Die 20 besten Filme im Mai 2012

Konfus und ohne roten Faden - Sprunghaft eben!

Jumper Kritik

Bewertung - 2.0 Sternen

Von: ein mitglied aus Ascheberg Avatar Bild

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29. August 2008

Grundsätzlich ist die Idee des Films sehr verführerisch. Ein junger Bursche stellt irgendwann fest, dass er sich durch reine Willenskraft an so ziemlich jeden beliebigen Ort versetzen kann.

Weil Mama ihn verlassen hat und Papa auch nicht liebe ist, haut er auf diese Weise von zu hause ab.

Jahre später lebt er reich und vergnügt in den Tag hinein. Abends räumt er so Banken aus, geht tagsüber zum Sonnenbaden auf den Kopf der Sphinx und feiert mit Zufallsbekanntschaften in London ab.

Bis er eines Tages nach Hause kommt und feststellt, dass ihm sogenannte „Paladine“ auf der Spur sind und alles daran setzen, ihn auszuschalten.

OK, bis dahin gabs ja schon keine wirkliche Handlung, doch jetzt wird’s völlig konfus. Wer hoffte, dass irgendwann mal erklärt wird, warum er so was kann und welchen Beschränkungen er unterliegt, der wird enttäuscht.

Auch wird niemals vernünftig geklärt, warum ihn die Paladine jagen.

Ach ja, und die Mama... natürlich auch ein Paladin...

Und dann ist da noch der andere „Jumper“, der wiederum jagt die Paladine und erklärt ihm manche Belanglosigkeit, aber nichts wichtiges.

Und am Ende haben sie dann den Chefpaladin erwischt, er hat Mama wiedergetroffen und die gibt ihm einen Vorsprung.

Konfus, ohne vernünftig nachvollziehbare Handlung, ohne jegliche nachvollziehbare Motivation.

Nette Effekte, an denen man sich aber schnell satt sieht. Und bis auf Jackson sind alle Schauspieler farblos und ohne jegliches Charisma. Hoffentlich gibt es keine Fortsetzung.