And the Oscar goes to ....
Fargo Kritik
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7. Januar 2009
Wie schon aus meinen anderen Kritiken zu erkennen, bin ich bekennender Fan der Coen-Brüder ... und mit 'Fargo' hat alles angefangen.
Ich liebe mit Filme mit starken Charakteren und einer guten Story, die gerne etwas abgedreht sein kann. Fargo bietet beides - und das vom Feinsten. Schwärzer und schräger kann einen Story (und die beteiligten Typen) eigentlich kaum noch sein. Dazu gesellen sich geniale Dialoge und Szenen, bei denen ich auch nach dem 100sten Mal noch immer heftig grinsen muß.
Alle, aber auch wirklich alle Protagonisten spielen sich hier die Seele aus dem Leib. Allen voran William H. Macy (Zitat : Ich weiss nicht ... er sah irgendwie schräg aus ... jedenfalls war er nicht beschnitten), Peter Stormare ('... ich will aber Cornflakes') und Frances McDormand ('... ist nur die Morgenübelkeit ... aber jetzt geht´s wieder') tauchen tief in ihre Rollen ein und haben offensichtlich einen Heidenspaß ihre schrulligen Rollen vor der Kamera zu präsentieren.
Alles in allem ein Film der einfach nur Spaß macht. Gute Story, tolle Schauspieler und eine gradlinige, schrullig schräge Geschichte, die vom Timing her genial inszeniert ist.
Fazit : Unbedingt anschauen !

