John Rabe Details
| Formate: | FSK: 12 DVD, Blu-ray |
|---|---|
| Darsteller: | Ulrich Tukur, Daniel Brühl, Anne Consigny, Steve Buscemi, Dagmar Manzel, Zhang Jingchu, Teruyuki Kagawa, Mathias Herrmann, Tetta Sugimuto, Akira Emoto |
| Regisseur: | Florian Gallenberger |
| Genre: | Drama - Sonstiges |
| Studio: | Majestic Filmverleih |
| Originaltitel | John Rabe |
| Kollektionen: | Das wahre Leben: die besten Biografien, Die besten Filme des 21. Jahrhunderts |
| Titel | Discs | |
|---|---|---|
John Rabe |
12 Hauptfilm |
DVD Details
| Laufzeit: | 2 Stunden 14 Minuten |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 11. Sep 2009 |
| Sprache: | Deutsch |
Beste Kritik
Hochinteressant, leider etwas lahm umgesetzt.
Nach Boris (46 Kritiken) aus Bremen , 28. Sep 2009[Hoch bewerteter Kritikenschreiber]
Es ist schon eine epische Geschichte, die sich da in Nanking abgespielt hat. Die Unsicherheit vor dem japanischen Angriff, der Angriff selbst und dann die Besatzung durch die japanischen Truppen, all das sind Situationen und Ereignisse, die per se hochspannend sind. Insofern sollte man da eigentlich nichts falsch machen können. Und genau das ist das Problem dieses Films. John Rabe leistet sich keine großen filmischen Patzer, das aber nur, weil keine filmischen Risiken eingegangen werden. Die Kameraeinstellungen sind konservativ neutral, die Beleuchtung ist sachlich und klar, die Dialoge wirken zumindest in der Deutschen Version bemüht und theatralisch gestelzt (allerdings ohne die expressiven Möglichkeiten des Theaters auszuschöpfen), die Musik reißt auch nicht unbedingt mit (gab es überhaupt Musik?). Der Film erinnert mich in seiner Machart ein bisschen an 'Gandhi', der vor allem durch die Kraft der dargestellten Ereignisse wirkte. Aber auch Gandhi (1982) würde man heute nicht mehr so drehen. Positiv ist hingegen die differenzierte Darstellung der Person John Rabes selbst hervorzuheben. Der Mann war immerhin ein Nationalsozialist, auch wenn er dann den letzten Schritt zur Unmenschlichkeit nicht gegangen ist. Hier leistet der Film historisch betrachtet eine gründlichere und weniger verherrlichende Auseinandersetzung als der Film 'Schindlers Liste'. Allerdings muss eingestanden werden, dass gerade dadurch eine Identifikation mit der Hauptperson ziemlich schwer fällt. Der Versuch, diesen Mangel durch den Sympathikus Daniel Brühl als Diplomat Rosen auszugleichen, wirkt dann wieder so bemüht, dass das Gesamtwerk darunter leidet.
Fazit: John Rabe ist ein arg konservativer, fast schon trockener Geschichtsfilm, der aufgrund der dargestellten Ereignisse durchaus sehenswert ist. Filmisch ist hier aber leider kein großer Wurf gelungen und das ist gerade angesichts des Potentials wirklich schade.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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(51)interessant, aber leider etwas langatmig
Nach Freiburg1976 (267 Kritiken) , 11. Mär 2013Eine wirklich sehr interessante und heftige Story, aber leider ist der Film im Ganzen etwas langatmig. Zum einmal anschauen ganz okay, aber man muß ihn jetzt nicht unbedingt gesehen haben.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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Spannend und traurig
Nach Chris_Frank (20 Kritiken) , 02. Jan 2013Wieder mal ein toller sensibler Film über Krieg. Hier steht nicht die Kriegsgmaschinerie als solches im Mittelpunkt, sondern das Leid, die Menschen und die Courage. Uns hat er berührt und gefesselt. Toller Film.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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Grausamer Krieg oder Science Fiction?
Nach affig (37 Kritiken) , 20. Nov 2012Wenn der Regisseur in seinem Kommentar davon spricht, daß er bei den Dreharbeiten viel Spaß gehabt hat, dann muß man an der Ernsthaftigkeit seines Vorhabens Zweifel hegen. Wenn dann noch ein chinesischer Schauspieler, dem man seine Herkunft auch ansieht, einen japanischen Offizier spielt, dann wird es vollkommen dubios.
Sind für die deutsche Nachkriegsgeneration solch grausame Kriegsereignisse nurmehr eine Art science fiction?
Ein Nebenereignis paßt überhaupt nicht in den Kontext des Filmes, und in einer Szene ist John Rabe alias Ullrich Tuckur doch eher letzterer als der große Held der Chinesen.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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Bedrückender Film
Nach ingobohn (91 Kritiken) aus Mannheim , 14. Sep 2012Während John Rabe in China vielen ein Begriff ist, war mir der Mensch und auch das Schicksal dahinter bisher unbekannt. Die Geschichte ist sehr bedrückend und auch eindringlich geschildert, ohne zu dick aufzutragen. Der Film lebt sehr von seinem Hauptdarsteller Ulrich Tukur, dem man jede Minute seine Rolle abnimmt.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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Gute Darstellung ohne übertriebene Animationen etc.
Nach ein mitglied , 05. Sep 2012Sehr gute Veranschaulichkeit, des zweiten Weltkrieges, in Fernost. Gute Umsetzung ohne übertriebene 'Special Effect'. Wieder ein Film über 'Widerstandkämpfer' ala Oskar Schindler- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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