Cherrybomb Details
| Formate: | FSK: 12 DVD, Blu-ray |
|---|---|
| Darsteller: | Rupert Grint, Robert Sheehan, Kimberley Nixon, James Nesbitt, Connor MacNeill, Paul Kennedy, Kathy Kiera Clarke, Lalor Roddy |
| Regisseur: | Lisa Barros D'Sa, Glenn Leyburn |
| Genre: | Drama - Sonstiges, Thriller |
| Studio: | Capelight Pictures |
| Originaltitel | Cherrybomb |
| Titel | Discs | |
|---|---|---|
Cherrybomb |
12 Hauptfilm |
DVD Details
| Laufzeit: | 1 Stunde 23 Minuten |
|---|---|
| Erscheinungsdatum: | 14. Jul 2010 |
| Sprache: | Deutsch, Englisch |
| Untertitel: | Deutsch |
Beste Kritik
Ambitioniert aber durchschnittlich
Nach Hurly (14 Kritiken) aus Berlin , 07. Sep 2010[Hoch bewerteter Kritikenschreiber]
Belfast heute. Während einer Befragung auf dem Polizeirevier erzählt der sechzehnjährige, stark lädierte Malachy (Rupert Grint) von den Ereignissen der vergangenen drei Tage, die ihn am Ende ganz offensichtlich hierher gebracht hatten. Malachy ist ein stiller, intelligenter und unkomplizierter Jugendlicher, der nicht nur mit guten, schulischen Leistungen glänzt, sondern nebenbei auch im Freizeitzentrum Titanic Leisureplex arbeitet. Sein bester Freund ist Luke (Robert Sheehan) und der kann von den wohlgeordneten Verhältnissen, in denen Malachy aufwächst, nur träumen. Lukes Familienverhältnisse erscheinen dagegen geradezu bizarr. Er lebt mit seinem alkoholkranken Vater (Lalor Roddy) in einer Wohnung, die der ältere Bruder Chris (Paul Kennedy) zur Verfügung gestellt hatte. Doch während der nach außen den ehrenwerten Geschäftsmann gibt, lässt er Bruder und Vater für sich Drogen verticken Repressalien bei Nichterfüllung inklusive.
An einem Freitag, an dem das Drama seinen Lauf nimmt, lernen Malachy und Luke die hübsche Michelle (Kimberley Nixon) kennen, die aus London zurückgekehrt war, um nun bei ihrem Vater Dave (Nesbitt) zu leben. Der leitet das Titanic Leisureplex und ist somit Malachys Vorgesetzter. Der Respekt ihm gegenüber hält sich in Grenzen, erstrecht, seit die Jungs wissen, dass Dave eine intime Beziehung mit der gerade erst sechzehnjährigen Donna (Niamh Quinn) hat, einer Freundin seiner Tochter.
Zwischen den beiden Freunden kommt es zu einem Wettstreit um die Gunst von Michelle. Die kann oder will sich nicht entscheiden, denn ihr gefällt die Aufmerksamkeit, die Malachy und Luke ihr schenken. Etwas, was sie bei ihren Eltern schon längst nicht mehr findet. Dave ist mit der Vaterrolle überfordert und hat mehr mit seiner Midlife-Crisis zu tun, als sich den Problemen seiner Tochter zu widmen.
Während Malachy anfängt, wirklich etwas für Michelle zu empfinden, merkt Luke schnell, dass sie nur mit ihnen spielt und somit einen Keil zwischen sie treibt. Luke fürchtet, den einzigen Freund zu verlieren, den er hat und Malachy fühlt sich in der Rolle des verantwortungsvollen, braven Sohnes immer unwohler. Als Dave Michelle und Malachy in seinem eigenen Bett erwischt, kommt es zwischen Vater und Tochter zum Streit, an dessen Ende er sie wieder nach London zurück schicken will. Michelle sinnt auf Rache und stiehlt die Generalschlüssel des Titanic Leisureplex. Etliche Jugendliche werden zu einer nächtlichen, illegalen Party mit ebenso illegalem Drogenangebot eingeladen. Als Dave am Montagmorgen im Freizeitzentrum erscheint, kommt es zu einer tödlichen Auseinandersetzung.
