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Ohne Story kein Film...

French Connection II Kritik

Bewertung - 2.0 Sternen

Von: Saxnpipes aus NRW Avatar Bild

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29. Dezember 2009

Hatte ich in 'French Connection I' noch von einer dünnen Story gesprochen, die immerhin sehr routiniert und spannend umgesetzt wurde, so muss man bei dieser Fortsetzung feststellen, dass es sinnlos ist, einen Film zu produzieren, wenn man eigentlich so überhaupt nichts mehr zu erzählen hat.

Gespickt mit dümmlichen Klischees prallen der französische und der amerikanische Cop aufeinander, Doyle hat auch nicht den leisesten Schimmer, dass er von seinen amerikanischen Vorgesetzten bloß als Lockvogel für den seit 'French Connection I' verschwundenen Drogenboss Chanier nach Marseille geschickt wurde.

Haarsträubend und gleichzeitig erschütternd langweilig die ewig lange Sequenz in der Mitte des Films, als Doyle von Chaniers Leuten entführt und heroinabhängig gemacht wird, von seinem mittlerweile dann doch ganz liebevollen französischen Kollegen im kalten Entzug wieder auf den Damm gebracht wird, denn am Ende ist es natürlich Doyle, der Chanier höchstpersönlich zur Strecke bringen muss.

So bleiben als Pluspunkte, die den Film so gerade noch in den 4er-Bereich hieven, die spannungsgeladene Musik, wie im ersten Teil von Don Ellis, das glaubwürdig ordinäre Psychogramm eines amerikanischen Super-Cops durch den genialen Gene Hackman, und die atemberaubende Verfolgungsjagd, in der Doyle zu Fuß den Oberbösewicht jagt, dafür unter anderem einem Bus und einem Schiff hinterherrennt, hier am Ende des Films wird der Zuschauer wenigstens noch ein wenig in den Horrortrip des Polizisten hineingesogen.

Reicht zu einer 4 mit laangem Minus für einen fantastischen Hauptdarsteller und ein paar gute Szenen...

Über den Kritiker: Saxnpipes

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Geliehene Titel: 105

Lieblingsschauspieler: Jodie Foster und Peter O'Toole

Lieblingsregisseur: Georg Wilhelm Pabst

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