An jedem verdammten Sonntag Details

An jedem verdammten Sonntag
Formate: FSK: 12 DVD, Blu-ray
Darsteller: John McGinley, Clifton Davis, Charlton Heston, James Karen, Duane Martin, Gianni Russo, Elizabeth Berkley, Al Pacino, Cameron Diaz, Dennis Quaid, James Woods, Jamie Foxx, LL Cool J, Matthew Modine, Jim Brown, Lawrence Taylor, Bill Bellamy
Regisseur: Oliver Stone
Genre: Drama - Sonstiges
Studio: Warner Home Video
Originaltitel Any Given Sunday
Kollektionen: Die rasantesten Sportfilme aller Zeiten, Großes Starkino, Sportfilme
Titel Discs
An jedem verdammten Sonntag
12 Hauptfilm
An jedem verdammten Sonntag - Bonus DVD
12 Bonus

DVD Details

Laufzeit: 2 Stunden 31 Minuten
Erscheinungsdatum: 22. Jun 2007
Sprache: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch, Dänisch, Dt. f. Hörg., Finnisch, Isländisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch
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Beste Kritik An jedem verdammten Sonntag

  • Mitgliederkritik

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach ein mitglied aus DE , 19. Jul 2008

    [Hoch bewerteter Kritikenschreiber]

    Al Pacino spielt Tony D'Amato, den Coach der Miami Sharks, einer in die Jahre gekommenen Footballmannschaft, die nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden ihres Quarterbacks Jack Rooney hart für eine Play-Off-Teilnahme kämpfen muss.

    Tonys Kontrahentin ist Clubbesitzerin Christina Pagniacci (Cameron Diaz), eine berechnende Businessfrau, die in erster Linie am wirtschaftlichen Erfolg der Sharks interessiert ist. Tony hingegen ist ein leidenschaftlicher Teamchef der alten Schule, der seine Spieler so gut wie nur irgendwie möglich trainieren möchte, wobei ihn die zunehmende Kommerzialisierung des Footballsports nicht zu interessieren scheint.

    Um den ausgefallenen Rooney zu ersetzen, bekommt Ersatzspieler Beamen die Möglichkeit sein Talent als spielkoordinierender Quarterback unter Beweis zu stellen. Obwohl dieser sich vor jedem Spiel erst einmal übergeben muss, gelingt es ihm mit seinen unkonventionellen Strategien und Spielzügen die Sharks aus ihrem Tief wieder herauszuführen. Allerdings haben diese Erfolge auch ihre Schattenseiten: Beamen wird immer arroganter und eigenwilliger, besonders auch aufgrund des hohen Medieninteresses, was in Tonys Augen das Team langsam auseinanderbrechen lässt. Die Sharks stehen nun vor einem entscheidenden Wendepunkt ihrer Geschichte: entweder sie nehmen Abschied von der Vergangenheit und verändern ihr Spiel oder sie bleiben so, wie sie es immer waren.

    Im Vergleich zu seinen früheren Werken, die ausnahmslos durch ihre bissige Kritik an den Idealen der amerikanischen Gesellschaft hervorstachen, gibt sich Ausnahme-Regisseur Oliver Stone in diesem Film verhältnismäßig reserviert und unaufdringlich. Im Vordergrund seines Interesses stehen die ins Footballbusiness involvierten Menschen, die vornehmlich von Ehrgeiz, Erfolgsstreben und Egoismus geprägt zu sein scheinen. Eine menschliche, selbstlose Charakterkomponente scheint einzig Pacino in der Rolle des Coachs für sich gepachtet zu haben. Dessen darstellerische Leistung ist naturgemäß hervorragend. Sein wandlungsfähiges und emotionales Talent kann immer wieder überzeugen. Cameron Diaz spielt auch sehr überzeugend, diesmal eine resolute Clubpräsidentin, die sich in einem knallharten Gewerbe behaupten muss.