Fazit:
Cherrybomb wirkt durchaus ambitioniert, doch im Großen und Ganzen zeigt der Film nichts Neues. Es gibt etliche Coming-of-Age Geschichten, die wesentlich mitreißender, spannender und/oder berührender erzählt wurden. Von Jugendlichen, die mit dem Schmerz des Erwachsenwerdens kämpfen, erwartet man Ambivalenz. Die Charaktere in Cherrybomb hingegen sind reine Stereotypen. Der verantwortungsvolle Sohn, der eben diese gerne mal abstreifen möchte, ohne die Eltern zu enttäuschen. Der Überlebenskünstler, der zwar die Freiheit genießt, fast alles tun zu können, was er will, sich aber nichts sehnlicher wünscht, als dass sich jemand um ihn schert. Und das nach Liebe hungernde Mädchen, das es darauf anlegt, bemerkt zu werden. Könnte man das noch verschmerzen, so ist das eigentliche Problem wohl, dass einige Verhaltensweisen der Charaktere völlig unmotiviert erscheinen. Beispielsweise wirken Malachys Eltern keineswegs erdrückend überfürsorglich. Und auch Michelle ist nicht die schwer erziehbare Göre, die Eltern als Ballast empfinden könnten.
Als Ausgleich zum etwas schwachen Drehbuch von Daragh Carville, dem man allerdings zugutehalten muss, dass dies erst sein zweiter Versuch ist, gibt es den unterkühlten Charme von Belfast, ein paar visuelle Spielereien, die das Leben heutiger Teenager unterstreichen und der durchaus Genre-kompatible, frische Soundtrack. Der Doppelregie von Lisa Barros DSa und Glenn Leyburn kann man lediglich vorwerfen, dass man einfach mehr hätte rausholen können. Und so klischeehaft die Charaktere wirken mögen. In ihrer Darstellung sind die Schauspieler überzeugend und realistisch. Rupert Grint hatte sich zudem noch den Belfaster Akzent antrainiert, um als gebürtiger Ire durchzugehen.
Deutsche DVD Ausstattung:
Die circa 80 Filmminuten gibt es auf Deutsch und Englisch mit Dolby Digital 5.1 auf die Ohren und wahlweise deutschen Untertiteln. An Extras wird ein circa 10minütiges Interview mit den beiden Hauptdarstellern Rupert Grint und Robert Sheehan geboten, sowie den deutschsprachigen Trailer und vier weitere Filmtipps.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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Alle Kritiken
(3)Unbedingt anschauen!
Nach ein mitglied , 18. Feb 2013Ich finde den Film sehr gelungen, sowohl vom Plot als auch von den Schaupielern und der sehr erfrischend modernen Umsetzung her. Ein Film, der mir im Gedächtnis bleibt!- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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Einfach nur schlecht!!!
Nach ein mitglied aus Essen , 11. Okt 2010SPOILERWARNUNG AnzeigenVerbergen
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Ambitioniert aber durchschnittlich
Nach Hurly (14 Kritiken) aus Berlin , 07. Sep 2010[Hoch bewerteter Kritikenschreiber]
Belfast heute. Während einer Befragung auf dem Polizeirevier erzählt der sechzehnjährige, stark lädierte Malachy (Rupert Grint) von den Ereignissen der vergangenen drei Tage, die ihn am Ende ganz offensichtlich hierher gebracht hatten. Malachy ist ein stiller, intelligenter und unkomplizierter Jugendlicher, der nicht nur mit guten, schulischen Leistungen glänzt, sondern nebenbei auch im Freizeitzentrum Titanic Leisureplex arbeitet. Sein bester Freund ist Luke (Robert Sheehan) und der kann von den wohlgeordneten Verhältnissen, in denen Malachy aufwächst, nur träumen. Lukes Familienverhältnisse erscheinen dagegen geradezu bizarr. Er lebt mit seinem alkoholkranken Vater (Lalor Roddy) in einer Wohnung, die der ältere Bruder Chris (Paul Kennedy) zur Verfügung gestellt hatte. Doch während der nach außen den ehrenwerten Geschäftsmann gibt, lässt er Bruder und Vater für sich Drogen verticken Repressalien bei Nichterfüllung inklusive.
