Quälend-guter Antikriegsfilm
Johnny zieht in den Krieg Kritik
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30. März 2010
Der Film zeigt zum einen die Realität des Verstümmelten, der in fast gänzlicher Isolation im Krankenhaus liegt und erst allmählich seine Situation begreift. Seine Fassungslosigkeit über seinen Zustand und dass dieser unveränderlich ist, ist fast zu realistisch, als dass man dies noch gelassen verfolgen könnte. Wegen dieser seelischen Qualen flüchtet sich Johnny in Träume, in denen er seine Vergangenheit u.a. erneut durchlebt. Dies hilft ihm etwas, mit der Zeit, die nicht vergehen will, umzugehen. Als ihm Kommunikation mit der Außenwelt möglich wird, schöpft er Hoffnung, dass sein Leiden nun ein Ende haben könnte...
Ein Kunstwerk, das dem Zuschauer sehr viel abverlangt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

