Nicht schlecht
Der Tag an dem die Erde still stand Kritik
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Der Tag an dem die Erde still stand
28. Dezember 2008
aber auch nicht gut. Ingesamt eher unteres Mittelmaß, da zum Großteil langatmig, klischeehaft, unlogisch und sinnfrei. Ja, ich weiß, in einem Film, der von Außerirdischen handelt, die die Menschheit auslöschen wollen um die Erde zu retten darf man nicht zu viel Realismus erwarten. Aber auch in einem Science Fiction müssen meines Erachtens ein paar Grundregeln eingehalten werden, ohne die so ein Film einfach 'unrealistisch' wirkt.
Beispiel: Der Riese Gord, der sozusagen als Beschützer aus der Sphäre auftaucht wirkt irgendwie wie ein Lückenfüller. Er hat keine Funktion außer sich wieder und wieder von den dummen US-Militärs (Klischee) beschießen zu lassen und sich am Schluss in viele kleine Mücken zu verwandeln, die die Menschheit auffressen. Hätte man Gord weggelassen, die Militärs auf die Sphäre schließen lassen und dort auch die Mücken herkommen lassen hätte dem Film nichts gefehlt. Wieso beschützt Gord Klaatu (der Außerirdische) nicht, was zu Anfang eigentlich seine Aufgabe zu sein scheint? Stattdessen lässt er sich in einem Käfig in eine Turbinenröhre verfrachten (zufällig haben die US-Militärs natürlich so einen Käfig parat) weil er ja nur aktiv wird, wenn Waffenaktivität um ihn herum herrscht - gähn. Währenddessen muss Klaatu von einer dahergelaufenen Wissenschaftlerin immer wieder aus dem Schlammassel gezogen werden obwohl er übernatürliche Kräfte hat, diese jedoch in seinem menschlichen Körper nicht nutzen kann, jedoch zum Schluss doch den kleinen Jungen vor den Mücken retten kann, indem er sie in sich hineinzieht, während um ihn herum Zehntausende andere Menschen von selbigen Mücken getötet werden - huiuiui.
Insgesamt ergibt die Handlung des Films durchweg keinen Sinn und wirkt hier und da stets ein wenig gestreckt. Allerdings ist er irgendwie doch noch erträglich und als Leihvideo sollte man ihn mal gesehen haben. Für's Kino ist es mir im nachhinein aber schade um's Geld.