An einem Freitag, an dem das Drama seinen Lauf nimmt, lernen Malachy und Luke die hübsche Michelle (Kimberley Nixon) kennen, die aus London zurückgekehrt war, um nun bei ihrem Vater Dave (Nesbitt) zu leben. Der leitet das Titanic Leisureplex und ist somit Malachys Vorgesetzter. Der Respekt ihm gegenüber hält sich in Grenzen, erstrecht, seit die Jungs wissen, dass Dave eine intime Beziehung mit der gerade erst sechzehnjährigen Donna (Niamh Quinn) hat, einer Freundin seiner Tochter.
Zwischen den beiden Freunden kommt es zu einem Wettstreit um die Gunst von Michelle. Die kann oder will sich nicht entscheiden, denn ihr gefällt die Aufmerksamkeit, die Malachy und Luke ihr schenken. Etwas, was sie bei ihren Eltern schon längst nicht mehr findet. Dave ist mit der Vaterrolle überfordert und hat mehr mit seiner Midlife-Crisis zu tun, als sich den Problemen seiner Tochter zu widmen.
Während Malachy anfängt, wirklich etwas für Michelle zu empfinden, merkt Luke schnell, dass sie nur mit ihnen spielt und somit einen Keil zwischen sie treibt. Luke fürchtet, den einzigen Freund zu verlieren, den er hat und Malachy fühlt sich in der Rolle des verantwortungsvollen, braven Sohnes immer unwohler. Als Dave Michelle und Malachy in seinem eigenen Bett erwischt, kommt es zwischen Vater und Tochter zum Streit, an dessen Ende er sie wieder nach London zurück schicken will. Michelle sinnt auf Rache und stiehlt die Generalschlüssel des Titanic Leisureplex. Etliche Jugendliche werden zu einer nächtlichen, illegalen Party mit ebenso illegalem Drogenangebot eingeladen. Als Dave am Montagmorgen im Freizeitzentrum erscheint, kommt es zu einer tödlichen Auseinandersetzung.
Fazit:
Cherrybomb wirkt durchaus ambitioniert, doch im Großen und Ganzen zeigt der Film nichts Neues. Es gibt etliche Coming-of-Age Geschichten, die wesentlich mitreißender, spannender und/oder berührender erzählt wurden. Von Jugendlichen, die mit dem Schmerz des Erwachsenwerdens kämpfen, erwartet man Ambivalenz. Die Charaktere in Cherrybomb hingegen sind reine Stereotypen. Der verantwortungsvolle Sohn, der eben diese gerne mal abstreifen möchte, ohne die Eltern zu enttäuschen. Der Überlebenskünstler, der zwar die Freiheit genießt, fast alles tun zu können, was er will, sich aber nichts sehnlicher wünscht, als dass sich jemand um ihn schert. Und das nach Liebe hungernde Mädchen, das es darauf anlegt, bemerkt zu werden. Könnte man das noch verschmerzen, so ist das eigentliche Problem wohl, dass einige Verhaltensweisen der Charaktere völlig unmotiviert erscheinen. Beispielsweise wirken Malachys Eltern keineswegs erdrückend überfürsorglich. Und auch Michelle ist nicht die schwer erziehbare Göre, die Eltern als Ballast empfinden könnten.
Als Ausgleich zum etwas schwachen Drehbuch von Daragh Carville, dem man allerdings zugutehalten muss, dass dies erst sein zweiter Versuch ist, gibt es den unterkühlten Charme von Belfast, ein paar visuelle Spielereien, die das Leben heutiger Teenager unterstreichen und der durchaus Genre-kompatible, frische Soundtrack. Der Doppelregie von Lisa Barros DSa und Glenn Leyburn kann man lediglich vorwerfen, dass man einfach mehr hätte rausholen können. Und so klischeehaft die Charaktere wirken mögen. In ihrer Darstellung sind die Schauspieler überzeugend und realistisch. Rupert Grint hatte sich zudem noch den Belfaster Akzent antrainiert, um als gebürtiger Ire durchzugehen.
Deutsche DVD Ausstattung:
Die circa 80 Filmminuten gibt es auf Deutsch und Englisch mit Dolby Digital 5.1 auf die Ohren und wahlweise deutschen Untertiteln. An Extras wird ein circa 10minütiges Interview mit den beiden Hauptdarstellern Rupert Grint und Robert Sheehan geboten, sowie den deutschsprachigen Trailer und vier weitere Filmtipps.- War diese Mitgliederkritik hilfreich?
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