Mäßige und klischeehafte Fortsetzung
Hellboy 2 - Die goldene Armee - Hauptfilm Kritik
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23. Februar 2009
Erstmal vorweg: der erste Teil von Hellboy hat mir sehr gut gefallen, war ein unterhaltsamer und ansprechend gemachter Film. Auf Teil 2 trifft das leider nicht mehr zu. Ich hatte den Eindruck, leider mal wieder eine schwache Fortsetzung zu sehen, die man in die Kategorie 'noch mehr Kohle aus Altbekanntem rausholen' einordnen muss. Eigentlich haben mir nur zwei Dinge gefallen: erstens Selma Blair, die hier wirklich 'zum Anbeißen' aussieht (ok, ist zugegebenermaßen wohl eher ein Männer-Argument ;-) und zweitens die Kampfszenen. Diese wirken größtenteils überzeugend und sind vielleicht insgesamt noch besser als im ersten Teil. Leider war es das auch schon auf der positiven Seite. Auf der negativen Seite muss man folgendes festhalten: die Story ist abgedroschen und leider voll von Klischees. Der 'böse' Gegenspieler Prinz Nuada, der zum Ziel hat die ewig gierige Menschheit vom Antlitz der Erde zu tilgen (vielleicht gar nicht so die schlechteste Idee ;-), versucht die drei Teile einer magischen Krone zusammenzusuchen, um damit Macht über die unbesiegbare 'goldene Armee' zu erlangen. Eingebettet sind natürlich auch noch Liebesgeschichten, konkret von Hellboy-Liz und Abe mit der Schwester des bösen Prinzen (die natürlich durch ein 'magisches Band' mit ihrem Bruder verbunden ist und damit unabdingbar das Schicksal ihres Bruders teilen muss). Auch die Frage von gut und böse in Bezug auf Hellboy wird wieder aufgewärmt. Insgesamt wurde mir durch diese Ansammlung von Klischees und durch die vorhersehbare Entwicklung der Story der Film größtenteils verdorben. Interessant fand ich die gewisse Ähnlichkeit des Films zu 'Die Mumie 2' ('Goldene Armee' - 'Armee des Anubis'), allerdings spielen beide Filme, was den Unterhaltungswert angeht, in anderen Ligen.

