Die Reise zum Mond - OmU Details

Formate: FSK: 6 DVD, Blu-ray
Darsteller: Georges MéLièS, Bluette Bernon, Victor Andre
Regisseur: Georges MéLièS
Genre: Science Fiction und Fantasy - Horror
Studio: STUDIOCANAL Home Entertainment
Originaltitel Le voyage dans la lune
Titel Discs
Die Reise zum Mond - OmU
6 Hauptfilm

DVD Details

Laufzeit: 1 Stunde 31 Minuten
Erscheinungsdatum: 16. Aug 2012
Sprache: Französisch
Untertitel: Deutsch
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Beste Kritik Die Reise zum Mond - OmU

  • Fantastisches Frühwerk der Filmgeschichte

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Kurosawa (6 Kritiken) aus Ludwigsburg , 15. Sep 2012

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Georges Méliès größtes Werk 'Die Reise zum Mond' ist ein Meisterstück in vielerlei Hinsicht. Die Geschichte ist schnell erzählt: Eine Handvoll astronomische Gelehrte beschließt den Mond zu bereisen und lassen sich in einer Kapsel mit einer gigantischen Kanone zum Erdtrabanten hinaufschießen. Doch der Mond ist nicht unbewohnt und die dort hausenden Seleniten sind den irdischen Besuchern nicht wohlgesonnen.

    1902, als der Film entstand, war das Medium Film gerade erst geboren, Spielfilme kennt man zu dieser Zeit noch nicht, es werden nur Alltagssituationen gefilmt und auf Jahrmärkten vorgeführt. Dem ehemaligem Zauberkünstler Méliès ist das zu wenig, er will Geschichten erzählen, Fantasien und Träume auf die Leinwand bringen. Und damit ist er nicht nur Vater des Geschichtenerzählens in Filmen, sondern entwickelt erstaunliche Tricktechniken, Kulissen und Figuren. Er ist absoluter Perfektionist, will seine Filme in Farbe und lässt daher jedes einzelne Bild per Hand mit Pinsel kolorieren (bei 'Die Reise zum Mond' sind das alleine fast 14000 Bilder). Er wählt die Geschichten aus, führt Regie und spielt oft selbst mit.

    Nach heutigen Maßstäben ist solch ein Film eigentlich nicht bewertbar. Die Laufzeit beträgt 'nur' 16 Minuten, die Pappkulissen und handkolorierten Bild wirken surreal. Trotzdem - das Spektakel besitzt einen ganz besonderen melancholischen poetischen naiven Charme. Hier ist großartige Pioniersarbeit geleistet worden.

    Wer sich für diese Zeit des Filmemachens interessiert und vor allem auch für Méliès, sollte sich auf jeden Fall Martin Scorsese's 'Hugo Cabret' dazu anschauen.
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Alle Kritiken

(2)
  • Witziger Stummfilm

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 01. Feb 2013
    Ein schöner Filmklassiker mit surealen, herrlich naiven Kulissen. Besonders die Mondbewohner haben es mir angetan. Die Dokumentation fand ich allerdings etwas langatmig.
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  • Fantastisches Frühwerk der Filmgeschichte

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Kurosawa (6 Kritiken) aus Ludwigsburg , 15. Sep 2012

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Georges Méliès größtes Werk 'Die Reise zum Mond' ist ein Meisterstück in vielerlei Hinsicht. Die Geschichte ist schnell erzählt: Eine Handvoll astronomische Gelehrte beschließt den Mond zu bereisen und lassen sich in einer Kapsel mit einer gigantischen Kanone zum Erdtrabanten hinaufschießen. Doch der Mond ist nicht unbewohnt und die dort hausenden Seleniten sind den irdischen Besuchern nicht wohlgesonnen.

    1902, als der Film entstand, war das Medium Film gerade erst geboren, Spielfilme kennt man zu dieser Zeit noch nicht, es werden nur Alltagssituationen gefilmt und auf Jahrmärkten vorgeführt. Dem ehemaligem Zauberkünstler Méliès ist das zu wenig, er will Geschichten erzählen, Fantasien und Träume auf die Leinwand bringen. Und damit ist er nicht nur Vater des Geschichtenerzählens in Filmen, sondern entwickelt erstaunliche Tricktechniken, Kulissen und Figuren. Er ist absoluter Perfektionist, will seine Filme in Farbe und lässt daher jedes einzelne Bild per Hand mit Pinsel kolorieren (bei 'Die Reise zum Mond' sind das alleine fast 14000 Bilder). Er wählt die Geschichten aus, führt Regie und spielt oft selbst mit.

    Nach heutigen Maßstäben ist solch ein Film eigentlich nicht bewertbar. Die Laufzeit beträgt 'nur' 16 Minuten, die Pappkulissen und handkolorierten Bild wirken surreal. Trotzdem - das Spektakel besitzt einen ganz besonderen melancholischen poetischen naiven Charme. Hier ist großartige Pioniersarbeit geleistet worden.

    Wer sich für diese Zeit des Filmemachens interessiert und vor allem auch für Méliès, sollte sich auf jeden Fall Martin Scorsese's 'Hugo Cabret' dazu anschauen.
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