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Letters from Iwo Jima Kritik
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19. Juli 2008
Der Film "Letters from Iwo Jima" handelt von einer der bekanntesten Auseinandersetzungen im Zweiten Weltkrieg, der Schlacht um Iwo Jima. Sie wurde zwischen den Japanern und ihrem Kriegsgener USA im Pazifik ausgetragen. Das sehr blutige Gefecht dauerte vom 19. Februar bis zum 26. März 1945 und kostete 30.000 Menschenleben, fast alle Japaner starben. Die Vulkaninsel Iwo Jima war ein strategischer Vorposten für den späteren Angriff auf Japan.Der Film stützt sich auf die Erzählungen japanischer Soldaten, die später in Form von Briefen auf der Insel gefunden wurden, daher auch der Titel. Im Gegensatz zum Clint Eastwood Werk "Flags of our Fathers" erfolgt die Schilderung der Abläufe bei "Letters from Iwo Jima" aus rein japanischer Sicht mit japanischen Darstellern. Da beide Filme des Regisseurs das gleiche historische Ereignis aus zwei verschiedenen Sichten darstellen, gibt es beide DVDs auch als Box. "Letters from Iwo Jima" ist die akribische und unverblümte Darstellung einer Kriegssituation aus der Sicht der Soldaten. 20.000 Japaner verteidigen die Insel im Angesicht des Todes gegen eine Übermacht von 100.000 amerikanischen Soldaten und 900 Schiffen. Besonders grausam und bedrückend wirken die ehrenhaften Selbstmorde der Japaner, wenn ein Schlachtabschnitt verloren geht.Meine Meinung: Der Anti-Kriegsfilm "Letters from Iwo Jima" schildert den Alltag und die Todesängste japanischer Soldaten im Krieg. Auf Siegesgeschrei und Glorifizierungen wartet man vergebens, stattdessen bleibt für den Zuschauer nur die ewige Frage nach dem "warum?". Ich vergebe 5 Sterne, weil der Film ein handwerkliches Meisterwerk ist.

