Music Box - Die ganze Wahrheit Details

Format: FSK: 12 DVD
Darsteller: Jessica Lange, Armin Mueller-Stahl, Frederic Forrest, Donald Moffat, Lukas Haas, Cheryl Lynn Bruce, Mari Törõcsik, J.S. Block, Sol Frieder, Elzbieta Czyzewska, Magda Szekely Marburg, Felix Shuman, Michael Shillo, George Pusep
Regisseur: Constantin Costa-Gavras
Genre: Drama - Sonstiges
Studio: Studiocanal
Originaltitel Music Box
Kollektionen: Bärenparade - Best of Berlinale
Titel Discs
Music Box - Die ganze Wahrheit
12 Hauptfilm

DVD Details

Laufzeit: 2 Stunden
Erscheinungsdatum: 11. Jan 2005
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
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Beste Kritik Music Box - Die ganze Wahrheit

  • Mein Vater das Monster?

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Docmondo (58 Kritiken) aus Neckargemünd , 28. Jul 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Der Film basiert auf einem wahren Fall. Das sensible Thema Kriegsbeteiligte und deren Nachkommen wird sehr gut Dargestellt. Auch wenn in den zurückliegenden Ereignisse sich immer alle nur als Opfer sehen und Niemand sich der Schuld als Täter / Mitläufer stellen wollte, so ist es doch erwiesen das diese schrecklichen Ereignisse der Vergangenheit nicht von Opfern begangen wurden sondern Opfer das Ergebnis davon waren. Der Konflikt der Tochter ob ihr eigener Vater nun all die schrecklichen Dinge getan hat die ihm zur Last gelegt werden und sie ihn doch als sehr liebenswerten Vater und Großvater kennt wird sehr Glaubwürdig Dargestellt. Es ist ein ständiger Wechsel, ob nun die Anschuldigungen auf den Angeklagten zutreffen oder schlichtweg der falsche Mann auf der Anklagebank sitzt und ein weiteres Opfer wird. Fesselnd bis zum Schluss.
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Alle Kritiken

(5)
  • tiefe verdrängung

    Bewertung - 4.5 Sternen  
    Nach ein mitglied aus sinzheim , 03. Dez 2010
    habe den film schon vor eine weile gesehen aber seine geschichte hat mich lange beschäftigt den es handelt sich um ein nachkriegstrauma das immer wieder in erscheinung tritt. in diesem film reagiert die familie erst mit unverständnis, aber die schreckliche erkenntnis schleicht sich langsam zu einer tragödie heran und trotz des themas kommt die spannung nicht zu kurz was den guten darstellern und der inszenierung zu verdanken ist. in einem satz, trotz des schweren themas grosses kino.
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  • absolut fesselnd

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied aus Stuttgart , 18. Jan 2010
    Ein harmlos erscheinender ungarischer Emigrant - seit nunmehr 30 Jahren amerikanischer Staatsbürger wird schwerer Kriegsverbrechen beschuldigt. Ihm droht die Aberkennung der amerikanischen Staatsbürgerschaft und die Ausweisung und ein Kriegsverbrecherprozeß in Ungarn.

    Seine Tochter - eine Staranwältin - übernimmt seine Verteidigung. Ihr gelingt es die Zeugen der Anklage als unglaubwürdig hinzustellen. Doch ihr kommen Zweifel an der Unschuld des Vaters. Als der Prozeß fast gewonnen scheint, macht Sie eine grausige Entdeckung....

    Armin Müller-Stahl hier in der Rolle des unschuldig scheinenden Angeklagten.

    Ein sehr packender und erschütternder Film.
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  • Klasse

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach rochi (4 Kritiken) aus Ingelheim am Rhein , 14. Mai 2009
    Sehr ergreifeind. Es gibt bestimmt vielen Geschichten wie diese.

    Ich sehe sehr gern Jessica Lange, sie ist eine der beste Schauspielerinen Amerikas.
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  • Grandios

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach hcs (46 Kritiken) aus Osnabrück , 26. Mär 2009
    In Sachen Vergangenheitsbewältigung ein Meisterwerk. Wie sich nach und nach politische Geschichte aufrollen lässt, wie sich Stück zu Stück fügt, wie aus dem freundlichen Großvater ein großes Fragezeichen wird (ich will die Pointe nicht ausplaudern), wie man brutale NS-Vergangenheit locker bewältig, wenn man sie nur gründlich verdrängt, das wird hier mustergültig und atemverschlagend erzählt.

    Ohne überflüssige Lovestory, ohne erhobenen Zeigefinger, ohne moralische Entrüstung ... ein gewaltiges Stück Historie brennglasartig verdichtet auf die Beziehung zwischen Tochter und Vater, zwischen zwei (je auf seine Weise sympathischen) Menschen vor dem Horizont von Gräueltaten ... ausnahmsweise von Ungarn begangen.

    Dieser Film wäre Schulstoff als exemplarische Fallstudie von Schuld und Sühne.

    In jeder Hinsicht ein grandioser Film mit der bedrängenden Nähe eines Kammerspiels, dessen Titel leider eine zu harmlose Spur legt.
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  • Mein Vater das Monster?

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Docmondo (58 Kritiken) aus Neckargemünd , 28. Jul 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Der Film basiert auf einem wahren Fall. Das sensible Thema Kriegsbeteiligte und deren Nachkommen wird sehr gut Dargestellt. Auch wenn in den zurückliegenden Ereignisse sich immer alle nur als Opfer sehen und Niemand sich der Schuld als Täter / Mitläufer stellen wollte, so ist es doch erwiesen das diese schrecklichen Ereignisse der Vergangenheit nicht von Opfern begangen wurden sondern Opfer das Ergebnis davon waren. Der Konflikt der Tochter ob ihr eigener Vater nun all die schrecklichen Dinge getan hat die ihm zur Last gelegt werden und sie ihn doch als sehr liebenswerten Vater und Großvater kennt wird sehr Glaubwürdig Dargestellt. Es ist ein ständiger Wechsel, ob nun die Anschuldigungen auf den Angeklagten zutreffen oder schlichtweg der falsche Mann auf der Anklagebank sitzt und ein weiteres Opfer wird. Fesselnd bis zum Schluss.
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