Überzogen, unglaubwürdig, fast schon Satire
Die Welle Kritik
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23. Januar 2012
Die Gemeinschaft 'Die Welle' wird für die Projektwoche gegründet. Sie ist also nur auf 5 Tage angelegt, und trotzdem passiert folgendes:
einige der Schüler kaufen sich extra dafür für 50,- weiße Hemden...
ein Schüler ist so begeistert, daß er bereits am 2. Tag seine Markenklamotten im Wert von mehr als 150,- verbrennt...
am 3. Tag wird eine eigene Internetseite erstellt... (für 3 Tage...!!), die halbe Klasse zieht los um massenhaft 'Welle-Graffiti' in der Stadt zu verteilen...
am 4./5. Tag werden eigene 'Welle-Hemden' beschafft und verteilt...
UND: 'Die Welle' hat KEINE nenneswerten Ziele und Inhalte!!!
Wenn man also dazugehören möchte, muß man praktisch nichts konkretes wollen!!! Bis zur Schlußansprache geht es nur diffus um 'Sich gegenseitig helfen'.
Nach der Schlußansprache, wo die Welle aufgelöst wird, wird vorgeschlagen, daß man (sinngemäß) das Konzept der Welle doch abändern könne, um doch weiterzumachen, weil ja nicht alles schlecht ist. Und darauf der Lehrer plump: das ist nicht möglich... (Warum soll das nicht möglich sein???)
Und auch sehr passend für die Botschaft des Filmes: der Schüler, der sich am meisten mit dem Projekt identifiziert, und letztendlich durchdreht, ist der labile 'Idiot' der Klasse.

