Das Phantom der Oper Details

Das Phantom der Oper
Formate: FSK: 6 DVD, Blu-ray, Video on Demand
Darsteller: Gerard Butler, Emmy Rossum, Patrick Wilson, Miranda Richardson, Minnie Driver, Imogen Bain, Miles Western, Judith Paris
Regisseur: Joel Schumacher
Genre: Musik - Musikfilm
Studio: Concorde
Originaltitel The Phantom of the Opera
Kollektionen: Anspruchsvolle Filme, HD Video on Demand, Neue Filme auf LOVEFiLM, Recently Added
Titel Laufzeit Altersfreigabe
Das Phantom der Oper
2 Std. 15 Min. 6

Video on Demand Details

Laufzeit: 2 Stunden 15 Minuten
Erscheinungsdatum: Noch unbekannt
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Beste Kritik Das Phantom der Oper

  • Mitgliederkritik

    Bewertung - 3.0 Sternen  
    Nach ein mitglied aus DE , 19. Jul 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Schwarz-weiße Bilder, ein verstaubtes Opernhaus, halb zerfallene Requisiten, Staub und Spinnweben überall, alte Operngänger früherer Tage, die an einer Auktion teilnehmen. Dann ein plötzlicher Lichtschein vom Kronleuchter aus, der sich immer weiter ausbreitet, und die Reise in die Vergangenheit beginnt. Der Staub weht herunter, Farbe kommt ins Bild, Spinnweben verschwinden, die Musik wirbelt explosionsartig auf und der Zuschauer wird mitten in die Geschehnisse des Jahres 1870 hineingerissen.

    Eine herrliche Szene, und man sollte sie genießen. Denn sie bleibt so ziemlich die beste von allen. Leider.

    Denn angefangen bei der ersten Szene nach der Ouvertüre geht es nur noch um Klischees und "das mögen die Zuschauer", nicht um echte Dramatik. Niemandem, der bei diesem Film am Werk war, scheint bewusst gewesen zu sein, um was für eine furchtbare, tragische (nebenbei bemerkt: in allen wesentlichen Punkten auf Tatsachen beruhende) Geschichte es sich hier handelt. Das Phantom war kein english-gentleman-like romantischer, verliebter junger Mann, der sich um seine Erwählte eifersüchtig mit einem Rivalen stritt wie bei einem Mantel-und-Degen-Film: er war ein Mann in mittleren Jahren, genial begabt aber durch seine physische Entstellung vereinsamt, seelisch verkrüppelt, gequält und fast wahnsinnig, der in dem jungen, sensiblen Chormädchen Christine Daée seine einzige und letzte Chance sah, auf dieser Welt noch etwas Liebe und Glück zu erfahren. In diesem Film ist die Maske des Phantoms selbst fast ein Witz, sie rechtfertigt kaum eine lebenslange Ausgrenzung; in Gaston Leroux' Buch wurde sehr deutlich beschrieben, dass sein Gesicht praktisch aussah wie ein Totenschädel. Christines Erwachsenwerden wird überhaupt nicht thematisiert, genauso wenig wie ihre Zerrissenheit zwischen den beiden Männern; sie ist nur noch die "holde Maid", die vom Helden vor dem Monster gerettet werden muss. Keine der darstellenden Personen scheint auch nur zu ahnen, um was für abgrundtiefe menschliche Grausamkeit und doch immer wieder himmelsstürmende Hoffnung, um wie viel Kummer und Schmerz es hier wirklich geht; echtes Leid und tiefe Verzweiflung bleiben allen fremd, selbst mit dem Phantom kann man kaum mitfühlen. Er ist leider durch diesen auf Effekthascherei basierenden Film dazu degradiert worden, was er in seiner Kindheit war: ein Kuriosum, das man auf einem Jahrmarkt mit leichtem, angenehmem Schauer begafft, um dann weiterzuziehen, innerlich unberührt durch die Tragik seines Schicksals.

