Frost/Nixon Details
| Formate: | FSK: 6 DVD, Blu-ray |
|---|---|
| Darsteller: | Michael Sheen, Frank Langella, Kevin Bacon, Sam Rockwell, Matthew McFadyen, Toby Jones |
| Regisseur: | Ron Howard |
| Genre: | Drama - Sonstiges |
| Studio: | Universal Pictures International Germany |
| Originaltitel | Frost/Nixon |
| Kollektionen: | 100 Jahre Universal Pictures, Das wahre Leben: die besten Biografien, Die besten Filme des 21. Jahrhunderts, Die besten Filmmusiken von Hans Zimmer |
| Titel | Discs | |
|---|---|---|
Frost/Nixon |
6 Hauptfilm |
DVD Details
| Laufzeit: | 1 Stunde 57 Minuten |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 10. Sep 2009 |
| Sprache: | Deutsch, Englisch, Russisch |
| Untertitel: | Deutsch, Englisch, Türkisch, Ukrainisch |
Beste Kritik
Großes Kino
Nach nicknackman (26 Kritiken) aus Wuppertal , 09. Mär 2009[Hoch bewerteter Kritikenschreiber]
Als der amerikansiche Ex-Präsident Richard Nixon dem Drängen des britschen Talkshow Masters David Frosts nachgab, eine TV Interviewreihe mit allen brisanten Themen vom Vietnam Krieg bis zur Watergate Affaire zu starten, war er nicht der einzige dem es darum ging sein angekratztes Image wieder aufzupolieren. Im Jahr 1977, drei Jahre nachdem er als Präsident der Vereinigten Staaten zurück getreten war, hing über Nixon immer noch der Schatten seiner eklatanten Fehler, die seine Karriere ruiniert hatten. Frost hingegen hatte als Showmaster versagt und war wegen fehlendem Profil für die mediale Branche einfach nicht mehr relevant. Mit dieser Interview Reihe sah er seine Chance gekommen seinen untergehenden Stern wieder aufleuchten zu lassen und investierte eine halbe Million Dollar aus eigener Tasche in die Produktion.
Es lässt sich erahnen: Der Großteil des Films besteht aus dem Dialog Nixon Frost. Besonders erwähnenswert ist Frank Langellas beeindruckende Darstellung Richard Nixons. Dabei ist es weniger seine Imitation von Nixons typischen Verhaltensweisen die heraus sticht, als vielmehr das nuancierte Portrait einer gequälten Seele. Seine Bildschirmpräsenz ist beeindruckend und wird durch seine basslastige Stimme noch verstärkt, weshalb er die meisten Szenen (zumindest im englischen Original) klar dominiert. Gleichzeitig lässt er Michael Sheen aber doch genug Raum, wenn sein Charakter Frost quasi zum Gegenschlag ausholt und die verbalen Taktierereien seines Gespächsgegenübers an den Pranger stellt.
Deutlich wird dabei aber immer, dass Frost Nixon intellektuell eigentlich nicht gewachsen ist, weshalb er zu anderen Waffen greifen muss: Jugendliches Charisma und ein nimmermüdes Mitarbeiter Team, angeführt von Spürhund James Reston Jr. (Sam Rockwell), der seinem Kollegen unter anderem die Information zuspielt, dass Nixon von der Watergate Thematik sogar schon viel eher gewusst haben muss, als bisher angenommen.
Immer wieder gibt es aber auch Hinweise auf gegenseite Achtung und Anerkennung, versteckt in packende Duelle zwischen Langella und Sheen. Beide haben schließlich auch jahrelange Erfahrung: Die Schauspieler haben ihr psychologisches Duell bereits auf Bühnen in London und am Broadway zwei Jahre lang einem begeisterten Publikum dargeboten. Stückeschreiber Peter Morgan, der auch schon 'The Queen' und 'The Last King of Scotland' verfasst hat, schrieb sein Bühnenstück extra für eine Leinwandversion um.
Ron Howard hat in seinen Filmen selten die Bereitschaft gezeigt, die dunkleren Seiten seiner Charaktere zu präsentieren. Seine Regiearbeit hält sich hier glücklicherweise angenehm zurück und lässt seinen Darstellern alle Freiheiten bei ihrer Darbietung.
Frost/Nixon ist eine sehr gelungene Verfilmung der Hintergrundgeschichte der TV Duelle zwischen Nixon und Frost in den siebziger Jahren. Es ist anzunehmen, dass Augenzeugen der Nixon Präsidentschaft dem Film noch mehr abgewinnen können, aber auch für den Rest der Zuschauer ist dieser Film nicht weniger als großartige Unterhaltung.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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(44)Leider enttäuschend
Nach ein mitglied , 29. Mär 2013Der Film war mir dringend von einem Kollegen empfohlen worden, daher habe ich mir ihn umgehend hier ausgeliehen. Leider war er eine große Enttäuschung: von Anfang an wird gegen das erste Gebot der Filmkunst, 'Zeigen, nicht sagen', verstoßen. Nach einer Stunde war das ständige Geschwafel durchweg unsympathischer Figuren (wobei man jedoch fast das Gefühl hatte, Nixon in Schutz nehmen zu müssen) für mich nicht mehr zu ertragen.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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gute Schauspieler unter schwacher Regie
Nach ein mitglied , 13. Sep 2012Irgendwie habe ich den Eindruck, die Filmmacher wollten etwas von dem Ruhm des Interviews abbekommen. Die sehr guten Schauspieler haben sich sicher bemüht, aber die Regieleistung lässt zu wünschen übrig. Eine gut gemachte Dokumentation hättte das Thema spannender dargestellt.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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Langweiliger Film
Nach ein mitglied , 22. Aug 2012Langatmig, langweilig, fehlende Objektivität, über Nixon kann man sich anderweitig besser informieren, hier ist das gut-böse-Schema einfach nach Art eines Western-Schinken gestrickt- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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Absolut tolle schauspielerische Leistungen!
Nach ein mitglied , 29. Mai 2012Besonders von Frank Langella. Er verleiht dem Film allein mit seiner Mimik eine große Dramatik. Lehrreicher Film darüber, wie Rhetorische Versiertheit (fast) Wahrheit und Integrität schlagen kann. Der Höhepunkt des Spannungsbogens hätte noch ein bisschen dramatischer rüberkommen können, aber vielleicht wird man gerade dadurch zum Nachdenken angeregt, dass im echten Leben eben auch keine Musik spielt wenns ans Eingemachte geht. Was am Ende bleibt ist der Eindruck, dass wir alle Menschen sind, ein Präsident genauso wie jede andere Person.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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Ein Stück amerikanische Geschichte
Nach aleksvu (5 Kritiken) , 18. Mär 2012Der Film ist mal etwas anderes. Ein spannender Film, ohne Action, Tote und rumgeballere. Das Hollywood auch mal kritische und historische Filme ohne viel Tamtam machen kann, hat es hier durchaus bewiesen.
Allerdings, jeder der diesen Film anschaut, sollte schon etwas Vorkenntnisse haben. Ansonsten ist es ohne diese Vorkenntnisse schwer, den Film zu verstehen.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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