    Besonders hervorzuheben sind auch die vielen atemberaubenden Einstellungen, die dem Film erst den eigentlichen Schliff verpassen. Der Zuschauer wird unmittelbar in das Spielgeschehen hineinversetzt, durch ständig wechselnde Perspektiven entsteht ein nervenzerfetzendes Bild vom "Krieg" des Spielfeldes, auf dem die Gladiatoren der Neuzeit aufeinandertreffen und erbarmungslos um jeden Zentimeter Platzgewinn kämpfen, wobei gelegentlich schon einmal ein Auge ausgestoßen wird - sehr appetitlich. Insgesamt ein fesselndes Sportdrama, das das Publikum vor allem mit seiner Bildgewalt beeindruckt. Absolut sehenswert.
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Alle Kritiken

(13)
  • Spielfilm? Irgendwie nicht

    Bewertung - 2.0 Sternen  
    Nach Marcotech (55 Kritiken) aus Holzkirchen , 10. Mai 2012
    Die Szenen wirken wie ein echtes Footballspiel, sind aber irgenwie mit Musik hinterlegt, die aus einem Computerspiel sein könnten. Sehr viel Sportszenen und darunter ab und an mal etwas Story. Gesamt gesehen ist der Film vielleicht gut gemacht, aber sehr langweilig und ich war froh, als er am Schluß angekommen war. Wie ein Biopic über einen Trainer und seine Höhen und Niederlagen. Nochmal muss es nicht sein. Pacino kann mehr und hier ist er vergeudet. Cameron ist eine Fehlbesetzung wirkt als würde sie versuchen irgendwas zu spielen. Kein Football, aber auch keine sinnvolle Rolle...
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  • Nicht irgendein Sportfilm.

    Bewertung - 4.0 Sternen  
    Nach koenig129 (348 Kritiken) aus Luebeck , 02. Mai 2012
    Ich bin weder ein Fan von Football, Sport oder Sportfilmen.

    Dieser Film ist etwas ganz besonderes.

    Oliver Stone hat mit 'An jedem verdammten Sonntag' (1999) einen ganz besonderen Sportfilm geschaffen.

    Der Zuschauer ist auf (meiner Meinung nach) vier Ebenen dabei:

    -Bei den Football-Spielern auf dem Spielfeld, Umkleidekabine und privat.

    -Auf der Trainerbank, mit Coaches, Ärzten, Therapeuten, Betreuern und der Cheftrainer wird beleuchtet.

    -Bei den Medien, die vom Spielfeldrand und in der Redaktion berichten.

    -In der Geschäftsführerriege, die sich mit dem Verband und in der Politik Geltung verschaffen will.

    Das Spiel als solches, wird gar nicht mehr richtig wahrgenommen, denn es geht allen Beteiligten nur ums gewinnen, Punkte, Prämien, Geltungsdrang und -wahn.

    Schnitt, Bilder und Sound machen diesen Film zu einem Politikum. Die Darsteller sind genial ausgesucht und machen ihre Aufgabe hervorragend. Die Charaktere sind nicht überzeichnet, sehr glaubhaft dargestellt.

    Es war anstrengend, über zwei Stunden den Footballslang zu folgen und musste in der Mitte eine Pause machen und mich im Internet über Football informieren.

    Insgesamt hat mir der Film Sehr Gut gefallen.
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  • Oliver Stone bekommt jeden Film kaputt

    Bewertung - 2.5 Sternen  
    Nach Tyrion (2 Kritiken) aus Köln , 26. Feb 2012
    Die Story hat Potential, aber Oliver Stone wird seinem Ruf gerecht und macht durch seine Mätzchen, Schnitte und platte Symbolik allen zarten Pflänzchen von Inspiration den Garaus. Al Pacino spielt wie üblich in seinem Spätwerk eine Karikatur seiner selbst. Die beste schauspielerische Leistung zeigt Jamie Foxx, aber er kann den Film nicht retten. Ich mag Football, und der Film hat durchaus sehenswerte Sequenzen, aber insgesamt war er für mich eine große Enttäuschung.

    Die Fernsehserie 'Friday Night Lights' zeigt, wie man es besser macht.
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  • Der beste Sportfilm

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach freundguterfilme (9 Kritiken) , 15. Dez 2011
    Auch wenn er nicht mehr der neuste Film ist, gehört er für mich zu den besten Sportfilmen die ich kenne. Sehr gut Besetzt und alle spielen auf sehr hohem Niveau. TOP
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  • Football und großes Popkornkino vom Feinsten

    Bewertung - 5.0 Sternen  
    Nach Netrobin (1 Kritik) aus Remscheid , 09. Okt 2011
    Als ich damals den Film zum ersten mal sah, war ich gerade auf einem Sportfilm Trip.

    Die Dichte an wirklich guten Schauspielern ist bei einigen Filmen tötlich, aber hier hat es sich bezahlt gemacht. Ich war überascht, das Al Pachino sich überhaupt nicht verändert hat. Wer ihn in Oceans 13 gesehen hat, wird mir beipflichten.

    Besonders hat mir die Dramaturgie gefallen und der Stil in dem er gedreht wurde.

    Ein echter Oliver Stone halt.
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