    Sicher, es ist Webber's Musik, es ist sein Stück (wenn auch leicht verändert, z.B. merkt man die Anleihen bei Susan Kay und Jean Cocteau ;-), und es ist auch wahr, dass sein Musical diese Geschichte zum Teil romantisiert und entschärft hat. Aber sie blieb trotzdem aufwühlend und tief bewegend, nicht klischeebehaftet und der Oberflächlichkeit preisgegeben wie on diesem Film, in dem die Gefühlstiefe fast immer auf der Strecke bleibt. Die Kulissen sind fast ausnahmslos herrlich, die Kostüme auch, wenn sie einen auch manchmal ärgert (siehe die Szene bei "Think of Me", wo aus Christine ein Sissi-Abklatsch wird). Die Singstimmen sind recht gut, wenn auch nicht jeder so eine gottbegnadete Besetzung für das Phantom sein kann wie seinerzeit Michael Crawford. Auch die Choreografie kann sich sehen lassen, bis auf das leider völlig uninspirierte "Masquerade". Wer unübertroffen spielt, ist Minnie Driver in ihrer Rolle als Madame Carlotta, auch ist ihr Lied "Primadonna" am besten gesungen und dargestellt. Gerard Butler, der das Phantom spielt, bleibt dagegen erschreckend blass, vor allem in den Szenen, die Feingefühl verlangt hätten. Und genau darin sieht man wieder die Schwäche des Films: man sollte einer Nebendarstellerin nicht erlauben, dass sie den Hauptpersonen die Show stiehlt. Dieser Film nimmt sich selbst, seine Handlung und seine Personen nicht ernst.

    Mir ist klar, dass man als langjähriger Fan, der die Musik bis in jede Note seit fast zwanzig Jahren kennt, sowohl den Roman von Gaston Leroux als auch den von Susan Kay mehrmals und beide auch in Originalsprache gelesen und mehrere Aufführungen an verschiedenen Theatern gesehen hat, wohl nur enttäuscht sein kann. Trotzdem: etwas mehr Engagement hätte ich schon erwartet. Es tut weh, zu sehen, wie bei diesem Film kaum jemand wirklich mit Leib und Seele bei der Sache war, mit der Begeisterung, die dieser tragische Stoff, die vielschichtigen Charaktere und ihr Einfluss aufeinander und die herrliche Musik (die von Webber als Liebeserklärung an seine damalige Frau Sarah Brightman geschrieben worden war) verdient hätten.
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(25)
  • sehenswerter Film

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 15. Mai 2013
    Ich kannte das Phantom der Oper nur vorm Namen. Aber diesen Film finde ich persönlich sehr gut gemacht, so habe ich Lust das Musical mal live zu sehen, um zu sehen, was besser ist, der Film oder live.
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  • Viel Gefühl, sehr fürs Herz

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Anja1971 (1 Kritik) , 12. Mai 2013
    Sehr schön, mit viel Gefühl. Einer meiner Lieblingsfilme unter Garantie. Er spricht das Herz und die Romantik an, die anderen Filme kommen da nicht mit. Ein absolutes muss für Fans.
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  • Fantastisch in Szene gesetzt

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Matthew (51 Kritiken) aus Aldingen , 04. Mai 2013
    Ich liebe das Musical und die Musik. Der Film zeigt mehr Details. Der Wechsel zwischen Schwarz-Weiß, Vergangenheit und Gegenwart ist schön gemacht. Die Bilder, Kostüme, Musik etc. ist wunderbar. Wer das Musical mag, wem die Musik gefällt, dem wird auch dieser Film gefallen.
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  • Musik geht unter die Haut, Schauspiel bleibt meist seicht

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 20. Apr 2013
    Schon als ich ein kleines Kind war, liebte ich diese Musik und hörte sie so oft, bis ich mitsingen konnte. Ich habe mich sehr gefreut, diese Verfilmung dazu gefunden zu haben - zufällig. Bild- und soundgewaltig wurde das Stück von A. L. Webber in Szene gesetzt. Doch bleibt die schauspielerische Leistung der beiden männlichen Hauptdarsteller weit hinter den Erwartungen zurück. Auch bleibt die Handlung ohne wirkliche Tiefe. Selbst als Kind habe ich mir das Leid und den Kummer des Phantoms intensiver vorgestellt als Gerard Butler ihn erahnen lässt. Das emotionale Dilemma und die Hin- und Hergerissenheit von Christin kann man ihr am Gesicht ablesen - wenn man genau hinsieht. Minnie Driver allerdings ist der Hammer und spielt ausdrucksstark alle an die Wand. Wenn doch alle Schauspieler so präsent und spürbar gewesen wären! Nichtsdestotrotzt - ich habe mich unglaublich gefreut über die Verfilmung. Und auch ohne Tiefgang ist der Film schön anzusehen und vor allem anzuhören! Viel Vergnügen =)
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  • Leider ohne Originalton beim Gesang

    Bewertung - 3.0 Sternen  
    Nach ein mitglied , 17. Apr 2013
    Das besondere dieser Produktion ist es eigentlich, das hier die Schauspieler selbst singen, bzw. die Sänger wirklich schauspielern. Das bei der deutschen Synchronisation auch die gesungenen Passagen ersetzt wurden, macht dies leider zunichte, sodass ein plumpes Werk mit etwas emotionslosem Gesang übrig bleibt. Wer diesen Film ernsthaft sehen möchte, sollte ihn im Originalton anschauen. Da ist er wirklich etwas besonderes.
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