiken) , 01. Nov 2012
    Der Film möchte einen positiven Umgang mit dem Thema Tod und Krankheit vermitteln.

    Trotz des ernsten Themas kommt dieser Film charmant, witzig und rührend daher. Taschentücher sind trotzdem nötig.
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