Louis Malle Box - Indien Details
| Format: | FSK: 12 DVD |
|---|---|
| Regisseur: | Louis Malle |
| Genre: | Dokumentation - Sonstiges |
| Studio: | AL!VE Vertriebs- und Marketing AG |
| Originaltitel | Louis Malle Box: Indien |
| Titel | Discs | |
|---|---|---|
Louis Malle Box - Indien - Disc 1 |
12 Disc 1 | |
Louis Malle Box - Indien - Disc 2 |
12 Disc 2 | |
Louis Malle Box - Indien - Disc 3 |
12 Disc 3 |
DVD Details
| Laufzeit: | 7 Stunden 24 Minuten |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 10. Jun 2011 |
| Sprache: | Französisch |
| Untertitel: | Deutsch |
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Beste Kritik
Die Vielfalt Indiens
Nach filmfan (593 Kritiken) aus Stadt Mansfeld-Lutherstadt , 16. Nov 2011[Hoch bewerteter Kritikenschreiber]
Das bunte Coverbild mit dem bemalten Elefanten könnte Ausleiher dieser Box mit 3 DVD leicht auf eine falsche Spur bringen. Louis Malle weilte Ende der 60er Jahre 4 Monate lang in Indien und das Indien, dass er uns zeigt ist schon historisch. L. Malle zeigt Indien wie ein Voyeur und enthält sich jeden kritischen Kommentars(nur franz. mit dt. UT). Die Kamera zeigt oft in hastiger Eile das typische Indien: Menschenmassen, Verkehr mit dem unvermeidlichen Lärm, überquellende Züge und Busse: Menschen die auf den Straßen leben, sich waschen, spielen, handeln, demonstrieren, singen, Sport treiben, betteln und, und, und..Die 1. DVD hat nur Aufnahmen von Südindien, z.B. Madras, ein Besuch in der Annie Besant-Schule, Tänze, Mysore, Tanjore, Madurai, Trivandrum, Cochin. Neben wunderschönen Aufnahmen von arbeitenden Elefanten, Ziehbrunnen, weißen Büffeln sieht man aber auch Geier, die sich über einen toten Büffel machen, oder einen entgleisten Güterzug. Umzüge, Feste, Paraden und politische Demos nehmen einen weiten Raum ein. Themen sind auch Familienplanung, Naturschutz, soziale Fürsorge, u.a. Auf der 2. DVD sind Aufnahmen aus Delhi, Bombay und Orissa sowie aus dem Ashram Sri Aurobindos zu sehen. Sehr interessante Aufnahmen von Stämmen, die noch vereinzelt in den Nilgiri Bergen und in Orissa leben; Bondos und Toda. L. Malle besuchte auch die Minderheiten im Süden: Christen und Juden. Die 3. DVD(Febr. 1968) ist Calcutta gewidmet und zwar fast nur den armen Massen, die wenigen Aufnahmen von Indern beim Pferderennen, auf dem Golfplatz wirken exotisch. Das Ende ist so erschreckend wie abstossend: der Howrah Slum mit Lepra-Colony, da fehlen mir die Worte der Beschreibung. Eine sehr seltene Aufnahme ist L. Malle mit der Verbrennung einer noch jungen Frau gelungen, in keinem anderen Film ist mir das je begegnet.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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(1)Die Vielfalt Indiens
Nach filmfan (593 Kritiken) aus Stadt Mansfeld-Lutherstadt , 16. Nov 2011Das bunte Coverbild mit dem bemalten Elefanten könnte Ausleiher dieser Box mit 3 DVD leicht auf eine falsche Spur bringen. Louis Malle weilte Ende der 60er Jahre 4 Monate lang in Indien und das Indien, dass er uns zeigt ist schon historisch. L. Malle zeigt Indien wie ein Voyeur und enthält sich jeden kritischen Kommentars(nur franz. mit dt. UT). Die Kamera zeigt oft in hastiger Eile das typische Indien: Menschenmassen, Verkehr mit dem unvermeidlichen Lärm, überquellende Züge und Busse: Menschen die auf den Straßen leben, sich waschen, spielen, handeln, demonstrieren, singen, Sport treiben, betteln und, und, und..Die 1. DVD hat nur Aufnahmen von Südindien, z.B. Madras, ein Besuch in der Annie Besant-Schule, Tänze, Mysore, Tanjore, Madurai, Trivandrum, Cochin. Neben wunderschönen Aufnahmen von arbeitenden Elefanten, Ziehbrunnen, weißen Büffeln sieht man aber auch Geier, die sich über einen toten Büffel machen, oder einen entgleisten Güterzug. Umzüge, Feste, Paraden und politische Demos nehmen einen weiten Raum ein. Themen sind auch Familienplanung, Naturschutz, soziale Fürsorge, u.a. Auf der 2. DVD sind Aufnahmen aus Delhi, Bombay und Orissa sowie aus dem Ashram Sri Aurobindos zu sehen. Sehr interessante Aufnahmen von Stämmen, die noch vereinzelt in den Nilgiri Bergen und in Orissa leben; Bondos und Toda. L. Malle besuchte auch die Minderheiten im Süden: Christen und Juden. Die 3. DVD(Febr. 1968) ist Calcutta gewidmet und zwar fast nur den armen Massen, die wenigen Aufnahmen von Indern beim Pferderennen, auf dem Golfplatz wirken exotisch. Das Ende ist so erschreckend wie abstossend: der Howrah Slum mit Lepra-Colony, da fehlen mir die Worte der Beschreibung. Eine sehr seltene Aufnahme ist L. Malle mit der Verbrennung einer noch jungen Frau gelungen, in keinem anderen Film ist mir das je begegnet.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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