Brad Pitt wuchs in Springfield, Missouri auf. Seine Familie ist englischer Abstammung. Schon in den 80er Jahren bekam der Publizistikstudent (an der University of Missouri, wo er auch Mitglied der Sigma Chi Studentenverbindung wurde) seine erste kleine Filmrolle, einen zehnsekündigen Kurzauftritt als Freund von Charlie Wade in der Fernsehserie Dallas. Sein Studium in Journalismus und Werbung an der University of Missouri beendete Pitt nicht. Einem breiteren Publikum wurde Pitt 1991 bekannt, als er in dem Film Thelma & Louise mitspielte. Seine Filmpartnerinnen waren Susan Sarandon und Geena Davis. Nach den beiden nächsten Filmen Aus der Mitte entspringt ein Fluß und Legenden der Leidenschaft galt er bereits als Teenie-Idol. Diesem Stereotyp versuchte er stets zu entfliehen, indem er zum Beispiel in kontrovers diskutierten Filmen wie Kalifornia, Sieben und Fight Club gewissenlose Serienmörder, gemütsschwache Polizisten und aggressive Schläger verkörperte. Für seine Rolle des verrückten Jeffrey Goines in 12 Monkeys erhielt er einen Golden Globe und eine Oscar-Nominierung. Eine weitere Golden-Globe-Nominierung erhielt Brad Pitt im Jahr 2007 für seine Rolle in Alejandro González Iñárritus mehrfach für den Oscar nominiertem Drama Babel, während er im selben Jahr für die Titelrolle des Jesse James in Andrew Dominiks Western Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford mit der Coppa Volpi, dem Darstellerpreis der 64. Filmfestspiele von Venedig, prämiert wurde.
Brad Pitt wurde in den Jahren 1995 und 2000 vom US-amerikanischen People Magazin zum Sexiest Man Alive gewählt.
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