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Geniale Teufelei

Im Auftrag des Teufels Kritik

Bewertung - 5.0 Sternen

Von: Girly aus Kreuth am Tegernsee Avatar Bild

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12. August 2008

Ich muss zugeben - als ich „Im Auftrag des Teufels' vor Jahren im Kino sah, war ich ziemlich enttäuscht. Vielleicht lag es auch einfach an den unbequemen Sitzen, doch damals fand ich den Film einfach nur unglaublich lang, mehr hatte er meiner Meinung nach nicht zu bieten. Es dauerte ewig, bis endlich mal was „passierte', und dann schleppte es sich immer noch so langsam dahin. Das war meine Meinung vor 5 Jahren.

Doch nachdem es diesen Film zu kaufen gab, war ich plötzlich nur noch begeistert. Auf einmal bot sich mir ein brillanter Thriller, bei dem man oft nicht weiß, was ist Wirklichkeit und was ist Illusion. Überaus beeindruckend und fast sogar schon schockierend wird hier gezeigt, wir sehr sich eine Person verändern kann, wenn sie der Verführung aus Geld und Macht nachgibt. Sogar ein liebender Ehemann kann dadurch ein unmoralischer und kalter Mensch werden. Und sowas kann einem bei genauerem Nachdenken sogar noch mehr Angst machen als der nervenaufreibendste Psychothriller. „Im Auftrag des Teufels' beweist (wie es auch schon andere Filme getan haben), dass es nicht immer wilde Action oder schockierender Horror sein muss, um wirklich gute Unterhaltung zu bieten. Einfach top!

Über den Kritiker: Girly

Geliehene Titel: 516

Lieblingsschauspieler: Harrison Ford

Lieblingsregisseur: Kenneth Branagh

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